Hallo,
ich muss eine Stellungnahme zu finanzieller Unterstützung von Kinderarmut schreiben.
Sind in einer Stellungnahme rhetorische Fragen erlaubt?
Liebe Grüße, Bon
Hallo,
ich muss eine Stellungnahme zu finanzieller Unterstützung von Kinderarmut schreiben.
Sind in einer Stellungnahme rhetorische Fragen erlaubt?
Liebe Grüße, Bon
Hallo Bon,
ich muss eine Stellungnahme zu finanzieller Unterstützung von
Kinderarmut schreiben.
Was verstehst du darunter;
finanzpolitsche Entscheidungen, die die Kinderarmut (be)fördern
oder solche, die der Armut von Kindern entgegenwirken?
Sind in einer Stellungnahme rhetorische Fragen erlaubt?
Wenn dein Thema wörtlich so lautet, wie du es hier nennst, bleibt dir m.E. gar keine andere Wahl, als mit rhetorischen Fragen und Sarkasmus zu operieren.
Gruß Gernot
*g*
natürlich meinte ich damit mit finanziellen mitteln Kinderarmut entgegen zu wirken.
Die Fragestellung lautet"Kann die Benachteiligung der Kinder aus ärmeren Familien durch drastische Erhöhung der finanziellen staatlichen hilfen ausgeglichen werden?
Es geht mir einzig und alleine darum ob am Ende des Arguments eine rhetorische Frage das ganze abrunden darf
Gruß, Bon
Liebe Bon,
Es geht mir einzig und alleine darum ob am Ende des Arguments
eine rhetorische Frage das ganze abrunden darf
Das halte ich, ehrlich gestanden, für weniger günstig: ein Argument soll überzeugen, die Argumente der Disputanten widerlegen, Deine Position stärken; warum willst Du diese Position dann nun wieder, und sei es durch eine rhetorische, Frage wieder relativieren?
Natürlich darfst Du in einer Stellungnahme auch thetorische Fragen stellen; das kann den Vortrag lebendiger machen, die Aufmerksamkeit wecken, den Zuhöreren signaliseren, daß Du ihre Fragen - wenn sie die schon nicht selbst stellen können - kennst und ernst nimmst.
Stelle sie aber klugerweise am Anfang und nie am Ende, denn dann besteht die eben skizzierte Gefahr.
Ich erinnere mich an den Vortrag eines Kollegen, der mit der unglücklichen Frage schloß: „Verstehen Sie, was ich meine?“
Du mußt zugeben, das fordert heraus, und ich habe der Herausforderung nachgegeben und lauthals „Nein“ gesagt. Die ganze Wirkung des Vortrags war im Eimer - um nicht den Gottseibeiuns zu zitieren.
Gruß - Rolf