Ansätze übertragen (nur Ideen)
Hallo, Nadine,
Ich werde eine bereits abgeschlossene Mitarbeiterbefragung
analysieren und soll herausfinden, warum die beiden Bereiche
„Kommunikation“ und „Verantwortung“ so schlecht abgeschnitten
haben.
Das heißt also, dass Du bereits ein bestimmtes Unternehmen betrachtest. Das Herausarbeiten der wesentlichen Punkte/ Ergebnisse zu Deinen Betrachtungsobjekten gehört sicherlich zur Basis Deiner DiplArb… Dann grundsätzliche Aspekt aus der Literatur z.B. als theoretische Untermauerung, hier sollten doch schon einigen „Do´s and Don´t s“ abzuleiten sein. Anhand dieser Liste das Ergebnis der Befragung abklopfen und schon hast Du ein Gerüst. (Hinweis: dass man bereits bei der Erstellung des Fragebogens Fehler machen kann, die dann Einfluß auf das Ergebnis haben können, weißt Du bestimmt. Auch der Fragebogen gehört zur Kommunikation.)
Zum Thema Kommunikation hab ich schon viele Bücher gefunden,
wobei viele sich entweder auf externe Kommunikation beziehen
(paßt also nicht zu meinem Thema) oder die Grundlagen der
Kommunikation allgemein (paßt nur indirekt zu meinem Thema)
behandeln.
Prima. Nun bin ich leider kein Kommunikationsspezialist, habe mich aber ein wenig mit dem Thema beschäftigt (aus persönlichem Interesse ;o) , weil bei uns im Unternehmen „Kommunikation“ sehr groß geschrieben wird - zumindest in Absichtserklärungen. Und genau deswegen hapert es bei uns in der Umsetzung bzw. im guten Ergebnis der Kommunikation (die beiden Damen, die das Thema interne Kommunikation bei uns betreuen sind wirklich fit und tun, was sie können, aber meist verlaufen sich die Anregungen für Kommunikation im Gewirr der Linienverantwortlichen). Lange Rede, kurzer Sinn: ich würde, wenn ich keine speziellen Bücher zur Internen Kommunikation finden kann, die Aussagen aus den Allgemeinen als Basis nehmen (natürlich nach Prüfung) und dann die allgemeinen Aussagen auf die Interne Kommunikation übertragen (z.B. Schulz von Thun, Ebenen der Kommunikation…was will Sender, und was kommt beim Empfänger an. Welche Erwartungen haben die Empfänger bzgl. Kommunikation an die Sender (Übereinstimmung?)?..Inhalt, Medium,usw. der Nachricht…)
Das Thema klingt spannend. Wenn der Fragebogen etwas taugt, dann kannst Du bestimmt mit viel Praxisbezug arbeiten. Kannst Du vielleicht mit den Leuten selbst mal sprechen, um bei Auffälligkeiten die Gründe für das negative Urteil zu hinterfragen? Oder auch mit den Erstellern des Fragebogens „was wollten Sie mit dieser Frage eigentlich erheben?“.
Das Thema „Verantwortung“ kann ich nicht so recht eingrenzen. Wenn es um allgemeine Delegierung oder Übernahme von Verantwortung geht würde ich evtl. auch mal einen Blick bei Sprenger „Prinzip Selbstverantwortung“ oder Malik „Führen, leisten, leben“ reinwerfen, die Ansätze finde ich als Denkanstoß ganz interessant, ergänzen i.m.A. die klassische Managementliteratur (aber auch Geschmacksache). Wenn es konkret um die Verantwortung für einen speziellen Sachverhalt geht kommt es im Einzelfall darauf an…
Leider kein „heißer Tipp“, aber vielleicht ein paar Anregungen.
Gruß und viel Glück,
Andreas.