Hallo!
Weiss jemand wer dieses Buch wirklich geschrieben hat? Ein Fan oder ein Computer (Baukasten-Prinzip)?
Habe schon einige Zeit mit Google verbracht und bin erstaunlicherweise auf viele Neufans gestossen aber habe kaum Kritiken gefunden. Ganz streng genommen habe ich überhaupt keine negative Kritik gelesen. Dabei sollte dieses Buch als Katastrophe eingestuft werden.
Stephen King hat einen ganz anderen Stil als in der der diesem Buch angewendet wurde. Viele Passagen zeigen eindeutig: Das hat nicht der King geschrieben.
Weiss jemand schon um die Hintergründe bescheid?
Gruss
Paula
Hallo!
ja,
Stephen King hat einen ganz anderen Stil als in der der diesem
Buch angewendet wurde. Viele Passagen zeigen eindeutig: Das
hat nicht der King geschrieben.
woran glaubst du das zu erkennen?
gibt es neuerdings gesetze, die autoren dazu verpflichten, lebenslang an einem stil zu kleben?
Weiss jemand schon um die Hintergründe bescheid?
es hat sicher was mit bielefeld zu tun.
gruß
ann
Hallo Ann
woran glaubst du das zu erkennen?
gibt es neuerdings gesetze, die autoren dazu verpflichten,
lebenslang an einem stil zu kleben?
Es ist ihre Natur die sie dazu verpflichtet. Habe Fast alle seine Bücher mindestens 4 mal gelesen, wenn nicht noch mehr. Jeder schreibende Mensch hat bestimmte Merkmale die ihn durchschaubar machen. Es sind Schreibweisen wo man sich als Leser denkt: „Jo, so kenne ich dich“ Stephen King hat natürlich über die Jahrzehnte hinweg auch sein Baukastenprinzip angewendet. Was ihm nicht zu verdenken war, denn fast jedes Buch wurde zu einem Bestseller. Mit seiner Fähigkeit menschliche Schwächen und Stärken so deutlich wie es nur geht darzustellen und die Dilemmen die sich daraus ergeben könnten usw… hat er sich als Menschenseelenkenner mehr als nur einen Pokal verdient. Dieses Buch ist einfach nur ein Armutszeugnis. Nicht jedoch ein Produkt seiner Feder. Viel zu dilettantisch und viel zu viele Stephen King Klischees.
Weiss jemand schon um die Hintergründe bescheid?
es hat sicher was mit bielefeld zu tun.
Bielefeld gibt es nicht!
Aber was hat dein Kommentar mit diesem Thema zu tun?
Gruss
Paula
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Hallo Paula,
woran glaubst du das zu erkennen?
gibt es neuerdings gesetze, die autoren dazu verpflichten,
lebenslang an einem stil zu kleben?
Es ist ihre Natur die sie dazu verpflichtet.
*räusper* Vielleicht hat ihre Natur ja verschiedene Seiten. Es soll Gerüchten zufolge sogar Autoren geben, die gelegentlich das Genre wechseln… (ich kenne eine Autorin, welche durch blutrünstige Gothic-Romane bekannt wurde, und inzwischen schreibt sie nette Koch-Komödien)
Jeder schreibende Mensch hat bestimmte Merkmale die ihn
durchschaubar machen. Es sind Schreibweisen wo man sich als
Leser denkt: „Jo, so kenne ich dich“
Da Du den deutschen Titel des Romans gewählt hast, gehe ich davon aus, dass Du selbigen auch auf Deutsch gelesen hast. Damit hast Du nicht Stephen Kings Worte gelesen, sondern die seines Übersetzers; das Übersetzen ist eine eigenständige kreative Leistung, welche leider den meisten Lesern nicht bewusst ist (und auch viel zu erbärmlich bezahlt!)
Der Übersetzer von ‚Puls‘ hat bislang nur vier oder fünf der xy Bücher von Stephen King übersetzt; das mag den Dir ungewohnten ‚Ton‘ erklären.
Abgesehen davon bin ich durchaus über negative Kritiken dieses Romans gestolpert.
Dieses Buch ist einfach nur ein
Armutszeugnis. Nicht jedoch ein Produkt seiner Feder. Viel zu
dilettantisch und viel zu viele Stephen King Klischees.
Ich sehe schon, Du bist ein eingefleischter Fan. Aber auch als solchem sollte Dir bewusst sein, dass das, was King schreibt, nicht gerade Weltliteratur ist; und bei einem solchen Vielschreiber kann es schon einmal vorkommen, dass das eine Buch etwas weniger gelungen ist… Macht aber nichts, die Leute kaufen es ja trotzdem!
Nix für ungut
=^…^=
Katze
na, auf jeden fall bin ich richtig froh …
… dass mir mal jemand die natur eines autors erklärt hat. ich habe nämlich so ein geschöpf in dauerpflege und bin schon an einer artgerechten haltung interessiert.
bei ihm und den autoren, die ich lektoriere, konnte ich diese gesetzmäßigkeiten jedoch bislang nicht erkennen. sicher, ich entdecke ähnliche redewendungen, gleiche fehler - aber ob die in den übersetzungen auch so präsent sind, weiß ich nicht (zumal, wenn ein anderer übersetzer den stoff bearbeitet hat). das, was man oft für den unverwechselbaren stil eines fremdsprachigen autors hälts, kann auch ebensogut der eines übersetzers sein.
was den aufbau eines romans betrifft, so sind die wenigsten autoren an einem schema F interessiert, sondern experimentieren recht gern (es sei denn, sie werden von verlagen gezwungen, einem beststeller weitere romane in exakt diesem stil folgen zu lassen. was natürlich selten klappt.)
Aber was hat dein Kommentar mit diesem Thema zu tun?
na, vielleicht aber der: wer glaubst du, hat den „herr der ringe“ geschrieben, den man in diesem jahrtausend in den buchhandlungen erwerben kann?
im übrigens sollte man sich auch mal von der vorstellung trennen, dass das, was in büchern steht, dem autor 1:1 so aus der feder gequollen ist. das manuskript ist immer nur das rohmaterial, aus dem der verlag schliesslich das endprodukt buch macht. klar, umso besser das material, desto besser kann auch das endprodukt werden. das ist aber noch keine garantie, dass der roman nicht noch irgendwo total verhunzt werden kann.
schöne grüße
ann
Hallo,
King hat sich durchaus weiterentwickelt. Du weißt sicherlich, dass er seine besten Bücher schrieb, als er
noch reichlich Drogen konsumierte. Nun ja, gottseidank (für ihn) hat er seinen Drogenkonsum im Laufe der
Jahre reduziert. Dennoch hat sich auch sein Schreibstil entwickelt. Gerade Fans sollten das erkennen. Und
das ist auch wichtig für einen Autor, selbst für einen Bestsellerautor. Schließlich kommt noch sein Unfall
dazu. Der hat seinem Stil noch mal eine deutliche Wendung verpasst. Ja, viele finden dass seine Bücher nun
in gewisser Weise langweiliger geworden sind. Das kann man so sehen. Dieses fieberhafte, Rasante aus „ES“
wird es wohl nie wieder geben. Aber ich persönlich finde, dass gerade „Puls“ nach deutlich öderen Werken
gezeigt hat, dass der Rekonvaleszent King sich so langsam wieder fängt.
Hallo Liamara,
deine Begründung hört sich sehr logisch an.
Vielen Dank für dein post. Sternchen
Gruss
Paula
Hallo!
bin gerade dabei, an " Love" zu verzweifeln ( Seite 254) , und froh darüber vorher „Puls“ gelesen zu haben.
Nach langer Durststrecke endlich mal wieder was „ordentliches“.
Was man auch immer darunter verstehen mag. Ums noch zu schreiben, bin großer Fan von Steven King, aber manchmal bin ich echt am überlegen obs noch Sinn macht.
redhair