Noch mal ein Dankeschön und mein Fazit
Liebe Leute,
oha, da hat sich ja noch richtig was getan in diesem Artikelbaum. Vielen Dank an alle, die sich zu meinem Thema Gedanken gemacht haben
Fazit für mich: Die 60 EUR sind okay bis grenzwertig, und man hätte durchaus auch eine andere (aus meiner Sicht realistischere) Summe ansetzen können. Mir wurde das nämlich so verkauft, als *müssten* die 60 EUR laut Gebührenordnung ganz zwangsläufig so sein.
Zugegebenerdings bin ich ein ziemlicher Neuling in Sachen „Inanspruchnahme von Steuerberatern“ und habe auch erst mit dieser Rechnung (die mich ziemlich aus den Socken gehauen hat) richtig verstanden (ähm, größtenteils), wie sich so etwas zusammensetzt.
Im Großen und Ganzen bin ich mit meiner Steuerberaterin sehr zufrieden. Ich wurde für mein Empfinden gut und gewissenhaft beraten, und es wurden zum Beispiel auch ein, zwei Positionen gar nicht in Rechnung gestellt, die man sehr wohl hätte in Rechnung stellen können. Bloß lege ich natürlich trotzdem Wert darauf, dass der Rest der Rechnung stimmt, Gratisleistung hin oder her. Sonst leidet für mich das Vertrauensverhältnis, das jetzt ganz leicht angekratzt ist.
Allerdings muss ich schon sagen, dass Steuerberatung eine nicht ganz billige Angelegenheit ist, jedenfalls für jemanden wie mich, die ich nicht gerade zu den Großverdienern auf diesem Planeten zähle. Und es stimmt, ich könnte die Erklärung durchaus selbst anfertigen (was ich letztes Jahr getan habe und vermutlich im nächstes Jahr wieder tun werde, mit der derzeitigen Erklärung als Vorlage). Dann würde ich vermutlich ein paar Euro fuffzich „verschenken“, weil ich diesen oder jenen Steuertipp nicht kenne, aber letztlich dürfte das bei meinem Einkommen lange nicht so arg ins Gewicht fallen wie die Steuerberatungsrechnung selbst. Ich kann mir ja gegebenenfalls noch ein, zwei Beratungstermin(e) geben lassen.
Andererseits stellt sich natürlich die Frage, ob ich in der Zeit, in der ich selbst die verdammte Erklärung anfertigen würde, nicht lieber auf meine Weise Geld verdienen sollte. Die Summe würde sich schätzungsweise mit dem Honorar für den Steuerberater decken (?), und ich hätte dafür das Generve nicht am Hals … und wäre mir dazu eine Spur sicherer, dass das Ganze richtig ist. Aus noch wieder einer anderen Perspektive betrachtet, ist es nicht verkehrt, so was hin und wieder selbst zu machen, um den Überblick über solche Abläufe zu behalten. Hält den Geist ja auch so ein bissken flexibel 
Also, um noch mal zusammenzufassen, was ich auf Seite 27 wiederholt habe: Das Ganze ist schon eine verdammt komplexe Angelegenheit 
(Daher wohl auch der wachsende Artikelbaum)
Viele Grüße von
Batti