Statik - Schneelast

Hallo Miteinander,

bei der Vorbereitung meiner Prüfung, bin ich auf eine Aufgabe gestoßen, welche ich einfach nicht bewältigen kann. Es handelt sich um folgende:
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Auf einem Altbaudach soll zur Sicherstellung der statischen Maximalbelastung (50 kg/m² ) die verbleibende Schneemenge im Winterfall bestimmt werden. Das Betondach entspricht nicht den Vorgaben der EnEV und weist einen Wärmedurchlasswiderstand
von 0,89(m²*K)/W auf.
Das Haus steht in Mitteldeutschland,wo mit Pulverschnee (λ = 0,05 W/
m*K) und verharschtem Schnee (λ = 0,60 W/m*K) zu rechnen ist.
Im Maximum ist auf einem Dach in diesem Gebiet mit einer Verdichtung der Schneemassen von (ρ = 109 kg/m³) für Pulver und (ρ = 509 kg/m³) für verharschten Schnee zu rechnen. Eine stationäre Betrachtung
zwischen innen 20°C und außen -10°C wird für ausreichend empfunden.
Besteht Einsturzgefahr? Eine Betrachtung der entstehenden
Schmelzwasser ist nicht gefordert.
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Grundsätzlich weis ich, wie ich die Schneelast nach der DIN 1055-5 berechne. Durch die Formel si = ui * sk
Allerdings fehlen mir hier bei der Aufgabe spezielle Angaben, ohne die ich gar nicht rechnen kann, wie zB die Dachform(Neigungswinkel)

Oder gibts es hier im Forum jemanden, der mir sagen könnte, wie ich die Aufgabe mit den vorhandenen Werten rechnen kann - -sofern überhaupt möglich…

Vielen Dank im Voraus.

MfG

Allerdings fehlen mir hier bei der Aufgabe spezielle Angaben,
ohne die ich gar nicht rechnen kann, wie zB die
Dachform(Neigungswinkel)

Hallo,
bei einem Betondach laut Aufgabenstellung würde ich von einem Flachdach ausgehen.
Grüße
Ulf

Mh, gut. Das schein einleutend. Danke dir.

Allerdings ist der Formbeiwert µi
(zB zu entnehmen von http://www.schneelast.info/index.php?menu_id=8&area=…) nicht nur abhängig von Dachform und Dachneigung.
Er gilt für ausreichend gedämmte Bauteile [ U

Hallo

Maximalbelastung (50 kg/m² ) die verbleibende Schneemenge im
Winterfall bestimmt werden.

Du suchst statische Angaben für die Lösung Deines Problems.

Vorgaben der EnEV und weist einen Wärmedurchlasswiderstand
von 0,89(m²*K)/W auf.

Das ist uninteressant.

zwischen innen 20°C und außen -10°C wird für ausreichend
empfunden.

Dies auch.

Grundsätzlich weis ich, wie ich die Schneelast nach der DIN
1055-5 berechne. Durch die Formel si = ui * sk

Nun gut.

Allerdings fehlen mir hier bei der Aufgabe spezielle Angaben,
ohne die ich gar nicht rechnen kann, wie zB die
Dachform(Neigungswinkel)

Wenn etwas fehlt kann Dir keiner helfen.
Dachneigung waagerecht(bei Stahlbeton)sehr wahrscheinlich.
Auch ist unklar, was Du mit der vorgegebenen „Maximalbelastung“
von 50kg/m^2 meinst.
Es ist überhaupt unklar was das Ziel Deiner Untersuchung sein
soll.
Ich spekuliere mal:
Ist das Betondach für eine Schneelast von 50kg/m^2 berechnet worden
und Du möchtest feststellen ob diese Annahme nach den geltenden
DIN-Vorschriften noch zutreffend ist ?
Wenn (genaue) Angaben fehlen würde ich für eine Prüfungsaufgabe so
vorgehen:
Unter den folgenden Annahmen:


  1. ergibt sich folgende Lösung (Ansatz … wie auch immer):
    … Deine Lösung

Gruß VIKTOR

Der Sinn besteht darin herauszufinden, ob das Dach mit der maximalen Belastbarkeit von 50 kg/m^2 den angegebenen Schneemassen standhalten kann oder ob „Einsturzgefahr“ besteht.

Hallo Fragewurm,

Das Haus steht in Mitteldeutschland,wo mit Pulverschnee
(λ = 0,05 W/
m*K) und verharschtem Schnee (λ = 0,60 W/m*K) zu
rechnen ist.
Im Maximum ist auf einem Dach in diesem Gebiet mit einer
Verdichtung der Schneemassen von (ρ = 109 kg/m³) für
Pulver und (ρ = 509 kg/m³) für verharschten Schnee zu
rechnen.

Zuerst musst du mal die zu erwartenden Schneemengen für Mitteldeutschland suchen.

Die obigen Angaben ergeben etwa 50cm für Pulver und etwa 10cm für Harst, als maximale Schneelast.

Wenn 2m Schnee in einer Nacht zu erwaren sind, musst du nicht mehr weiter rechnen, sondern evakuieren :wink:

Bei 2m Schnee in einem Monat musst du rechnen.

Da es selten Harst schneit, liegt zuerst einmal Pulver auf dem Dach.
Da von unten beheizt wird schmilzt ein Teil des Pulvers und fliesst vom Dach runter und ein Teil verhastet.
Ist jetzt die Frage ob dabei die 50 kg/m² an einem Zeitpunkt überschritten werden können.

MfG Peter(TOO)

Hallo,

Der Sinn besteht darin herauszufinden, ob das Dach mit der
maximalen Belastbarkeit von 50 kg/m^2 den angegebenen
Schneemassen standhalten kann oder ob „Einsturzgefahr“
besteht.

worin besteht dann das Problem ?
Wenn Du schreibst:
.Grundsätzlich weis ich, wie ich die Schneelast nach der DIN 1055-5 .berechne. Durch die Formel si = ui * sk
dann hast Du doch eine Vergleichslast.
Ist diese größer,dann ist dies eben die Aussage welche Du machen kannst.
Mehr ist nicht drin.
Es besagt noch lange nicht, daß das Dach einsturz-gefährdet ist,
da für eine Stahlbetonkonstruktion die Eigenlasten in einer anderen
Größenordnung liegen und mit den Sicherheiten ein weiter Abstand
gegeben ist zu dieser vergleichsweise geringen Schneelast.
Ohne die speziellen Einzelheiten der Stahlbetonkonstruktion zu kennen
ist überhaupt keine Aussage über Standsicherheit (nicht Einsturz-
gefährtung) zu machen.
Zur Information:
Standsicherheit ist der Faktor zwischen der Soll-Berechnung und
der Last,unter der bei der Konstruktion Brucherscheinungen auftreten .

Ein eventuelles zwischenzeitliches „Abtauen“ des Schnee’s bei der
Last zu berücksichtigen ist reine Spekulation.

Gruß VIKTOR