Ich habe mich heute ein bisschen mit meinem Mathelehrer angelegt,
weil er ständig auf seiner Meinung beharrt und nichts anderes
in Betracht zieht.
Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr euch das kurz anseht.
Hier die Aufgabe:
Eine Bevölkerung sei nach zwei Merkmalen A und B in vier Klassen
eingeteilt. Die Vierfeldertafel zeigt die Häufigkeiten der vier Klassen. Welche Beziehung muss zwischen a, b, c, d bestehen, damit
A und B unabhängig sind? Zeige, daß dann auch A und nonB unabhängig
sind.
| A | nonA
---------------------
B | a | b
---------------------
nonB | c | d
So. Ich habe mir gedacht… super: kein Ausdrücklicher Nachweis gefordert,also fang ich an zu argumentieren:
Wenn A und B unabhängig sind, dann muss B und nonB immer im gleichen
Vehältnis -egal ob unter Bedingung A oder nonA- auftreten.
=> a/c = b/d
Den zweiten Aufgabenteil habe ich mit Equivalenzumformungen von
pA(B)= p(B)
.
.
nach: pA(nonB) = p(nonB) gemacht.
Damit war diese Aufgabe für mich gelöst.
=>ich bekomme 4 von 11 Punkten!!! Das ist schon ein wenig
krass bewertet oder??
Eine Bevölkerung sei nach zwei Merkmalen A und B in vier
Klassen
eingeteilt. Die Vierfeldertafel zeigt die Häufigkeiten der
vier Klassen. Welche Beziehung muss zwischen a, b, c, d
bestehen, damit
A und B unabhängig sind? Zeige, daß dann auch A und nonB
unabhängig
sind.
| A | nonA
B | a | b R.W.(a+b)
nonB | c | d R.W.(c+d)
R.W.(a+c)| R.W.(b+d)
So. Ich habe mir gedacht… super: kein Ausdrücklicher Nachweis
gefordert,also fang ich an zu argumentieren:
Wenn A und B unabhängig sind, dann muss B und nonB immer im
gleichen
Vehältnis -egal ob unter Bedingung A oder nonA- auftreten.
Ähm…
=> a/c = b/d
Im Allgemeinen zählt man die relativen Anteile zusammen, errechnet daraus die Randwahrscheinlichkeiten und schaut, ob diese paarweise miteinander multipliziert das Ergebnis in der Tabelle ergeben. In unserem Fall also R.W.(a+b)*R.W.(a+c)=a ; R.W.(b+d)*R.W.(a+b) = b usw…
Den zweiten Aufgabenteil habe ich mit Äquivalenzumformungen
von
pA(B)= p(B)
.
.
nach: pA(nonB) = p(nonB) gemacht.
Damit war diese Aufgabe für mich gelöst.
=>ich bekomme 4 von 11 Punkten!!! Das ist schon ein wenig
krass bewertet oder??
Im Allgemeinen zählt man die relativen Anteile zusammen,
„gewollt“ war glaub ich wie du halt sagtest:
pB(A) = p(A)
a/(a+b) = (a+c)/(a+b+c+d)
a*d = c*b
ich verstehe trotzdem nicht warum mein Lösungsweg nicht anerkannt
wird. Ich will jetzt nicht weiter bei meinem Lehrer rumklugscheißern,
weils im Endeffekt nichts ändern wird. Ich suche nur zustimmung .
(bzw. Ablehung)
Den zweiten Aufgabenteil habe ich mit Äquivalenzumformungen
von
pA(B)= p(B)
.
.
nach: pA(nonB) = p(nonB) gemacht.
Damit war diese Aufgabe für mich gelöst.
=>ich bekomme 4 von 11 Punkten!!! Das ist schon ein wenig
krass bewertet oder??
Was stand denn als Kommentar unter der Aufgabe ?
bei dem ersten Teil warn nur lauter Fragezeichen neben meinem Text.
Ich glaub er hat das nich geschnallt.
Beim 2. meinte er, dass ich von a/c = b/d ausgehen solle.
Das ist aber gleichbedeutend mit
pB(A) = p(A)
Im Allgemeinen zählt man die relativen Anteile zusammen,
„gewollt“ war glaub ich wie du halt sagtest:
pB(A) = p(A)
a/(a+b) = (a+c)/(a+b+c+d)
a*d = c*b
Die Frage ist natürlich, ob diese Alternativlösung vorgesehen war . Ist zwar nicht sehr einfallsreich, aber hier ein Testbeispiel (0,25 als relative Anteile):
0,25 0,25 | 0,50
0,25 0,25 | 0,50
0,50 0,50 | 1,00
–> Wenn mit anderen relativen Werten zwar Unabhängigkeit nachgewiesen werden kann, kann die Umrechnungsformel trotzdem falsch sein. Korrelation bedeutet schliesslich auch nicht Kausalität
Den zweiten Aufgabenteil habe ich mit Äquivalenzumformungen
von
pA(B)= p(B)
.
.
nach: pA(nonB) = p(nonB) gemacht.
Damit war diese Aufgabe für mich gelöst.
=>ich bekomme 4 von 11 Punkten!!! Das ist schon ein wenig
krass bewertet oder??
Was stand denn als Kommentar unter der Aufgabe ?
bei dem ersten Teil warn nur lauter Fragezeichen neben meinem
Text.
Ich glaub er hat das nich geschnallt.
…und lässt es sich nicht erklären ?
Beim 2. meinte er, dass ich von a/c = b/d ausgehen solle.
Das ist aber gleichbedeutend mit
pB(A) = p(A)
Das schon. Aber s. den Kommentar zu oben.
So eine Unverschämtheit, den Lehrer von seinen Schematas abzubringen und Alternativlösungen anzubringen
ohne mich in die details und pros und cons deines lösungswegse wirklich einzudenken, ich habe in meiner schulzeit ähnliche erfahrung gemacht:
ich verstehe trotzdem nicht warum mein Lösungsweg nicht
anerkannt
wird. Ich will jetzt nicht weiter bei meinem Lehrer
rumklugscheißern,
weils im Endeffekt nichts ändern wird.
keine ahnung, was du später machen willst, aber es stellt sich die frage, was man als schüler macht, wenn man vermeintlich einen weiteren horizont hat als der 0-8-15 lehrer.
ich habe abgeschaltet und habe ein grottenschlechtes abi gemacht. das war schön, weil viel zeit für anderes blieb. und es spricht nichts dagegen sich ‚zufällig‘ doch gleichzeitig mit dem lehrplan für bestimmte dinge zu interessieren.
wenn du dann aber später im studium auf profs triffst, die nicht pädagogisch verbogen sind und womöglich deine fähigkeiten einschätzen können und dich für ein stipendium vorschlagen wollen…dann siehst du mit einem scheiss abi doof aus. zb. die studienstfitung d. dt. volkes will ein gutes abi.
…bereut habe ich trotzdem nicht…wenn ich damals finanziell schlechter gestellt gewesen wäre, dann hätte ich mir alerdings in den allerwertesten gebissen…
dies nur als hinweis auf etwas was ich bei deinem beitrag zwischen den zeilen gelesen habe