Steile Karriere planen

Inwiefern und wie sehr kann man seinen späteren beruflichen Aufstieg (in Richtung riesiges Gehalt und Führungsposition) beeinflussen?
Ich bin momentan Schüler in der 13. Klasse und stelle mir das ziemlich schwer vor, weil ich glaube, es hängt zum größten Teil von Persönlichkeit, Eloquenz, Charisma (sprich: Sympathie seitens anderer, vor allem Vorgesetzter natürlich) und vielleicht ein bisschen vom Zufall ab, wie weit man es bringt.
Allerdings habe ich schon von vielen verschiedenen Leuten, darunter auch welche mit viel mehr Berufserfahrung als ich (ich hab schließlich gar keine) so ziemlich das Gegenteil gehört; nämlich, dass es unmöglich ist, z.B. in den Vorstand eines großen Unternehmens zu kommen, wenn man das nicht schon seit spätestens dem Studium plant. Ich weiß jetzt nicht genau, was mit dem „Planen“ gemeint ist, wahrscheinlich Auslandsaufenthalt, viele Praktika und so.

Meine Frage an euch Business&Karriere-Experten ist also: Wie falsch ist meine Vorstellung, dass es hauptsächlich auf soziale Kompetenzen ankommt und eher weniger auf Lebenslaufdaten? Wenn ich Chef wäre, wären mir die nämlich total egal. Also mal abgesehen von nem super Uni-Abschluss, aber den setze ich mal voraus. Schließlich gibt es ja viel mehr Leute mit entsprechendem Abschluss und dem nötigen Ehrgeiz als es Topmanager gibt. Die Auswahl muss ja irgendwovon abhängen.
Wie schätzt ihr das ein?

Neben den persönlichen Kompetenzen kommt es insbesondere auf das Bilden von Netzwerken an - und daran kannst du sogar jetzt schon arbeiten. Verloren ist der, der keinen kennt und wer hoch hinaus will, der braucht Beziehungen.
Dementsprechend ist es absolut möglich seinen Lebensweg schon sehr früh zu planen und sich für seine ziele einzusetzen. Aber ob das alles dann später auch was wird, das zeigt das Leben. Und wer im Bereich sozialer Kompetenzen Defizite hat, der wird es in Sachen netzwerk sehr schwer haben.

Gruß Andreas

Naja von wegen Abschluß und so…

Also mal abgesehen von nem super Uni-Abschluss, aber den setze ich mal voraus.

Dann sind leider die viele Topmanager unqualifiziert. Leute wie Gates und Obermann, lassen den Uni-Abschluß vermissen! Andere haben ihr Studium zwar geschafft, aber die wenigsten mit einem „Top-Abschluß“.

Schließlich gibt es ja viel mehr Leute mit entsprechendem Abschluss und dem nötigen Ehrgeiz als es Topmanager gibt. Die Auswahl muss ja

irgendwovon abhängen.

Man kann problemlos ein 1er Diplom und eine Promotion erlangen, ohne irgend eine Form der Kompetenz zu besitzen: wer für Prüfungen lernen kann, ist noch längst nicht in der Lage, ein Unternehmen zu leiten!

Der einfachste Weg ins Topmanagement: Ein Unternehmen gründen, damit einige Millionen verdienen und sich in der Branche einen Namen machen. Hat mit Studiennote recht wenig zu tun ;D

Gruß,
Michael - ( der noch kein Zigmillionen Startup gegründet hat… )

Inwiefern und wie sehr kann man seinen späteren beruflichen
Aufstieg (in Richtung riesiges Gehalt und Führungsposition)
beeinflussen?

möchtest du ARBEITEN? Oder nur die Hand aufhalten…

Das wäre eine nicht unwichtige Option, die klar sein sollte.

Gruß
Demenzia

hä?
?_?

Hallo,

also ich kann nur von meinen Gesprächen mit ein paar CFO (also Finanzvorstände) und Vorstandsmitgliedern berichten.
Was diese Personen anbelangt, muss man natürlich sagen, dass sie schon ein gewisses Auftreten hatten und - wenn auch in unterschiedlicher Weise - Charisma besaßen.
Was aber meines Erachtens wichtiger ist, war, dass diese Personen Spaß an ihrer Arbeit hatten und total überzeugt davon waren, was sie machen und wahrscheinlich auch viel Zeit für ihre Arbeit opferten.
Ein CFO sagte zu mir, dass er gar nicht vorhatte, einen so hohen Posten zu besetzen, aber durch Zufall hat er eben die richtigen Leute kennengelernt, die ihn dann auch entsprechend gepusht haben.
Natürlich ist es wichtig, eine Basis zu schaffen - sprich einen guten Abschluss zu bekommen und vllt Praktika oder Auslandserfahrung mitzubringen. Das ist aber „nur“ wichtig, um erstmal eine vernünftige Stelle zu bekommen. Danach wird sich keiner mehr um deine Note scheren, sondern es zählt allein das, was man im Beruf selbst leistet.
Zu Berufsbeginn ist es in einigen Bereichen so, dass man nicht mehr ist als eine Personalnummer. Man muss sich eben einen entsprechenden Ruf erarbeiten, sodass andere denken, dass man selbst wichtig ist für das Unternehmen. Dann ist schon mal der erste Schritt getan.
Alles weitere hängt oft vom Zufall ab.

Gruß

Wenn du als 13 Jähriger Schüler nichtmal gelernt hast
„Guten Tat und Aufwiedersehn“ zu sagen,
wirst du nie ein Topmanager.

Wenn du als 13 Jähriger Schüler nichtmal gelernt hast
„Guten Tat und Aufwiedersehn“ zu sagen,
wirst du nie ein Topmanager.

Ich gehe zwar in der Tat schon knapp 13 Jahre zur Schule, habe aber erst mit 6 Jahren mit dem Scheiß angefangen, auch sonst habe ich noch nie etwas von 13-jährigen Abiturienten gehört, geschweige denn einen gesehen.

„Guten Tag“ zu sagen halte ich in einem Internetforum für Zeitverschwendung, nicht nur für mich, sondern auch für die, die sich den dadurch unnötig beschwerlich gemachten Weg zur eigentlichen Frage erst bahnen müssen, denn ein „Hallo“ ist noch keine Einleitung und wenn schon denn schon: Wenn man nicht in medias res anfängt, dann lieber gleich das volle Programm und keine halben Sachen.
Auf das „Aufwiedersehen“ habe ich aus eiskalter Berechnung verzichtet, weil ich dadurch eventuell weiteren Antworten zuvorgekommen wäre.
Meinen Dank habe ich statt dessen mit der Benutzung der wunderbaren Sternchen-Vergabe-Funktion in diesem Forum zum Ausdruck zu bringen versucht - und mein Interesse an allen Antworten, auch an solchen, deren Sinn sich mir einfach nicht erschließen will, mit einem Lesezeit sparenden „hä?“.

In diesem Sinne - und weil ich natürlich auch auf dich eingehen will: hä?

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Ehrgeiz
Ich bringe hier einen vllt. ganz neuen Aspekt ein.
Ich denke es hängt er weniger von Charisma ab, außer du willst Moderator oder Fernsehstar werden sondern von Hartnäckigkeit bzw. Ehrgeiz.
Ich persönlich würde nicht sagen das Bill Gates Charisma hat, er soll ehr ziemlich neurotisch gewesen sein.
Rockefeller hat nie aufgegeben trotz zahlreicher Niederlagen im Ölgeschäft(übrigens zum Schulabschluss: er war Buchhalter!).
Bill Gates hat jahrelang an ms-dos gearbeitet, obwohl es auch zahlreiche Rückschläge gab.