Statistik: Wie groß muss eine Stichprobe sein?

Tach’chen,

es gibt doch sicher eine Faustformel, wie groß eine Stichprobe sein muss, damit man annähernd vernünftige Ergebnisse erhoffen kann: Angenommen die Grundgesamtheit ist 1000. Wieviele dieser 1000 Personen müsste man befragen, um nicht völligen Murks zu bekommen? Die Repräsentativität der Befragten sei mal angenommen.

Vielen Dank
TTR

Auch hallo.

es gibt doch sicher eine Faustformel, wie groß eine :Stichprobe
sein muss, damit man annähernd vernünftige Ergebnisse :erhoffen kann:

Ja. Im Qualitätsmanagement wäre das [[die Gütefunktion sowie die Operationscharakteristik]]. eine Formel mit Logartihmen, ‚n = log…‘ (irgendwie). Die Stichworte Losgrösse und Qualitätsmanagement könnten hier weiterhelfen

Angenommen die Grundgesamtheit ist 1000. Wieviele :dieser 1000 Personen müsste man befragen, um nicht :völligen Murks zu bekommen? Die Repräsentativität der :Befragten sei mal angenommen.

Das hängt aber auch der (angenommenen) Verteilung ab :wink:

HTH
mfg M.L.

es gibt doch sicher eine Faustformel, wie groß eine Stichprobe
sein muss, damit man annähernd vernünftige Ergebnisse erhoffen
kann: Angenommen die Grundgesamtheit ist 1000. Wieviele dieser
1000 Personen müsste man befragen, um nicht völligen Murks zu
bekommen? Die Repräsentativität der Befragten sei mal
angenommen.

Es gibt nicht nur eine Faustformel, man kann es exakt berechnen. Nur muß man

a) sagen, was man wissen will (z.B. den Erwartungswert = „Mittelwert“ der Grundgesamtheit)
b) was man unter „Murks“ versteht.

Also, nehmen wir spaßeshalber mal an, man möchte den Erwartungswert wissen. Der Erwartungswert ist unbekannt, solange man nicht die 1000 Personen befragt. Aber man kann eine Stichprobe ziehen und den Erwartungswert über den Mittelwert schätzen. Diese Schätzung ist mit einem Schätzfehler behaftet. Der Schätzfehler hat eine Varianz von

S2(Mittelwert) = S2(X)/n*(N-n)/(N-1).

S2(X): Varianz der Daten aus der Stichprobe
n: Umfang der Stichprobe
N: Umfang der Grundgesamtheit

Wenn man eine Schätzfehlervarianz bis zu einer bestimmter Größe akzeptiert, kann man berechnen, wie groß die Stichprobe mindestens sein muß: Angenommen, die Varianz der Daten beträgt 25 und man möchte eine Schätzfehlervarianz von maximal 1 akzeptieren, dann braucht man bei einem Umfang der Grundgesamtheit von 1000 eine Stichprobengröße von mindestens 25.

Gruß,

Oliver Walter