Staudenbeet düngen?

Hallo Wissende,

irgendwie brachte mich ein Zeitungsartikel auf die Idee, man müsse ein Staudenbeet regelmäßig düngen. Woran mache ich diese Notwendigkeit denn abhängig? Unser Beet ist ca. 3 Jahre alt im letzten Jahr sind die ersten Stauden richtig gewachsen. Auch jetzt scheint das Ganze zu explodieren.

Neben Fingerhut, Akeleie, Kuhschelle, Seifenkraut, Ehrenpreis haben sich Massenweise Brennesseln und Hahnenfuß breit gemacht - - der Versuch einen Lavendel hier anzusiedel ist mehr oder weniger optisch gescheitert, da dieser so sehr gewachsen ist, dass er mehr nach struppigem Etwas aussieht - nach meinem Kenntnisstand sind dieses Wachstum des Lavendels und das Vorhandensein der Brennesseln doch eigentlich ein Zeichen für Stickstoff und das nicht zu knapp.

Das Beet wird ab und an mit Rasenschnitt gemulcht, im Herbst mit Blättern abgedeckt, welche meistens bis zum Frühling von den Regenwürmern zerlegt wurden.

Bin gespannt auf Eure Ideen zum Thema düngen.

Gruß,
Alexandra

Hallo Wissende,

irgendwie brachte mich ein Zeitungsartikel auf die Idee, man
müsse ein Staudenbeet regelmäßig düngen. Woran mache ich diese
Notwendigkeit denn abhängig? Unser Beet ist ca. 3 Jahre alt im
letzten Jahr sind die ersten Stauden richtig gewachsen. Auch
jetzt scheint das Ganze zu explodieren.

Das hört sich nich nach Handlungsbedarf an.

Neben Fingerhut, Akeleie, Kuhschelle, Seifenkraut, Ehrenpreis

So wie ich die genannten einschätze, braucht keine der Pflanzen besonders viele Nährstoffe, sind sogar einige dabei, die auf Nährstoffarme Standorte spezialisiert sind (Fingerhut, Kuhschelle)

haben sich Massenweise Brennesseln

Sind, grob gesagt Zeigerpflanzen für jede Menge Stickstoff, wie Du schon sagst.

und Hahnenfuß

der kriechende? Der zeigt Bodenverdichtungen auf relativ fetten Böden an.

    • der Versuch einen Lavendel hier anzusiedel ist mehr oder
      weniger optisch gescheitert, da dieser so sehr gewachsen ist,
      dass er mehr nach struppigem Etwas aussieht

genau wie du sagst: auch dass ein Zeichen für ein überangebot an Stickstoff.

Das Beet wird ab und an mit Rasenschnitt gemulcht, im Herbst
mit Blättern abgedeckt, welche meistens bis zum Frühling von
den Regenwürmern zerlegt wurden.

Ich würde sagen, das reicht völlig.
Evtl. könnte man den Boden mit Sand abmagern und die Struktur verbessern (falls er zu Staunässe neigt). Man muss sich nur die Grenzen klar machen: Wenn man in die oberen 20cm Sand einarbeitet, dann hilft das nicht gegen eine wasserundurchlässige Schicht darunter :smile:

Bin gespannt auf Eure Ideen zum Thema düngen.

Wenn ich hier dünge, dann organisch (Kompost, Gesteinsmehl). Mir ist einfach wohler dabei, da kann man nicht soviel falsch machen. Angesichts deiner Schilderung würde ich vom Düngen ganz absehen.

Grüße
kernig

Hallo Kernig,

danke für die Antwort - dann lag ich da mit meiner Einschätzung gar nicht so falsch.

Grüsse,
Alexandra