Jemand ist als 400 €-Jobber bei einer Firma angestellt, hat aber die letzten 3 Monate eigentlich keinen Lohn bekommen, da vorübergehend kein Arbeitsbedarf bestand. Auf der Gehaltsabrechnung dieser 3 Monate steht aber, dass 400 € jeweils ausgezahlt wurden! Sind aber nicht ausgezahlt worden…Versucht der Chef dieser Firma Geld am Finanzamt vorbei zu mogeln und verbucht 400€ auf der Gehaltsabrechnung, die aber für andere Zwecke genutzt werden?? Aus Versehen passiert das ganz sicher nicht!! Steht einem das Geld, dass auf seinem Lohnzettel steht, ohne Wenn und Aber zu?? Auch wenn man nicht dafür gearbeitet hat…?? Wie kann man dagegen vor gehen??
Jemand ist als 400 €-Jobber bei einer Firma angestellt, hat
aber die letzten 3 Monate eigentlich keinen Lohn bekommen, da
vorübergehend kein Arbeitsbedarf bestand.
als „Minijobber“ hat man die gleichen Rechte, wie andere AN.
Ich würde behaupten, dass es Sache des AG ist, wenn er die Arbeitskraft des AN nicht benötigt (Annahmeverzug). Er hat ja die Möglichkeit ihn unter Anrechnung von Urlaub freizustellen, sofern dies vertraglich vereinbart ist.
Klären könnte man, ob im AV (die es bei den meisten 400 €-Jobs nicht gibt, sondern die Arbeitsbedingungen oft nur im Rahmen des Nachweisgesetzes festgehalten werden) nachsehen, ob Ausschlussfristen vereinbart werden.
Den noch ausstehenden Lohn könnte man vorsorglich schriftlich mit Eingangsnachweis geltend machen.