Statistik gesucht

Moin

Bin gerade auf:

http://www.vegetarismus.ch/heft/2000-3/kurzinfo.htm

auf diese Zeilen gestossen:

_Ärztestreik ist gut für die Gesundheit der Patienten

Gemäss einer im British Medical Journal am 10. Juni veröffentlichten Untersuchung, gingen nach drei Monaten Streik der israelischen Ärzte die Todesfälle im Land massiv zurück. (…)_
Gibt es Untersuchungen zu dem Thema irgendwo in gesammelter Form ? Am besten mit etwas mehr Hintergrundinfos, also z.B. welche Art von Todesfällen zurückging und wie es in den Monaten vor/nach dem Streik ausgesehen hat ?

Danke.

Hallo du Megaposter :smiley:

Aus Erfahrung mit statistischer Literatur kann ich
sagen, dass man nie Ursache und Wirkung vertauschen
sollte (schon gar nicht im Medizinbetrieb):

  • wo kein Arzt, da keine Heilung -> der Einzelne bemüht
    sich aus Angst krank zu werden mehr um seine Gesundheit
  • die Leute sterben eben woanders
  • die Ärzte sind schlecht -> „Back to nature“ / „back
    to the roots“ :smile:)
  • die Ärzte sind vergessen vor lauter Streiken das
    Zeitliche zu segnen… &gt:wink:
  • die nicht streikenden Ärzte kommen zum Zug und sind
    besser als die streikenden

  • Literatur gefällig ? ‚Erkennen von Fehlinformationen
    durch Querdenken‘ Buchtitel ?
    Jetzt drehe ich die Logik mal rum: wenn ALLE Ärzte
    eines Landes streiken würden, müsste die
    Mortalitätsrate doch gegen Null gehen, oder…?

HTH
mfg vom kleinen Statistiker M.L.

Moin

Aus Erfahrung mit statistischer Literatur kann ich
sagen, dass man nie Ursache und Wirkung vertauschen
sollte

Eben deshalb will ich Hintergrundinfos haben. Irgendwo muss doch einer mal genau aufgelistet haben was da wie reingespielt haben könnte. Zahlenmaterial zu dem Thema muss es doch reichlich geben …

Literatur gefällig ? ‚Erkennen von Fehlinformationen
durch Querdenken‘ Buchtitel ?

Das Ding http://www.kayatz.com/Hund/hund.html ?

cu

Hehe, hab’ heute Abend meine fiese Ader :smiley:

In dem geposteten Link steht GENAU UNTER dem besagten
Artikel ein weiterer Grund für die niedrigere
Todesrate:
Medizinische Fehler töteten über 100’000 US-Amerikaner

Das Medizinische Institut in Washington schätzt, dass
in den USA jährlich rund 98’000 Menschen an
medizinischen Irrtümern sterben.
Am zweitägigen Treffen der Nationalen
Patientenschutzorganisation meinte nun Dr. Corrigan,
welcher auch an der ersten Schätzung beteiligt war,
dass diese viel zu tief läge. In Wahrheit gäbe es durch
Fehler in der Medizin noch viel mehr Tote, da die
Schätzung nur die stationär behandelten Patienten
berücksichtigte und die Privatkliniken ausser Acht
liess.

mfg M.L.

GENAU das :wink:
mfg M.L.

Hi,

dazu müsste erst mal eine Statistik erstellt werden. Und dazu müssten die Informationen erst mal irgendwo gesammelt werden. Das wird aber nicht.
Nur mal als Beispiel: NRW möchte jetzt tatsächlich damit anfangen, Krebserkrankungen zu erfassen!!! Das ist dann mal ein Anfang mit einer Krankheit. Ansonsten haben nur ZWEI Bundesländer dazu eine Erfassung. - So lassen sich natürlich immer wieder die tollsten Aussagen treffen, ohne jedewede genaue Grundlage.

Und zum Thema Statistik ein Beispiel:
Eine Krankenkasse hat in diesem Jahr ihre Patienten erst mal darauf aufmerksam gemacht, dass ein genetischer Code erstellt werden kann. Informiert haben sich von 5.000.000 Menschen 8.000 und untersuchen lassen haben sich 6.000. Nun sagt die Krankenkasse, es gab einen ‚enormen‘ Zuspruch mit einem hohen prozentualen Anteil.

Gruß
R