Starke Rückenschmerzen

Mein Freund hat seit Montag starke Rückenschmerzen im LWS-Bereich und kaum bewegungsfähig. Er war beim Arzt und hat Dicolphenac verabreicht bekommen. Er hat zwei genommen, da sie ihm nicht geholfen haben. Am Mittwoche kam dann starker Schüttelfrost und übelkeit hinzu. Dies ist etwas besser geworden bis jetzt. Dazu kommt, dass er eigtl seit Montag regelrecht durchschläft. Gestern waren wir kurz unterwegs, aber jeder Schritt ist die pure Anstrengung. Bin mit meinem Latein am Ende…:frowning:
Kann mir jemand sagen, was das sein könnte. An eine harmlose Verspannung (laut Arzt) glaub ich nicht…

Sofort zu einem anderen Arzt.
Daniela

Typisch Mann, er will nicht… mach mir mittlerweile großen Sorgen. Was könnte es evtl sein? Muss ihm plausibel erklären warum er nochmal dringend zum Arzt muss. Mein Verdacht ist Nierenbeckenentzündung oder Bandscheibe… ich hab einfach keinen Plan mehr…:frowning:

Sofort zu einem anderen Arzt.
Daniela

Sorry, dann geht es ihm eben noch nicht schlecht genug

Hast du ein Plan in welche Richtung es gehen kann?? Starke Rückenschmerzen ist das eine. Was mir mittlerweile großen Sorgen bereitet ist der Dauerschlaf…

Sorry, dann geht es ihm eben noch nicht schlecht genug

Hallo,

also sagen, was „das“ im Ganzen ist kann ich nicht. Auch nicht zur Diagnose eures Arztes oder den Medikamenten.
Ich bin kein Arzt.

Für mich hört sich „starke Rückenschmerzen“, „regelrecht durchschläft“ und „pure Anstrengung“ nach Erschöpfung an.
Krankschreiben lassen, Alltag auf Überlastungen abklopfen (Überstunden, negativen Stress,…), einlesen in Themen wie: Burnout, gesunde Ernährung, Entspannungstechniken, Rückenaufbautraining, einseitige Belastung auf Arbeit, NEIN sagen lernen!

Aus eigener Erfahrung kann ich euch nur sagen: Nehmt die Zeichen rechtzeitig ernst. Es ist nicht leicht einen schlauen Mittelweg zwischen Anspruch und Wirklichkeit zu finden. Besser noch man hinterfragt seine Ansprüche. :smile:

Der Körper kann eine Menge einstecken, aber eben nicht endlos.
Bei mir gingen die Beschwerden auch langsam los, über Jahre! Bis dann nichts mehr ging. Und es geht wirklich NICHTS mehr, wenn die Bandscheibe durch ist.
Wollt ihr das?

Überlastung, Erschöpfung oder Burnoutsymptome sind auch - das ist die größte Herausforderung daran - langanhaltend. Das kann man nicht mal übers Wochenende ausruhen oder mit Tabletten wegknipsen. Das geht über Jahre.
Das habe ich auch bitter lernen müssen. Die Tabletten sind eine vorübergehende Hilfe gegen die stärksten Schmerzen. Versucht sie nicht zu oft zu nehmen, die Wirkung lässt nach.
Versucht den Schmerzen zunehmend zuzulassen und fragt danach was ihr daraus lernen könnt.
Ich lerne gerade mit den Schmerzen zu leben. Ab einer bestimmten Überlastung gibt es kein Zurück mehr.

Frag dich auch nach deinem Teil. Wie sind die Lasten verteilt? Das ist die heikelste Frage, aber der Schlüssel.

Und zu deinem „Latein“: Versucht nicht alles alleine zu lösen, kapselt euch nicht ab. Sucht Kontakt, Unterstützung und Hilfe. Bei Familie, Gemeinde, Freunden, Bekannten,…Fachleuten.
Ihr werdet sehen: die andern kochen auch nur mit Wasser.

Gute Besserung und viel Erfolg
ch12

Sehr geehrte Annie,
Möglicherweise hat Ihr Freund nun zwei Probleme - 1. Die Lws-Schmerzen, die scheinbar nicht richtig untersucht wurden und 2. Eine unerwartete Arzneimittelwirkung (UAW) auf das Diclophenac.
Um dies abzuklären, rate ich Ihrem Freund, sich zu einem Arzt zu begeben, der die notwendigen Blutuntersuchungen ( Infekt, Leberproblematik, UAW…) durchführt.

Zu den Kreuzschmerzen: Suchen Sie sich einen versierten Heilpraktiker oder Arzt in Ihrer Umgebung ( mit Hilfe von Jameda oder Docinsider ).

Gute und baldige Besserung für Ihren Freund

Friedrich Schelberg, Heilpraktiker, Lübeck