ich bin am Vorbereiten eines kleinen Einführungskurses in die Statistik für Mediziner, Biologen und Biotechnologen.
Füpr gewöhnlich sind die Studis ja eher abgeschreckt von Mathe und Statistik. Ich suche daher motivierende (interessante, spannende, witzige, nachvollziehbare, aktuelle, konkreten, einen persönlichen Bezug habende) Beispiele, anhand derer ich verschiedene Sachen erklären kann.
Im konkreten Fall geht’s mir um die Einführung in statistisches Testen. Gaaaanz simpel wollte ich mit der Binomialverteilung anfangen, eine gerichtete Hypothese prüfen, um das Prinzip „Wie wahrscheinlich sind die gegebenen Daten unter der Nullhypothese“ klarzumachen, dann zu verdeutlichen, dass die einzige Sicherheit, die man haben kann, ist, bei vielen Entscheidungen langfristig nicht häufiger als akzeptabel daneben zu liegen. Dann wollte ich das erweitern auf eine zweiseitige Fragestellung.
Ich hätte gerne ein einziges Beispiel dafür (also für die ein- UND zweiseitige Fragestellung). Mir fällt kein gutes Beispiel ein, mit dem ich _sinnvoll_ sowohl eine gerichtete wie auch eine ungerichtete Hypothese prüfen könnte. Alles, was ich finde und was mir einfällt, ist zu „konstruiert“, zu langweilig, uninteressant usw.
Hat jemand eine richtig gute Idee dazu?
Danke schonmal und sorry für die lange Frage (vielleicht kommen ja noch mehr und andere Vorschläge…).
ich bin am Vorbereiten eines kleinen Einführungskurses in die
Statistik für Mediziner, Biologen und Biotechnologen.
Für gewöhnlich sind die Studis ja eher abgeschreckt von Mathe
und Statistik.
Wie das ?
Ich suche daher motivierende (interessante,
spannende, witzige, nachvollziehbare, aktuelle, konkreten,
einen persönlichen Bezug habende) Beispiele, anhand derer ich
verschiedene Sachen erklären kann.
Mit Würfelspiel oder Pokern vielleicht …?
Alternativ kombiniert man Chemie und Statistik: http://www.schatten.info/info/statistik/statistik_fu…
Oder man fragt die Studenten wie wahrscheinlich ein Bestehen des Studiums unter der Voraussetzung nicht vorhandener Statistikkenntnisse ist…
Aber vielleicht bringt auch die direkte Konfrontation mit dem Lehrstoff etwas: die Studenten sollen selbstständig Datensätze analysieren. Dazu gehört natürlich auch, dass die nötigen Kenntnisse selbstständig erworben werden…
Ein wenig Literatur zur Inspiration:
ISBN 3527701087 Buch anschauen
ISBN 3499621967 Buch anschauen (oder die anderen Bücher dieser Herren)
ich bin am Vorbereiten eines kleinen Einführungskurses in die
Statistik für Mediziner, Biologen und Biotechnologen.
Gaaaanz simpel wollte ich mit der
Binomialverteilung anfangen
Ich hätte gerne ein einziges Beispiel dafür (also für die ein-
UND zweiseitige Fragestellung).
Bei Mediziner, Biologen und Biotechnologen drängt sich da eine Allelverteilung auf. Angenommen es gäbe ein Wildtypallel A und ein Polymorphismus B mit einer Allelfrequenz von p. Dann folgt die Wahrscheinlichkeit, bei n Allelen m Wildtypallele A bzw. n-m mal den Polymorphismus B zu finden, einer Binomialverteilung. Damit sollte man hinreichend praxisnahe Beispiele konstruieren können.
Es geht darum herauszufinden, ob James Bond tatsächlich einen geschüttelten von einem gerührten Martini unterscheiden kann.
Einseitige Hypothese: Er kennt den Unterschied und er kann es.
Zweiseitige Hypothese: Er kann es, er kennt aber den Unterschied nicht.
Das gleiche Beispiel wird dann beim t-Test nochmal aufgegriffen, weil es tatsächlich eine echte wiss. Publikation gibt, welche die gesundheitlichen Aspekte von Bonds Martini-Konsum untersucht haben: