steißbeinfistel und übergewicht?

hallo,
bei meinem mann wurde eine steißbeinfistel diagnostiziert.
habe aber eben gelesen, daß dies auch mit übergewicht zu tun haben könnte! kann mir bitte jemand erklären warum dies der fall sein kann?
lg und vielen dank im vorraus!
eure schmagali

bei meinem mann wurde eine steißbeinfistel diagnostiziert.
habe aber eben gelesen, daß dies auch mit übergewicht zu tun
haben könnte! kann mir bitte jemand erklären warum dies der
fall sein kann?

Nee, kann man nicht schlüssig erklären, weil es keinen Zusammenhang gibt.

Hallo schmagali,

mit Steißbeinfistel ist hier wahrscheinlich das gemeint, was der Arzt einen Pilonidalsinus nennt, bei dem eine oder mehrere Fistelöffnungen in der Steißbeinregion vorhanden sind. Es handelt dabei um eine Entzündung des Unterhautfettgewebes. Diese wird begünstigt durch starke Behaarung, starke Schweißsekretion und durch Übergewicht.
Die Reibebewegung der aufeinandergepressten Gesäßbacken spielt bei der Entstehung der Fistelgänge eine Rolle.

Gruß
Montanus

vielen dank für die antwort, aber die erklärt mir nicht was dies mit übergewicht zu tun hat… :smile:

Bei Uebergewicht druecken die Hinterbacken naeher aneinander. Dies ist unguenstig fuer das „trocken halten“ der Steissbein Region. Mein Mann hatte dies auch mal. Ich habe dies bei ihm ausgedrueckt wie bei einem Pickel. Gut desinfiziert, dann etwas Honig im entstandenem Loch getan. Zwei Tage spaeter war alles in Ordnung. Ja, ja ich kann mir vorstellen, dass die medizinisch Ausgebildeten jetzt das nackte Grauen packt.

Ge-es

und wie es das tut, in deinem falle muss die fistel ja noch sehr sehr jung gewesen sein, sonst hätte das nichts bewirkt^^

Hallo,

Bei Uebergewicht druecken die Hinterbacken naeher aneinander.

So habe ich es gemeint. Nicht das Übergewicht als solches ist Schuld, sondern die damit verbundene Fettansammlung, die ausladendere Po-Backen schafft.

Dies ist unguenstig fuer das „trocken halten“ der Steissbein
Region. Mein Mann hatte dies auch mal. Ich habe dies bei ihm
ausgedrueckt wie bei einem Pickel. Gut desinfiziert, dann
etwas Honig im entstandenem Loch getan. Zwei Tage spaeter war
alles in Ordnung. Ja, ja ich kann mir vorstellen, dass die
medizinisch Ausgebildeten jetzt das nackte Grauen packt.

Deine Erfahrung ist ungewöhnlich, und wahrscheinlich hat es sich nur um einen „Pickel“ gehandelt. Die subkutanen Infektionen und Fistelgänge des Pilonidalsinus lassen sich leider nicht einfach ausdrücken, sondern müssen operativ ausgeräumt werden. Und Rückfälle sind häufig.
Man sollte die Gänge frühzeitig radikal angehen und die Entzündungen nicht zu lange verschleppen.
Aber danach hatte der UP gar nicht gefragt.

Grüße
Montanus

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@ Ge-es: ich lach mich weg!!! oO :smiley:
bei meinem mann wäre dies alles zu spät gewesen und ich hätte mich (trotz meiner etwas höheren medizin kenntnisse) eh nicht rangetraut :smiley: ich will ja meinem mann nicht freiwillig noch ein grund geben, mich mehr als sonst anzuschreien xD

wollen wir mal wieder ernster werden: bei meinem mann wurde dies heute morgen mit einer OP entfernt, seine fistel war ziemlich groß und auch schon vereitert… es geht ihm wieder soweit gut UND… er konnte auch wieder lachen xD
nun frage ich mich wie man einen eventuellen rückfall vermeiden könnte??
gglg und vielen dank für eure tipps!!!
die schmagali