Statistisch widersprüchliche Befunde?

Ich bin ab und zu auf ein Phänomen bei der statistischen Auswertung von Daten gestoßen, das ich mir nicht so recht erklären kann: Sagen wir z.B. das Alter von Personen korreliert positiv mit deren Lebenszufriedenheit. In der Folge splitte ich die Gruppe am Mittelwert des Alters in „Junge“ versus „Alte“. Nun mache ich eine Varianzanalyse bzw. T-test und untersuche das gleiche Phänomen wie oben, aber jetzt als Mittelwertsvergleich. Dann wäre doch zu erwarten, dass die Alten signifikant zufriedener sind als die Jungen, oder? Ist aber nicht immer so!

Wie geht denn ??? :smile:

Hallo Fellow,

die Ergebnisse sind nicht gleich, weil die beiden von Dir verwendeten Methoden unterschiedlich sind. An dieser Stelle sei nur auf einen Aspekt hingewiesen: Durch die Gruppierung in „jung“ und „alt“ „verschenkst“ Du Informationen, die bei der Korrelationsberechnung herangezogen werden, da Du aus einer Variable mit mehreren Ausprägungen (Alter z.B. in Jahren) eine Variable mit nur zwei Ausprägungen („jung“ vs. „alt“) machst.

Grüße,

Oliver Walter