Hallo,
wir beabsichtigen ein Haus zu kaufen und in der Küche im 1.OG liegt kein Starkstromanschluss?
Haltet ihr es für sinnvoll, wenn man ein modernes Kochfeld hat, das auch mit 220Volt funktioniert? Wird es dadurch sehr leistungsschwach?
Wie viel würde das kosten, wenn man den Starkstromanschluss aus dem Keller ins 1. OG legen lässt? Problem= genau unter der Küche im OG ist eine eingebaute Einbauküche im EG, die möglichst nicht beschädigt werden sollte. Sowohl beide Küchen als auch der Keller grenzen ans Treppenhaus, bzw. besitzen eine Außenwand.
Hallo,
wir beabsichtigen ein Haus zu kaufen und in der Küche im 1.OG
liegt kein Starkstromanschluss?
Nenne es Drehstrom.
OK - aber euer Zähler und euer Sicherungskasten ist bereits auf Drehstrom?
Haltet ihr es für sinnvoll, wenn man ein modernes Kochfeld
hat, das auch mit 220Volt funktioniert? Wird es dadurch sehr
leistungsschwach?
Das kommt darauf an. Leistungsschwach ist es auf jeden Fall nicht. Aber mit einem reinen 16A Wechselstromanschluss ist kein Betrieb aller Kochfelder gleichzeitig möglich. Wenn da ein Elektroherd für 230V vorgesehen war, dann sollte dort ein mit 25A abgesicherter Anschluss mit 4mm² oder stärker liegen. Das geht dann auch weiterhin gut. Elektriker kontrollieren lassen!
Wie viel würde das kosten, wenn man den Starkstromanschluss
aus dem Keller ins 1. OG legen lässt? Problem= genau unter der
Küche im OG ist eine eingebaute Einbauküche im EG, die
möglichst nicht beschädigt werden sollte. Sowohl beide Küchen
als auch der Keller grenzen ans Treppenhaus, bzw. besitzen
eine Außenwand.
Das kann unmöglich hier beantwortet werden. Von „komplett neuer Zählerschrank“ bis „10 Kabelkanal plus drei Sicherungsautomaten“ ist leider alles möglich.
Zwischen 200€ (mit Eigenleistung) bis 2000€ wäre alles denkbar. Vielleicht auch mehr.
Hallo,
also im 1. OG ist ein modern aussehender Sicherungskasten mit lauter B16, 240/400 Sicherungen. Ofen und Ceranfeld sollen beide in der Küche, aber an verschiedenen Stellen stehen. Im EG ist ein eigener Sicherungskasten. Der Zähler im Keller sieht so aus:
Hallo,
alles was man hier darüber sagen kann, ist reine Spekulation.
Ein ordentlicher Anschluss gehört in die Küche. Anderfalls
kann man den Herd kaum mit voller Leistung nutzen (also alle
Brennstellen + Backröhre).
Wenn ich ein Haus kaufen wollte, würde ich mir das genau ansehen
und am besten von einer Elektro-Fachkraft bewerten lassen.
Kabel und Installationen sollte man eh am Anfang richtig machen
und nicht auch evtl. uralter Flickschusterei aufbauen.
Gruß Uwi
wir beabsichtigen ein Haus zu kaufen und in der Küche im 1.OG
liegt kein Starkstromanschluss?
Haltet ihr es für sinnvoll, wenn man ein modernes Kochfeld
hat, das auch mit 220Volt funktioniert? Wird es dadurch sehr
leistungsschwach?
Wie viel würde das kosten, wenn man den Starkstromanschluss
aus dem Keller ins 1. OG legen lässt? Problem= genau unter der
Küche im OG ist eine eingebaute Einbauküche im EG, die
möglichst nicht beschädigt werden sollte. Sowohl beide Küchen
als auch der Keller grenzen ans Treppenhaus, bzw. besitzen
eine Außenwand.
Hallo,
also im 1. OG ist ein modern aussehender Sicherungskasten mit
lauter B16, 240/400 Sicherungen.
Du hast einen Drehstromzähler im Keller.
Wenn Du im 1. OG bereits eine „modernen“ Sicherungskasten hast, kannst Du den Stromanschluß von dort aus legen lassen. Die Wege sind kürzer. Es ist Unfug deshalb extra Leitungen aus dem Keller in den ersten Stock legen zu lassen. Zudem Scheint mir die Zählerverteilung bereits voll mit Vorsicherungen der Unterverteilungen belegt zu sein.
Ofen und Ceranfeld sollen beide in der Küche, aber an verschiedenen :Stellen stehen. Im EG ist ein eigener Sicherungskasten.
Das ändert die Sache auch nochmal.
Du hast also Autarke Geräte. Ceranfeld und Ofen können jeweils an eine getrennt abgesicherte 230V Schukosteckdose angeschlossen werden. Der Ofen wird vermutlich eh mit einem bereits montierten Schukostecker ausgeliefert. Das Ceranfeld kann auch so angeschlossen werden. Hier ist evtl. eine Anschlussleitung montiert - aber ohne Stecker.
Ein Drehstromanschluß ist für diese Geräte nicht unbedingt notwendig.
Nur, weil ich mich überhaupt nicht auskenne, wollte ich nochmal nachfragen, ob ich es richtig verstanden habe:
Ofen an Schukosteckdose (ist jetzt auch schon so in unserer bisherigen Wohnung)
Ceranfeld an Schukosteckdose/ Anschlussleitung (in unserer bisherigen Wohnung ist das Ceranfeld an einem Drehstromanschluss, aber da es sehr hochwertig/modern ist, steht in der Gebrauchsanweisung, dass es auch an ne normale kann) Nun meine Fragen:
Die abgesicherten Leitungen müssten dafür vom Sicherungskasten gelegt werden (und auch neue Sicherungen eingebaut) oder kann man sich einfach vorhandene Steckdosen „aussuchen“?
Wäre das System dadurch nicht überlastet, wie jemand mir bereits antwortete?
Nur, weil ich mich überhaupt nicht auskenne, wollte ich
nochmal nachfragen, ob ich es richtig verstanden habe:
Daher solltest Du dir einen Fachmann ins Haus holen.
[FAQ:2662]
Die abgesicherten Leitungen müssten dafür vom Sicherungskasten
gelegt werden (und auch neue Sicherungen eingebaut) oder kann
man sich einfach vorhandene Steckdosen „aussuchen“?
Dazu habe ich bereits eine Antwort gegeben.
Wäre das System dadurch nicht überlastet, wie jemand mir
bereits antwortete?
Hier hat es niemand geschrieben.
Dies kann man aber nur durch Besichtigung vor Ort entscheiden. Aus der Ferne kann dies niemand beurteilen. Es kann dir hier niemand sagen, wie Du deinen Sicherungskasten zu verdrahten hast.
Das ändert die Sache auch nochmal.
Du hast also Autarke Geräte. Ceranfeld und Ofen können jeweils
an eine getrennt abgesicherte 230V Schukosteckdose
angeschlossen werden.
Das stimmt meist nur für den Backofen. Kochfelder haben deutlich höhere Anschlussleistungen und sind für den Betrieb an zwei Phasen vorgesehen. An einer Steckdose sind dann Einschränkungen zu beachten.
Die Erfahrung zeigt, dass ein Kochfeld an einem Steckdosenstromkreis meist ganz gut nutzbar ist, aber für ein Festessen würde ich mir dann doch lieber zwei Gaskocher neben den Herd stellen.
Rein rechnerisch ist die Schukosteckdose mit den oft 7kW + X Maximalleistung eines Kochfeldes leicht überfordert.
Backofen an Schukosteckdose, das dürfte kein wirkliches Problem sein. Die Unterverteilung dürfte anhand der 3 Vorsicherungen im übrigens gut beschrifteten Zählerkasten (UV 1.OG steht für Unterverteilung). Also hier erscheint mir die zusätzliche Verlegung eines Kabels aus dem Keller nicht notwendig.
Andere Frage hat die Unterverteilung bereits einen Herdanschluss, das müsste ja vielleicht zu erkennen sein. Mach doch mal ein Bild von der UV rein, das sollte eine Aussage erleichtern. Vielleicht sind ja 3 Sicherungen mit Herd o. ä. beschriftet, dann gehts von denen aus los.
Wundert mich eigentlich, das es in der Küche keinen Herdanschluss gibt?