Stellenwert der RS in unserer Gesellschaft

Hallo zusammen,

ich persönlich lege ziemlich viel Wert auf Rechtschreibung, beherrsche sie aber nicht tadellos.

Dennoch nervt mich, dass die Gewichtung im Allgemeinen, hier im Forum und auch bei Bewerbungen einen derart hohen Stellenwert hat.

Es gibt durchaus fähige Leute, die hier eben Schwächen haben.
Eine Sekretärin und andere Berufe müssen die RS natürlich beherrschen, aber sonst? Warum dieses Theater?
(Ob Schreiben von Gericht, Anwalt, Behörden, Presse, Webseiten renommierter Firmen - überall wimmelt es von Fehlern)

Die Leute sind ja nicht doofer als andere. Jeder hat Stärken und Schwächen.

Wenn RS-Fehler in einer Bewerbung sofort ein K.O-Kriterium sind, verbauen es sich manche Personalchefs vielleicht, eine fachlich super gute Kraft als MA zu bekommen.

In meinen Augen ist dieser „Rechtschreibwahn“ fast eine Stigmatisierung und völlig überzogen. Dieses „Problem“, bzw. dieser Anspruch, sollte meiner Meinung nach entschärft werden.

Man sollte Menschen mit LRS lieber stärken, indem man ihnen beibringt zu dieser Schwäche zu stehen. Gleich damit hausieren zu gehen, dass sie hier nicht gut sind, aber eben andere und sogar wichtigere Stärken haben, um somit dem Ganzen den Wind aus den Segeln zu nehmen.
Bei mir jedenfalss käme das gut an und zeugt von Courage und Selbstbewusstsein.

Wem bringt es etwas, z. B. eine Bewerbung auf dem Tisch zu haben, die von jemandem anderen geschrieben wurde und dafür perfekt ist?

Die Tatsache, der Orthografie (-phie?) nicht mächtig zu sein, sagt nichts über meine Qualität als AN oder meine Fachkenntnis aus. Und schon gar nicht etwas über meine menschlichen Qualitäten!

Wie viele helle Köpfe gibt es mit Legasthenie oder LRS? Sicher viele!
Und die finden sicher jemanden, an die sie diese Aufgabe delegieren können. Das müsste an jedem Arbeitsplatz drin sein. Solange man den Inhalt erkennen kann reicht das doch, oder nicht?

Diphda, gespannt auf die Reaktionen der Rechtschreibprofis

Auch hallo.

ich persönlich lege ziemlich viel Wert auf Rechtschreibung,
beherrsche sie aber nicht tadellos.

Was angesichts des Paragraphendschungels (DIN 5008 - Änderung zum 01.03.2005 beachten) nicht im Geringsten verwundert…
Pech, wenn das Gegenüber etwas mittlerweile offiziell Richtiges als Fehler abtut und deswegen z.B. einen ‚klugscheisserischen‘ Bewerber ablehnt.

Dennoch nervt mich, dass die Gewichtung im Allgemeinen, hier
im Forum und auch bei Bewerbungen einen derart hohen
Stellenwert hat.

Ich zitiere einen meiner Dozenten (arbeitet auch als Bewerbungstrainer): Wer Rechtschreibfehler macht, dem glaubt man weniger…. Und warum sollte man sich gleich in einer Bewerbung schlechter verkaufen als nötig ?

Wenn RS-Fehler in einer Bewerbung sofort ein K.O-Kriterium
sind, verbauen es sich manche Personalchefs vielleicht, eine
fachlich super gute Kraft als MA zu bekommen.

Kann passieren. Aber man sollte erstmal selbst an die 200 Bewerbungen durcharbeiten. Nach welchem Kriterium siebt man zuerst ? Richtig: den Fehlern… Und in Zeiten von Word, Excel, OpenOffice & Co kann der Einsatz einer Rechtschreibprüfung ja so schwer nicht sein, oder ??

In meinen Augen ist dieser „Rechtschreibwahn“ fast eine
Stigmatisierung und völlig überzogen. Dieses „Problem“, bzw.
dieser Anspruch, sollte meiner Meinung nach entschärft werden.

Aha, klingt wie die aktuelle Papstdebatte: soll er sein Fähnchen nach dem Wind hängen oder die Linie der katholischen Kirche weiter durchziehen ? Das Wichtigste an einer Sprache ist nach wie vor ihre Verständlichkeit. Man denke an die Leute, die deutsch lernen.

Man sollte Menschen mit LRS lieber stärken, indem man ihnen
beibringt zu dieser Schwäche zu stehen. Gleich damit hausieren
zu gehen, dass sie hier nicht gut sind, aber eben andere und
sogar wichtigere Stärken haben, um somit dem Ganzen den Wind
aus den Segeln zu nehmen.

Nichts dagegen zu sagen. Aber auch eine solche Schwäche sollte sich zum grossen Teil überwinden lassen.

Wie viele helle Köpfe gibt es mit Legasthenie oder LRS? Sicher
viele!

Sicher. Aber das eine ist nicht Ursache für das andere…

Und die finden sicher jemanden, an die sie diese Aufgabe
delegieren können. Das müsste an jedem Arbeitsplatz drin sein.
Solange man den Inhalt erkennen kann reicht das doch, oder
nicht?

Kommt drauf an. Wenn diese Person in einer nach aussen hin repräsentativen Position tätig werden soll dürfte man sich das eher zweimal überlegen. Schliesslich will man auch nach aussen hin den Eindruck von Kompetenz erwecken.

HTH
mfg M.L., der diesen Text ohne Rechschreibprüfung (M$ Word @ F7) geschrieben hat

Hi,

Bewerbungen haben da einen gewissen Sonderstatus. Dort sollst Du dich ja so gut wie möglich präsentieren und kannst durchaus Wörterbücher oder Rechtschreibhilfe der Textverarbeitung nutzen oder auch jemand Korrekturlesen lassen. Wenn man dazu nicht bereit und/oder nicht in der Lage ist, hat das logischerweise immer negative Beurteilung zu Folge - was nicht mit der Legasthenie als solcher zu tun hat sondern

  • der Unfähigkeit/Unwilligkeit sich geltenden Normen z.B. in Bezug auf Bewerbungen unterzuordnen und/oder
  • der Unfähigkeit/Unwilligkeit gängige Korrekturhilfen zu nutzen.
  • damit insgesamt, dass der Bewerber entweder wenig Mühe in die Bewerbung investiert hat oder selbst mit höchster Anstrengung nicht mehr kann.

Natürlich wird man bei einem Bauhilfsarbeiter da im Detail weniger drauf schauen, als bei einem Gemanistikprofessor.

Gruss A.

Hallo Diphda,

gerade wenn du das Forum als Beispiel heranziehst, musst du unbedingt unterscheiden zwischen denen, die unfähig sind, richtig zu schreiben (Legasthenie) und denen, die unwillig sind, richtig zu schreiben. Ich würde behaupten, dass der Anteil von 5-10% Legasthenikern an der Gesamtbevölkerung hier eher niedriger als höher sein dürfte, da viele Legastheniker lese- und schreibintensive Freizeitbeschäftigungen leider meiden. Der allergrößte Anteil an Fehlern entsteht also aus tausend anderen Gründen. Die Legastheniker klammere ich ab sofort aus, da eine Diskussion darüber ähnlich sinnvoll wäre wie eine Einlassung, ob die blöden Epileptiker endlich aufhören können, uns mit ihren Anfällen zu nerven.

Die Menge an Rechtschreibfehlern in einem Text hat für mich durchaus Aussagekraft. Natürlich zählt nicht jeder einzelne Fehler, aber ob es nun zwei oder zwanzig sind, wirft ein gewisses Licht auf den Autor. Da kann derjenige, der auf Rechtschreibung und Grammatik pfeift, gerne anmerken, dass in den meisten Sprachen ohnehin kein logischer Zusammenhang zwischen Signifikat (das Bezeichnete, der Inhalt) und Signifikant (das Bezeichnende, der Begriff) besteht. Es ist also praktisch egal, ob ich „fklasjl“ für ein bellendes Säugetier schreibe oder „Hund“, nur dass ersteres keiner versteht. Ob sich jemand an die Konvention hält oder nicht, ist ein Indiz für mich, wie wichtig es dem Schreiber ist, verstanden zu werden und, wie viel Respekt er dem Leser entgegenbringt, indem er ihm das Lesen erschwert oder erleichtert. Dass Faktoren wie Nervosität oder Hektik hineinspielen, versteht sich. Doch gerade in einem Forum wie diesem, mit dem sich ein gewisser Qualitäts-/Richtigkeitsanspruch verbindet, ist es oftmals nachteilig, hoppladihopp etwas abzuschicken, was sich dann durch einen Darstellungsfehler als wertlos herausstellt.

Ein weiterer Aspekt ist, dass das gesamte Leben notgedrungen von Wertungsübertragungen und Pauschalurteilen bestimmt ist. Ich kann zum Beispiel nicht bei jedem Artikel jeder Zeitung en détail überprüfen, ob er inhaltlich richtig ist. Ich muss anhand einiger Erfahrungen und Einzeleinschätzungen die Zeitung früher oder später als seriös oder unseriös einsortieren. Ähnlich bei Menschen: Ich kann nicht immer überprüfen, ob jemand sorgfältig arbeitet oder ehrlich ist. Ich muss von einer gewissen Stichprobe ausgehen, von Fällen, in denen ich des anderen Sorgfalt oder Aufrichtigkeit beurteilen konnte. Rechtschreibung kann eine dieser Stichproben sein. Wenn mir auffällt, dass jemand dabei eher nachlässig ist, kommen eben Zweifel an der Gewissenhaftigkeit des Betreffenden auf anderen Gebieten. Du hast sicher Recht, wenn du sagst, dass das in vielen Fällen ein Trugschluss ist, aber so denken viele von uns nun einmal. Da jede Botschaft ihren Wert verliert, wenn sie keiner versteht, halte ich es für nicht verfehlt, den Stellenwert, den ein Autor dem Transport seiner Botschaft via Schrift oder Sprache einräumt, wenigstens zu registrieren.

Ich bezweifle, dass Rechtschreibung etwas ist, das man einfach als sekundär abtun kann. Sie steht meines Erachtens als Vehikel für Inhalte – ob gesprochen oder geschrieben – auf einer Stufe mit der Aussprache. Natürlich sind da Nuancen und Abweichungen denkbar. Es ist zum Beispiel irrelevant, ob ich Wörter, die auf „-ig“ enden als [-ɪç] oder als [-ɪk] ausspreche. Es ist auch gleichgültig, ob ich „Papst“ oder „Pabst“ schreibe. Trotzdem ist es sehr schwierig, festzulegen, wann man die Grenze zur Unverständlichkeit überschreitet. Deshalb definiert man das Korrekte, d. h. die reine Konvention, als das Wünschenswerte. Die meisten gesunden Menschen müssten zu einem halbwegs erfolgreichen Versuch in der Lage sein, dieses Soll zu erfüllen.

Gruß
Christopher

Hallo again,

wie ich ja schon sagte, lege ich Wert auf RS, habe aber selbst oft Probleme damit, bemühe mich Mal mehr, Mal weniger.

RS im Allgemeinen:
Ich erwarte nicht, dass man RS völlig außer acht lassen sollte.
Ich denke, man könnte/sollte eine zu starke Fixierung darauf einfach entschärfen. Abwägen, um welchen Bereich es sich handelt.

Von einem Journalisten, Sekretärinnen und Leuten, deren (Haupt)Aufgabe es ist, schriftliches zu verfassen, erwarte ich eine perfekte RS, obwohl dies sicher nicht einfach zu erfüllen ist.

Wichtiger erachte ich die sprachliche Ausdrucksfähigkeit. Diese ist in sehr vielen, eigentlich allen Bereichen, äußerst wichtig. Kommunikation ist schwierig und birgt die meisten Fehlerquellen.

RS in Foren:
Sicher, Groß,- u. Kleinschreibung erleichtern das Lesen.
Wesentlich wichtiger für mich sind jedoch Übersichtlichkeit durch Absätze. Ein ewig langer Block „schreckt“ mich ab und ich brauche echte Überwindung, alles zu lesen. Es nervt mich ziemlich. Jedenfalls mehr, als RSfehler oder reine Kleinschreibung.

Obwohl ja erwiesen ist, dass tendenziell Anfangs- u. Endbuchstabe reichen, um einen Text zu verstehen, gibt es Fehler, bei denen nicht zu erkennen ist, was gemeint ist. Wer der Sprache einigermaßen mächtig ist, sollte sich auch Mühe geben, dies zu vermeiden. Wer dies nicht tut, den empfinde ich dennoch nicht als respektlos.

In einem Forum ist es wichtig verstanden zu werden, die Message rüber zu bringen. Ich nehme ja in meinem eigenen Interesse teil und gebe mir allein schon deshalb Mühe.

Das teilweise rumhacken auf RSfehlern hier im Forum, erachte ich als wesentlich respektloser. Es ist stellenweise sehr beleidigend, anmaßend, erniedrigend und manch einer stellt sich in meinen Augen damit ein Armutszeugnis aus. Es gibt aber auch sicher Beispiele, in denen ein (dezenter und nicht beleidigender) Hinweis auf falsch geschriebenes wichtig und richtig ist.

RS in Bewerbungen:
Klar, jeder weiß, oder sollte es zumindest wissen, dass in Bewerbungen korrekte RS ein Muss ist. Hier passen sich sicher auch die Meisten an. Und man muss sich auch anstrengen. Es ist in der Tat ein Indiz für Attribute wie Gewissenhaftigkeit, Sorgfalt, Motivation etc…

Ja, Rs-Programme nehmen einem hier viel ab, zumindest das Nötigste. Nicht jeder hat aber im Bekanntenkreis jemanden, der ihm da kompetent helfen kann, oder ist im Umgang mit PC nicht geübt (ja ich weiß, es gibt auch öff. Stellen die einem helfen).

Ich möchte auch nicht dagegen argumentieren, dass RS als Kriterium herangezogen werden soll, sondern einfach in Frage stellen, ob es teilweise nicht zu restriktiv gehandhabt wird und es als grundsätzliches, oberstes Kriterium immer sinnvoll ist. Hier stelle ich eben auf die Berufsgruppe ab, und darauf, dass es eben sehr praktisch veranlagte Menschen gibt. Ein Mechaniker z.B. der die Materie verinnerlicht hat, kann innovative Ideen haben. Es gibt eben Menschen, die sehr begrenzte Fähigkeiten haben und hierin weit intelligentere Menschen toppen, da es ihnen im Blut liegt. Auch ein Ingenieur mit schlechter RS muss kein schlechter Ing. sein. Es gibt Professoren mit miserabler RS.

Heute braucht man natürlich vorwiegend vielseitige Arbeitskräfte. Andererseits gibt es massenhaft Fachidioten auf hohem Niveau. Mit einem hochqualifizierten Abschluss wird dies aber offensichtlich eher akzeptiert und anerkannt, als im Arbeiter- und Angestelltenbereich.

Ich denke hier vornehmlich an sog. „einfach gestrickte“ Leute. Oft hervorragende und motivierte Arbeitskräfte, wunderbare Menschen, die auf Grund ihrer mangelnden Ausdrucksfähigkeit oft für „dümmer“ gehalten werden, als sie sind. Ich begegnete in meiner Zeit als Therapeutin einigen solchen Menschen.

Als Personaler würde ich daher nur in bestimmten Berufsgruppen die RS als oberstes!! K.O. Kriterium anwenden. Wichtig sind in erster Linie Erfahrungen und Qualifikationen.

Gute Ausdrucksfähigkeit und vielleicht auch korrekte RS lassen auf ein gewisses Maß an „Intelligenz“ (schwer zu definieren) schließen.
Ich habe jedoch Menschen erlebt, ach konnten die toll reden, dabei waren sie null erfinderisch, überangepasste Ja-sager, unflexibel und festgefahren, kurzsichtig - Schönreder und Nachplappler eben -.

In einer Bewerbung hat man natürlich keine Zeit und nicht die Möglichkeit so etwas festzustellen. Auswahlkriterien müssen sein! Aber ist es wirklich zwingend, der RS diesen Stellenwert einzuräumen, dass sie als oberstes Kriterium angesetzt wird?

Ich fände es jedenfalls gut, wenn dies gesellschaftlich hinterfragt und entschärft würde.

Diphda, Probleme sich kurz zu fassen *g*

Hallo,
Rechtschreibung ist sicher nicht das Wichtigste im Leben - in Foren und Mails sehe ich auch großzügig über kleine Schreib- und Tippfehler hinweg, aber insgesamt halte ich eine möglichst korrekte Schreibweise auch für wünschenswert, da es meiner Meinung nach durchaus einiges über den Schreibenden aussagt.

Beatrix
http://www.trixi.de

Unabhängig davon wie dumm oder klug man ist oder ob man ursprünglich nicht Muttersprachler war kann man einen angemessenen schriftlichen Ausdruck mittels Fleiß erreichen. Eine schlechte Rechtschreibung ist damit ein eindeutiger Indikator für persönliche Faulhaut und einen mangelnden Leistungswillen. Das nicht einzusehen ist auch nicht grade eine Auszeichnung, um es mal sehr dezent zu formulieren. Und wie die Dinge nun stehen wird man eben an seiner Rechtschreibung gemessen, ich finde das auch nicht einmal schlecht.

Ausgenommen hierbei sind selbstverständlich Menschen mit einer den schriftlichen Ausdruck betreffenden geistigen Behinderung. Allerdings muss man hierbei anmerken, dass der Unterschied in den Ergebnissen oft auch sehr leicht zu erkennen ist, da er sich auf auf ganz spezifische Fehler beschränkt.

mfg
Simon

Hi!

Obwohl ja erwiesen ist, dass tendenziell Anfangs- u.
Endbuchstabe reichen, um einen Text zu verstehen,

Wh? Ms Es sd se An dh ns zu bn. Or kt du ee ee Qe bn?

Grüße
Heinrich
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Wirklich? Meines Erachtens sind solche Aussagen durch nichts zu belegen. Oder kannst du eine entsprechende Quelle benennen?

Hallo Heinrich,

Wirklich? Meines Erachtens sind solche Aussagen durch nichts
zu belegen. Oder kannst du eine entsprechende Quelle benennen?

Diphda spielte wohl auf folgendes Thema an:

http://www.heise.de/tp/r4/artikel/15/15701/1.html

Gruß
Christopher

Hallo Simon,

Eine schlechte Rechtschreibung ist damit ein eindeutiger
Indikator für persönliche Faulhaut und einen mangelnden
Leistungswillen.

das ist in den meisten Fällen ein Irrtum. Es handelt sich häufig um Wahrnehmungsstörungen (seriale Leistungen), die auch genetisch bedingt sein können.
Quelle:
http://www.emmel-world.de/wahrnehmung.htm

Gravierenden Einfluss hat hier auch im starken Maße das soziale Umfeld ausschlaggebend ist. Jedenfalls haben es Menschen mit diesen Problemen nicht leicht. Beruflicher Erfolg wird extrem erschwert, trotz guter Intelligenz.
Quelle: Wie entwickeln sich Kinder mit einer Legasthenie?
http://www.kjp.uni-marburg.de/kjp/legast/leg/ueberbl…

Hier kann! ungenutztes Potenzial an guten AN schlummern.

Legasthenie ist nicht heilbar. Therapie und Förderung sollen dem Legastheniker aber ermöglichen, mit seiner Lernstörung besser umzugehen.
Quelle: Punkt Therapie
http://www.dyskalkulie-legasthenie.de/index.php?view…

Ausgenommen hierbei sind selbstverständlich Menschen mit einer
den schriftlichen Ausdruck betreffenden geistigen Behinderung.
Allerdings muss man hierbei anmerken, dass der Unterschied in
den Ergebnissen oft auch sehr leicht zu erkennen ist, da er
sich auf auf ganz spezifische Fehler beschränkt.

Dies genau zu differenzieren, bzw. zuzuordnen traue ich mir als „ehemalige“ Ergotherapeutin offen gestanden aus dem stegreif nicht zu!

Schön, dass du da kompetent bist. Das sind aber eher die Wenigsten, von denen, die mit diesem Thema nichts zu tun haben. Von Personalchefs würde ich dies jedenfalls generell nicht erwarten.
Das Thema ist komplex, da mehrere verschieden Formen der LRS (allgem. als Legasthenie bezeichent, welche aber eine besondere Form der LRS ist)

Diphda, mit glücklicherweise brauchbaren RS-Fähigkeiten

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Diphda spielte wohl auf folgendes Thema an:

http://www.heise.de/tp/r4/artikel/15/15701/1.html

Gruß
Christopher

Genau! Wirklich verblüffend.

Gruß Diphda

Stellenwert der Abk. in unserer Gesellschaft
Hallo!

Eine schlechte Rechtschreibung ist damit ein eindeutiger
Indikator für persönliche Faulhaut und einen mangelnden
Leistungswillen.

Hihi, war das Absicht? Dann ruh’ Dich mal schön darauf aus.

Ich empfinde es als oft nur schwer zumutbare Unhöflichkeit, wenn gar nciht auf Rechtschreibung geachtet wird. Gegen gelegentliche Fehler habe ich nichts (Ausnahme: Die Apostroph’s, die bringen mich auf die Palme), aber manchen Texten ist deutlich anzumerken, dass es dem verfasser vollkommen egal ist, ob der Leser den Text in einem Rutsch lesen und verstehen kann. Hauptscahe, der Text ist schnell geschrieben. Ähnlich verhält es sich mit Abkürzungen. Ich wäre vielleicht gar nicht hier gelandet, wenn ich nicht über den Sinn der Buchstabenkombintion „RS“ gegrübelt hätte.

Jaja, ich weiß…
… „nciht“ und „Hauptscahe“ sind auch nicht nett anzuschauen.

Hallo!

Eine schlechte Rechtschreibung ist damit ein eindeutiger
Indikator für persönliche Faulhaut und einen mangelnden
Leistungswillen.

Hihi, war das Absicht? Dann ruh’ Dich mal schön darauf aus.

Hoppala. Gelegentliche Vertipper kommen wohl vor, aber was sage ich das ausgerechnet dir ;o)

mfg
Simon