Mein Netzteil zum Aufladen meines Akkus für die Gartenscherer hat seinen Geist aufgegeben. Haben müsste ich einen mit 24 Volt DC und 400 mA Augangsleistung.
Nun wird mir einer mit 30 Volt DC und 400 mA angeboten.
Kann ich den ohne weiters dafür nehmen? Oder spielen dei 6 Volt Differenz eine große Rolle?
Hallo horst behle,
Woran hast du festgestellt das, dass Steckernetzteil def. ist. Es könnte auch der AKKU sein. Wenn vorhanden mit einem Voltmeter mal die Spannung messen. Kann ohne angeschlossenen AKKU bei über 30 Volt liegen. Sollte noch Spannung vorhanden sein kann man den Kurzschlussstrom (Amper), am besten mit dem 10A Bereich des Mesgerätes, kurzzeitig messen. Alternativ ein 24V Birnchen mit 5Watt. Sollte das Messgerät etwas anzeigen oder das Birchen leuchten ist der AKKU hin!
Die Max. Ladespannung bei NiCa oder NiMH-Akkus liegt bei 1,4 V/Zelle. Eingebaut sind 20 Stk. macht 28 Volt. Wichtig ist beim neuen Ladegerät nicht die max. Spannung sondern die Strombegrenzung und der Transformator muss kurzschlussfest sein. Siehe Zeichen in WikiPedia http://de.wikipedia.org/wiki/Sicherheitstransformator. Die Spannung muss nur größer der Ladespannung sein. Die meisten billig Ladegeräte arbeiten am anfang des Ladevorganges im Kurzschlussbetrieb. Je voller der Akku wird je kleiner wird der Strom und die Spannung steigt an. Übrigens, wenn keine Ladebegrenzung vorhanden ist wird der Akku überladen und gibt schnell den Geist auf.
Ich hoffe ich konnte helfen.
Gruß Horst J.
mit einem z.B. stabilisierten Netzteil mit 24V würde man nie die volle Kapazität des Akkus nutzen da der Akku nur auf seine Anfangsentladespannung von 1,2 Volt geladen würde. Transformatoren liefern im Leerlauf immer eine höhere Spannung. Da der Ladestrom ja abnimmt bekommt man den Akku bei einer Leerlaufspannung von 30-32 Volt dann doch geladen. Wer an ausführlichen Erklärungen interessiert ist dem ist WikiPedia zu empfehlen.
Hallo loderunner,
aus meiner 44 jährigen Berufserfahrung als Starkstromelektriker, heute Energieelektroniker Anlagenbau oder Betriebstechnik genannt, habe ich schon 100derte solcher akkuzerstörender Netzgeräte in der Hand gehabt. Daher weis ich wie die Teile aufgebaut sind. Vor allem billig. Um den Ladestopp muss man sich, nach ca. 10-14 Stunden, selbst kümmern damit keine Überladung stattfindet. Billigaufbau Transformator, Brückengleichrichter und ein Widerstand zur Strombegrenzung. Selbst bei etwas teureren Geräten ist das heute noch manchmal so.
Gruß Horst
oder Betriebstechnik genannt, habe ich schon 100derte solcher
akkuzerstörender Netzgeräte in der Hand gehabt.
Du hast völlig recht, dass das bei den Originalteilen oft der Fall ist. Aber hier ist es ja ein Ersatz. Da weiß niemand, wo das Ding herkommt oder was drin ist. Deshalb wäre ich etwas vorsichtiger als Du mit so allgemeinen Aussagen.
Das ist alles.
Gruß
loderunner