Stativ für 'Gelegenheiten' und Reise gesucht!

Moin liebe Ecksperten!

Wie schon der Titel verrät, suche ich ein Stativ. Es sollte folgendes können:

in einen Rucksack passen (max. ca. 500mm zusammengeklappt)

möglichst gut und praktisch ausrichtbar sein (wasserwaage?)

eine DSLR mit ca 600-2000g tragen

max 70 Euro (besser 50) kosten

Ich will, dass das Stativ so klein ist, dass ich es vorsorglich immer mit einstecken kann, wenn ich irgendwo hin gehe wo ich meine DSLR mitnehme und es wenn ich es benutzen will, dann innerhalb von einer Minute halbwegs waagrecht aufbauen kann und es dann 10 sekunden lang nicht zusammenbricht!
Auf reisen würde ich es auch gerne mitnehmen!

Ich habe schon einige Modelle auf www.geizhals.at verglichen und auch auf amazon rezessionen durchgelesen und in einem elektronik shop 3 typen ausprobiert.
Gorilla dingens vertrau ich nicht und man kann die Kamera darauf leider nicht Rotieren. Ausserdem ist es in der Preisklasse eines normalen Stativs.

Ich würde gerne wissen ob einer von euch vor dem gleichen problem gestanden ist und wofür er (oder sie) sich entschieden hat. Oder ob ihr prinzipiell von einem Hersteller (z.B. Cullman) abraten würdet oder mit einem Hersteller gute Erfahrungen gemacht habt.

MfG hänsen!

Hi,

Cullmann ist nie schlecht. Auch andere Hersteller, selbst Hama, hat stabile Stative. Bei Ebay gibt es soviele zur Auswahl, daß sich selbst nur das Anschauen dort und kaufen beim Fotohändler lohnt. Gute Stative sind nämlich dort auch nicht viel teuerer. Auf was es m.E. eher ankommt, ist, ob eine Wechselplatte vorhanden ist. Kamera auf die Platte montieren, diese in das Stativ einfügen und knipsen. Platte abnehmen, freihändig schießen. Das mache ich mit unterschiedlichen Stativen (auch sog. Einbeinstative) seit Jahrzehnten. Nur von dem Ministativen würde ich die Finger weglassen - die halten nicht mal die kleinste Digitalkamera vernünfig fest. Bei Windstärke 2 fällt alles um.

Wie funktionieren die einbeinstative? muss man da von hand ruhig halten? das stativ ist also nur gegen ein senkrechtes verwackeln? funktioniert das gut?

Prinzipiell bin ich über die vielfalt unglücklich, es sind einfach zu viele um sie alle zu vergleichen… ich glaub ich muss wirklich zum fachhändler gehen und mir das genauer anschauen :smiley:

Hallo,

grundsätzlich ist ein Stativ ein Zubehörteil, welches man sein ganzes Leben behält.

Gerade bei Stativen passiert es durchaus, dass wenn man billig kauft, 2 Mal kauft.

Ich persönlich kaufe mir gleich am Anfang ein gutes Stativ, dann weiss ich, dass es viele Jahre meinen Anforderungen genügt.

Bei Stativen ist es nicht nur wichtig, dass es ein paar Kilo trägt, sondern auch, wie es sich verhält, wenn es schwingt.

Als ich das mal mit meinem alten Manfrotto (Alu-Stativ) testete (mit EOS 40D und 70-200/4 L USM) ist mir fast schlecht geworden, wie lange es nachgeschwungen hat, nachdem ich gegen ein Bein geklopft hatte.

Bei meinem neuen Carbon-Stativ ist nach kürzester Zeit Ruhe.

Such Dir lieber für Reisen gleich ein vernünftiges Carbon-Stativ, anstatt so billig wie möglich zu kaufen.

Zu Cullmann. Bei den früheren Modellen gab es doch einige Krücken, die neueren Serien sind allerdings besser.

Grüße

Hallo,

in Kombination mit der Preisvorstellung würde ich ein Einbeinstativ empfehlen. Ein Dreibein hat nunmal eine gewisse Größe und wenn es nicht so schwer sein darf: Carbon ist richtig teuer. Dazu kommt noch der Stativkopf. Bei Stativen gilt auf jeden Fall: wer billig kauft, kauft zwei mal!

Ich habe seit einiger Zeit ein Einbein von Manfrotto und bin damit sehr glücklich. Mein Modell steht nicht von alleine, man muss es horizontal selbst stabil halten. Das klappt sehr gut und hilft mir vor allem bei „Mitziehern“, weil es flexibler ist als ein feststehendes Dreibein.

Es gibt auch kleine Stativfüße für ein Einbein, die selbständiges Stehen ermöglichen sollen oder die Alternative, den Fuß in die Erde zu stecken. Mit beidem habe ich noch keine Erfahrungen.

Mein Dreibein lässt sich soweit zusammenschieben, dass es in meinen Fotorucksack passt (steht natürlich raus, aber leicht zu transportieren).

Gruß,

Myriam

Hi,
Also wie andere schon geschrieben haben, ist für Reisezwecke ein Karbonstativ die erste aber leider auch teuerste Wahl.
Aber was nutzt ein billiges Sativ zuhause weil man es wegen des Gewichtes nicht mitschleppen wollte ?
Dafür überlebt ein gutes Karbonfaserstativ viele Generationen des digitalen Fortschrittes.
Ja Alternativ zum Einbein gibt es naturlich das selbstgebaute ultralight Schnurstativ.
Umgekehrtes Prinzip zur Stabilisierung, wie beim Einbein.

OL

Danke für die zahlreichen Antworten!

Die meisten Shops hatten nur 1x auszug 3 bein stative mit diversen köpfen.

Je mehr Segmente, desto weniger platz braucht ein gleich großes stativ. teilweise habe ich 7-fach ausziehbare Teleskopbeine gesehn. Ist sowas nicht extrem wackelig?

Ja doch