Hallo,
angenommen ein Dienstleister der seit 9 Jahren aktiv Selbstständig ist, von diesen 9 Jahren war er 3,5Jahre im Urlaub. (Hat sich also nicht unbedingt ein Bein ausgerissen…
Er hat ungefähr ein Einkommen von 100.000€ im Jahr únd etwa 40.000€ Privatentnahmen.
Die Kosten halten sich absolut im Rahmen und sind meist ein paar Steuertricksereien…
Also vielleicht mal ne Steckdosenleiste für 30€ auf die Firma gekauft und der Mutti gegeben…
Und das seit wie gesagt 9 Jahren.
Die Frage ist ob die Bank, wenn er Geld bräuchte dies als „Sicherheit“
ansehen könnte?
…
Das war die Frage
…
Hintergrund ist dass er angenommen(!!) als „Zweig“ seiner Unternehmerischen Tätigkeit ein VOLL eigenfinanziertes Kiosk betreibt.
Es sind keine Verträge bei diesem Kiosk im Spiel es kann sofort geschlossen werden. Das Kiosk hat er renoviert und viel Geld rein gesteckt. Nun will er mit einem Kredit in Höhe von 32100€ weiter renovieren, dadurch steigt die Provitabilität extrem.
Das Bistro kostete aber in den letzten beiden Jahren nur Geld…
…
Ich stelle mir das so vor: Er geht zur Bank und beschreibt denen was er tun will. Als Worst-Case-Szenario würde er nun sagen:
Das Bistro hat nirgens Schulden und er kann auch keine Schulden machen (Lieferantenkredite etc gibt es in diesem Bereich nicht)…
Sollte die Sache nach hinten los gehen, und die 30K€ verpuffen…
Würde er das Bistro sofort schließen (innerhalb 3 Monate machbar) alle Leute entlassen (nur 400€ Kräfte) und den Restwarenbestand an einen Bekannten verkaufen.
Damit wären seine Kosten sehr schnell bei 0€ für dieses Bistro.
Dann würde er sofort aus seinen Dienstleistungen die geschuldete Summe abzahlen.
Die letzten 9 Jahre zeigen ja dass dies kein Thema ist.
Das Problem ist dass das Bistro die 4:3 Rechnung des Unternehmers voll runterzieht. Die Einnahmen aus seinem Dienstleistungsbereich jedoch nachweissbar sind.
Aus meiner sicht ist die Kreditsumme bei dem Einkommen ein witz, und sollte sofort genehmigt werden. Aber wir wurden eines besseren belehrt!
Manfred
Im Ernst - wozu? Wenn´s n Puff ist - „neue“ Nutten?