Steckernetzgerät mit Batterie als 'Notversorgung'

Hallo allseits …

Elektroniker, ich brauche Eure Hilfe. Ich habe einen Funkwecker. Normalerweise betreibe ich ihn mit einem AA NiMH Akku. Wegen der niedrigen Akkuspannung geenüber Batterie habe ich dann allerdings ein ganz schlecht ablesbares Display. Mit Batterie statt Akku ist es ein wenig besser, aber auch nicht ideal. Die Spannung am Wecker ist recht kritisch: gehe ich auch nur ein wenig über 2,1V werden am Display auch die ausgeschalteten Digits als „Schatten“ sichtbar, gehe ich unter etwa 1,7V verblasst das Display. Er nimmt bei 2V etwa 40mA Strom auf (mit Beleuchtung: 120 mA).

Jetzt denke ich darüber nach, zwei NiMH oder NiCD Akkus in Reihe zu schalten (2,4V), und dann ein Steckernetzteil parallel dazu anzuhängen. Das Kleinste das ich hier habe liefert geregelte 3V.

Jetzt muss ich noch folgende Funktionen unter einen Hut bringen:

* Netzteil und Akku voneinander entkoppeln, die Akkus sollen nur Saft liefern, wenn das Netzteil ausfällt, und dann natürlich nur an den Wecker und nicht an den Ausgang des Steckernetzteils. Ich denke, zwei Ge Dioden in den + Zuleitungen von Akkupack und Netzteil sollten das erledigen, oder?

* Eine einfache Ladeschaltung, die die Akkus auflädt, wenn Netzspannung da ist, und danach die Ladung erhält. Eine weitere Diode und ein Widerstand? So auf 1/20 Kapazität Ladestrom …

Dann muss ich aber auch noch ein wenig Energie vernichten, gehe ich auch nur wenig über 2V hinaus werden die ausgeschalteten Digits am Display als „Schatten“ sichtbar. Hier wirds wohl etwas komplizierter, wenn ich die Beleuchtung zuschalte saugt der Wecker immerhin das Dreifache, also werde ich wohl irgendeine einfache Stabilisierungsschaltung brauchen…

Ich habe leider nur wenig Ahnung von Elektronik. Kann ich eine passende Schaltung irgendwo abkupfern?

…Armin

Hallo,

warum willst Du Dir das antun, und an diesem Wecker basteln
und noch Geld dafür ausgeben. Hat das Dind einen ideelen Wert?
Ein Wecker, der dauernd 40mA aufnimmt, ist IMHO eine
Fehlkonstruktion.

Kaufe Dir für paar € einen Wecker, der mit einer R6-Zelle
1-2 Jahre auskommt.
Ich habe mir so ein Teil besort, welches mit einer Projektion
die Zeit an die Wand wirft. Ist im Dunkel sehr gut zu sehen.
Gruß Uwi

Elektroniker, ich brauche Eure Hilfe. Ich habe einen
Funkwecker. Normalerweise betreibe ich ihn mit einem AA NiMH
Akku. Wegen der niedrigen Akkuspannung geenüber Batterie habe
ich dann allerdings ein ganz schlecht ablesbares Display. Mit
Batterie statt Akku ist es ein wenig besser, aber auch nicht
ideal. Die Spannung am Wecker ist recht kritisch: gehe ich
auch nur ein wenig über 2,1V werden am Display auch die
ausgeschalteten Digits als „Schatten“ sichtbar, gehe ich unter
etwa 1,7V verblasst das Display. Er nimmt bei 2V etwa 40mA
Strom auf (mit Beleuchtung: 120 mA).

Jetzt denke ich darüber nach, zwei NiMH oder NiCD Akkus in
Reihe zu schalten (2,4V), und dann ein Steckernetzteil
parallel dazu anzuhängen. Das Kleinste das ich hier habe
liefert geregelte 3V.

Jetzt muss ich noch folgende Funktionen unter einen Hut
bringen:

* Netzteil und Akku voneinander entkoppeln, die Akkus sollen
nur Saft liefern, wenn das Netzteil ausfällt, und dann
natürlich nur an den Wecker und nicht an den Ausgang des
Steckernetzteils. Ich denke, zwei Ge Dioden in den +
Zuleitungen von Akkupack und Netzteil sollten das erledigen,
oder?

* Eine einfache Ladeschaltung, die die Akkus auflädt, wenn
Netzspannung da ist, und danach die Ladung erhält. Eine
weitere Diode und ein Widerstand? So auf 1/20 Kapazität
Ladestrom …

Dann muss ich aber auch noch ein wenig Energie vernichten,
gehe ich auch nur wenig über 2V hinaus werden die
ausgeschalteten Digits am Display als „Schatten“ sichtbar.
Hier wirds wohl etwas komplizierter, wenn ich die Beleuchtung
zuschalte saugt der Wecker immerhin das Dreifache, also werde
ich wohl irgendeine einfache Stabilisierungsschaltung
brauchen…

Ich habe leider nur wenig Ahnung von Elektronik. Kann ich eine
passende Schaltung irgendwo abkupfern?

…Armin

Moien

Elektroniker, ich brauche Eure Hilfe. Ich habe einen
Funkwecker. Normalerweise betreibe ich ihn mit einem AA NiMH
Akku. Wegen der niedrigen Akkuspannung geenüber Batterie habe
ich dann allerdings ein ganz schlecht ablesbares Display.

Pack eine zusätzliche NiMH-Zelle rein und benutz ein paar Dioden um die Spannung wird in den „guten“ Bereich zu bekommen. Alternativ ein Festspannungsregler.

Die Spannung am Wecker ist recht kritisch: gehe ich
auch nur ein wenig über 2,1V werden am Display auch die
ausgeschalteten Digits als „Schatten“ sichtbar, gehe ich unter
etwa 1,7V verblasst das Display. Er nimmt bei 2V etwa 40mA
Strom auf (mit Beleuchtung: 120 mA).

Also um 2V ? Also AA-Zellen ? AA liefert doch 1.5V, wie hast du da 2V hinbekommen ?

Jetzt denke ich darüber nach, zwei NiMH oder NiCD Akkus in
Reihe zu schalten (2,4V), und dann ein Steckernetzteil
parallel dazu anzuhängen. Das Kleinste das ich hier habe
liefert geregelte 3V.

Das wird die Akkus töten.

* Netzteil und Akku voneinander entkoppeln, die Akkus sollen
nur Saft liefern, wenn das Netzteil ausfällt, und dann
natürlich nur an den Wecker und nicht an den Ausgang des
Steckernetzteils. Ich denke, zwei Ge Dioden in den +
Zuleitungen von Akkupack und Netzteil sollten das erledigen,
oder?

jo, sollte reichen.

* Eine einfache Ladeschaltung, die die Akkus auflädt, wenn
Netzspannung da ist, und danach die Ladung erhält. Eine
weitere Diode und ein Widerstand? So auf 1/20 Kapazität
Ladestrom …

Der Punkt tötet die Akkus: nur LiIon und Bleiakkus vertragen diese Ladetechnik. Alle anderen brauchen eine etwas andere Regelung. Diese Regelung wird dir Amok laufen wenn du Dioden zum entkoppel benutzt.

Hier wirds wohl etwas komplizierter, wenn ich die Beleuchtung
zuschalte saugt der Wecker immerhin das Dreifache, also werde
ich wohl irgendeine einfache Stabilisierungsschaltung
brauchen…

Ein 0815-Festspannungsregler liefert kurzzeitig locker 1A.

Kuck dir mal bei Conrad Artikel-Nr.: 650530 - 62 an. Das sind Batterien die viel, viel länger durchhalten als normale. Sie sind NICHT aufladbar, sollten aber einen 0815-Wecker einige Jahre länger am Leben halten als alles andere in dem Format.

cu

Hi,

das wäre auch mein Vorschlag gewesen ! :smile:

nicki

Hallo Pumpkin,

danke für Deine Infos! Ich werde das so machen wie Du vorschlägst: auf die Akkus verzichten und 2 Batterien nehmen, dann komme ich mit etwa 3V an, mit SI und/oder GE Dioden in den + Zuleitungen die Spannung „feintunen“. Die Batterien müssten dann eigentlich fast ewig halten, sie haben ja normalerweise nichts zu tun.

Die 2V habe ich übrigens mit einem einstellbaren Labornetzteil erzeugt, aber das macht sich als Dauerlsung nicht so gut auf meinem Nachtkästchen :smile:

Danke nochmal,

Armin.

Hallo,
Pumkin hat zwar viel Ahnung von Computer, aber Elektronik
ist nicht so sein Spezialgebiet :frowning:

danke für Deine Infos! Ich werde das so machen wie Du
vorschlägst: auf die Akkus verzichten und 2 Batterien nehmen,
dann komme ich mit etwa 3V an, mit SI und/oder GE Dioden in
den + Zuleitungen die Spannung „feintunen“. Die Batterien
müssten dann eigentlich fast ewig halten, sie haben ja
normalerweise nichts zu tun.

Moment mal, in Deinem Ausgangsposting steht was von 40mA und
max. 120mA mit Beleuchtung.

Ich denke mal, die 40mA sind also Quatsch, oder?

Wenn es aber so ist, daß der Wecker nur paar uA Stromverbrauch
hat, wie das bei solchen Geräten normal ist, dann wird die
Lösung so kaum funktionieren.
Silizium-Dioden haben zwar eine Flußspannung von ca. 0,5V…0,6V ,
aber das nur, wenn ein Mindeststrom fließt (ca. 1mA).

Bei wenigen uA wird die Flußspannung nur 0,2…0,3V betragen.
Das wäre kein Problem, zumindest, solange wie Du nicht die
Beleuchtung einschaltest. Dann fließt plöztlich doch ein
ordentlicher Strom und die Flußspannung geht plotzlich auf
ca. 0,7…0,8V hoch.

Die 2V habe ich übrigens mit einem einstellbaren Labornetzteil
erzeugt, aber das macht sich als Dauerlsung nicht so gut auf
meinem Nachtkästchen :smile:

Ein kleines Steckernetzteil mit Spannungsstabilisierung
wäre evtl. eine Lösung.
Ist aber letztendlich auch Humbug. Die haben eine merkliche
Ruhestromaufnahme (sind immer Handwarm). Der daraus resultierende
Stromverbrauch kostet schon ein paar € pro Jahr.
Für das gleiche Geld bekommt man schon ein ordentlichen Wecker.

Die einzige vernüftige Lösung wäre, den Wecker mal zu öffnen und
nachschauen, ob man einen kleinen Poti findet an dem man den
Kontrast einstellen kann, oder man findet in der Bestückung
einen Widerstand, den man ändern muß, so daß der Konstrast stimmt.

Gruß Uwi