Starthilfe Akkus schlapp

Hallo
An einer tragbaren 12V 600A Starthilfestation scheint der Akku schlapp zu sein weil sie ne Weile gestanden hat (aber leer!)
Kriegt man das wieder hin oder isse HIN.

Gruß

Hallo,

An einer tragbaren 12V 600A Starthilfestation scheint der Akku
schlapp zu sein weil sie ne Weile gestanden hat (aber leer!)

ja, Tiefentladung von Akkus ist im allg. die sichere Methode
diese schnell zu Schroot zu machen.

Kriegt man das wieder hin oder isse HIN.

Man kann mit einer ordentlichen Ladestation versuchen, die Akkus
per mehrfache Lade-/Entladezyklen nochmal zu refreshen.
Falls aber einzelne Zellen gar nicht mehr ansprechen, sind diese wohl hin.
Bei Bleiakkus kann auch der Schlamm in den Zelle einen Kurzschluss
verursachen. Dann müsste der Akku gespült und neu befüllt werden.
Die alte Kapazität erreichen solche Akkus aber freilich nie mehr.
Gruß Uwi

Moin Uwi,

Bei Bleiakkus kann auch der Schlamm in den Zelle einen Kurzschluss verursachen.
Dann müsste der Akku gespült und neu befüllt werden.

Wie soll das bei heutigen Bleiakkus gehen ?
Die Deckel sind verschweißt.

Früher bei den offenen Bleibatterien war das noch möglich,
aber seit mehr als 25 Jahren gibt es solche nicht mehr im Handel oder Industrie!

Davon mal abgesehen,
in diesem Fall dürfte es sich um GEL/AGM-Akkus handeln.

Gruß Uwi

mfg
W.

Hallo,

Bei Bleiakkus kann auch der Schlamm in den Zelle einen Kurzschluss ::verursachen.
Dann müsste der Akku gespült und neu befüllt werden.

Wie soll das bei heutigen Bleiakkus gehen ?
Die Deckel sind verschweißt.

Also nach meiner Kenntniss haben PKW-Akkus oben immer noch eine
Verschlußschraube drauf, über die der Akku befüllt wird und der
Säurestand geprüft werden kann.
Darüber kann man auch Säure ablaufen lassen und Spülflüssigkeit einfüllen.
Ist sicher mühselig und das macht kaum jemand, zumal ein solcher Akku
eh verschlissen ist.

Früher bei den offenen Bleibatterien war das noch möglich,

Offen muß ja gar nicht sein, oder?
Ich gebe aber zu, das so was heute nicht wirklich viel Sinn macht.

Davon mal abgesehen,
in diesem Fall dürfte es sich um GEL/AGM-Akkus handeln.

Glaube ich eher nicht bei der Größe und Verwendung.
Gruß Uwi

Also Tiefentladen war die nicht. Um diese Gefahr weiß ich. Aber ich hab sie halt mit ner Restladung abgestellt.

wohl doch GEL-Akku?
Hallo,

in diesem Fall dürfte es sich um GEL/AGM-Akkus handeln.

hatte erst falsch gelesen und war von 600Ah ausgegangen.
Aber es handelt sich ja doch bloß um einen Akku, der angeblich bis
600A bringen soll. Also wohl doch nicht so groß.
Hast also recht, kann doch Gel-Akku sein.
Da so was oft als Billigkramm verramscht wird, würde ich da aber eh
nicht hohe Qualität und Langlebigkeit erwarten.
Gruß Uwi

Moin,

Bei Bleiakkus kann auch der Schlamm in den Zelle einen Kurzschluss ::verursachen.
Dann müsste der Akku gespült und neu befüllt werden.

Wie soll das bei heutigen Bleiakkus gehen ?
Die Deckel sind verschweißt.

Also nach meiner Kenntniss,
haben PKW-Akkus oben immer noch eine Verschlußschraube drauf,

Diese „bedingt Wartungfrei“ oder „Wartungarm“ bezeichneten Akkus,
werden leider immer seltener.
Die meisten sind heute ohne Verschlußstopfen ausgeführt
und werden als Wartungsfrei Kfz-Akkus bezeichnet.

über die der Akku befüllt wird und der Säurestand geprüft werden kann.
Darüber kann man auch Säure ablaufen lassen und
Spülflüssigkeit einfüllen.

Sorry, aber so wird das nichts.
Das Elektrolyt abzulassen, ginge wohl noch.
Aber den ganzen Bleischlamm durch die Öffnung heraus zukriegen, ist unmöglich,
da auch noch durch die Schüttelei genug zwischen den Platten und Seperatoren sitzen bleibt.

Abgesehen davon war nur bei den offenen Bleizellen(den alten mit Gummideckel),
diese Form der Wartung überhaupt üblich.
Zudem ist es eine ziemliche Saurerei
und ohne entsprechende Schutzkleidung nicht zu empfehlen !

mfg
W.
P.S. Hab diese Wartungsart, in meiner Laufbahn einige male selber durchgeführt
und das ist schon sehr lange her!