ich hoffe wirklich, dass mir hier jemand helfen kann. Ich hab folgendes Problem: Ich habe Schmerzen am Steißbein seit ca. einem Jahr. Sie sind nicht durch einen Sturz oder ähnliches entstanden. Ich kann mich nur erinnern, eine Weile lang im Büro „schlecht“ gesessen zu haben.
Röntgen und MRT-Untersuchung haben nur ergeben, dass es weder gebrochen, luxiert, gestaucht oder entzündet ist. Ich weiß nur, dass mein Steißbein auf der linken Seite schmerzempfindlich auf sitzen/berühren reagiert.
Zur Zeit bin ich in Physiotherapie - aber ich bin eher skeptisch, ob das zum Erfolg führen wird.
Hat/hatte jemand von Euch ein ähnliches Problem?
Hinweise, die zur Behebung meines Problemes führen, werden mit einer Flasche Sekt belohnt!
Du Arme, die Schmerzen sind wirklich bescheuert, kenn ich aus einigen Schilderungen, vor allem: niemand findet etwas und man wird leicht als Hypochonder abgestempelt…
Aber: es gibt Hilfe: wenn Du eine(n) Arzt/Ärtzin findest, der/die Neuraltherapie beherrscht, sind Deine Beschwerden schnell Vergangenheit. Nach Desinfektion im Steißbeinbereich wird Dir an mehreren Tagen 1-2 ml Scandicain, Xyloneural oder ein ähnliches Lokal-
anaestheticum unter die Haut gespritzt und üblicherweise sind nach 3-6 „Sitzungen“(so heißt das, auch wenn man steht oder liegt) die Schmerzen erheblich gelindert oder weg.
Viel Erfolg bei der Suche
wünscht synapse
Eine Frage an dich, liebe Landärztin, ist mit dieser Methode auch die Ursache behoben? Ist damit sicher gestellt, dass die Schmerzen nie mehr zurück kehren?
Ich hatte das Problem auch mal. Während der Ausbildung. Ich musste immer mal wieder für 3-4 Wochen zur Schule und saß dort auf den tollen Holz-Schul-Stühlen. Nach 2,5 Wochen konnte ich dann meistens gar nicht mehr sitzen und es was einfach nur eine Qual. Das Steißbein war total druckempfindlich. Allerdings war bei mir das Problem nach der Schule immer bald wieder weg. Sitzt du also vielleicht regelmäßig auf einem ungünstigen Stuhl?? -Könnte ja sein…
Es gibt diesen Steißbeinschmerz - Kokzygodynie - genannt, dessen Ursache häufig unklar ist (wenn nicht irgendwelche Verletzungen, Hypermobilität oder degen. Veränderungen bekannt sind).
Die Therapie ärztl. wären Spritzen mit einem Lokalanästhetikum (evt. in Kobin. mit Kortison), eine Neuraltherapie oder Akupunktur und von Seiten der Physiotherapie kann man die Beckenbodenmuskulatur trainieren und Manuelle Mobilisation. durchführen.
Gruß
Angie.
Besorgen Sie sich einen Sitzring und machen Sie Entspannungstherapie.
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meine Schwester hatte vor kurzem eine Zyste am Steißbein und konnte auch kaum sitzen. Vielleicht ist es ja sowas. Der Arzt hat aber das bei ihr sofort erkannt.
Eine Frage an dich, liebe Landärztin, ist mit dieser Methode
auch die Ursache behoben? Ist damit sicher gestellt, dass die
Schmerzen nie mehr zurück kehren?
@Alleswisserin:
weiss ich ???
mecht meglich sein, mecht aber auch nicht… ausprobieren.
Wer heilt, hat recht!
Du lesen meine Vika, Du sehen, ich eher männlich, aber danke für Aufmerksamkeit
sagen synapse
die gute alte „Alleswisserin“ ging davon aus, dass DIE „Synapse“ ein weibliches Wort ist, daher der Verdacht auf weibliches Geschlecht. Einige Damen nennen ihren Beruf oft in männlicher Form, warum auch immer, z.B. „ich bin Lehrer“, obwohl „LehrerIN“. Sie verstehen?
Herr Doktor schreiben, dass es sein könnte, dass mit Hilfe dieser „Chemiebombe“ dem Patienten geholfen werden kann. Es stellt sich die Frage, ob der Patient einfach nur Schmerzausschaltung wünscht oder Heilung?
Schmerzausschaltung mittels Chemie kann man sicher erzeugen, aber ist das für den Organismus INSGESAMT förderlich? Wohl kaum. ICH würde vorübergehende Schmerzausschaltung auch nicht als HEILUNG bezeichnen.
Da wäre ich schon eher für die Anwendung von Akupunktur oder Homöopathie. Denn auch DAS kann man „ausprobieren“, wie es Herr Doktor formulieren, und hat KEINE Nebenwirkungen.
Sind Herr Landarzt eigentlich Humanmediziner oder eher für den veterinären Bereich zuständig?
Alles wird gut!
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mmh, ich hoffe ja, dass die Zeit alle Wunden heilt. Aber ich
mag nich so lang warten…
Danach wirst du leider nicht gefragt werden. Ich hatte selbst mal einen Unfall, stürzte heftig auf das Steißbein. Die Beschwerden wurden zwar geringer, aber sind bis heute nicht gänzlich weg. Physiotherapie brachte leider auch keinerlei Erfolge. Der Unfall liegt schon ca. 15 Jahre zurück. Dies nur am Rande …
… aber gib’ die Hoffnung nicht auf, kann in DEINEM speziellen Fall ja auch tatsächlich schneller heilen oder gar gänzlich verschwinden.
Schmerzausschaltung mittels Chemie kann man sicher erzeugen,
aber ist das für den Organismus INSGESAMT förderlich? Wohl
kaum. ICH würde vorübergehende Schmerzausschaltung auch nicht
als HEILUNG bezeichnen.
Neuraltherapie (Einspritzen von Lokalanästetika) gehört mit in die Schublade „Naturheilverfahren“ und ist eher keine „Chemiebombe“.
Dem Körper wird durch eine zeitweise Schmerzausschaltung Gelegenheit gegeben, seine Selbstheilungskräfte zu aktivieren.
Hey Alleswisserin,
das hört sich trotz des Fünkchen Hoffnung aber nicht sehr positiv an. Ich hoffe Deine verbliebenen Beschwerden sind in einem Rahmen, in dem man „damit leben kann“.
Wenn ich wenigstens drauf gefallen wäre… aber bei mir gibt’s eigentlich keinen (zumindest bekannten) Grund…
Ich wünsch Dir trotzdem alles Gute,
Tomate
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Nunja, sollten die Beschwerden nun tatsächlich gar nicht durch äußere Gewalt entstanden sein, stehen deine Chancen vielleicht besser als bei mir. Dann ist vielleicht doch keine Verletzung vorhanden und es liegt wirklich nur an irgend einer länger bestandenen Fehlhaltung. In diesem Falle kann der Physiotherapeut bestimmt doch helfen.
Versuche auch mal, der schmerzenden Stelle Wärme zuzuführen, vielleicht nimmt das auch schon bisschen die Schmerzen. Körnerkissen in Mikrowelle erwärmen und auf den Rücken o.ä., warmes Vollbad nehmen usw.
Schmerzausschaltung mittels Chemie kann man sicher erzeugen,
aber ist das für den Organismus INSGESAMT förderlich? Wohl
kaum. ICH würde vorübergehende Schmerzausschaltung auch nicht
als HEILUNG bezeichnen.
Neuraltherapie (Einspritzen von Lokalanästetika) gehört mit in
die Schublade „Naturheilverfahren“ und ist eher keine
„Chemiebombe“.
Dem Körper wird durch eine zeitweise Schmerzausschaltung
Gelegenheit gegeben, seine Selbstheilungskräfte zu aktivieren.
Woraus besteht denn dieser „Spritzstoff“ genau, Herr Doktor? Kennen Sie die Zusammensetzung?