Hallö!
Auf meine Frage, ab wann Umfragen repräsentativ sind (Brett Marketing), habe ich von einem Statistiker folgende Antwort erhalten (allerdings nicht über das Forum):
"Man findet allgemein (n ist der Stichprobenumfang)
n >= z^2/(4*epsilon^2),
wobei z ein nachschlagbarer Parameter der Normalverteilung ist.
Wollen Sie z.B. den Anteil p der befragten Gruppe, die irgendeine Frage
A mit B beantwortet hat, mit einer moeglichen Unsicherheit von 5% finden
(das strebt man ueblicherweise an: in (nur) 5% der Faelle liefert dann
der berechnete Wert einen falschen Schluss auf die Gesamtpopulation;
vollstaendige Sicherheit gibt es nur bei einer Totalerhebung), dann ist
z=2, also
n >= 1/epsilon^2.
Hierbei gibt epsilon an, wie genau Sie p bestimmen koennen. Man wuenscht
moeglicherweise epsilon=0.1 (mit einem Fehler von hoechstens 10%), dann
folgt
n >= 100.
Wenn Sie mit einem Fehler von 10% zufrieden sind, reichen also Ihre
anvisierten 100 Frageboegen. Fuer 5%-ige Genauigkeit braeuchten Sie
bereits 400 Frageboegen. Mit der Anzahl der Befragten hat die Frage
uebrigens gar nichts zu tun.
Also sollten Sie - wie geplant - 100 Leute befragen."
Soviel dazu. Wer kann mir erklären, was das genau bedeutet?
Dank und Gruß
am