Sterbehilfe wie bei BSE ?

Sterbehilfe wie bei BSE ?!
Das Bild, was mir viele Alten - und Pflegeheime vermitteln , ist grauenvoll , und manchmal auch das haeusliche Bild .
Es fehlt oftmals an freundlichen ,menschliche Waerme und Liebe vermittelntes Pflegefachpersonal , Verwandten und Nachbarn , eine dem Alter der Bewohner rechnungtragende mat.-techn. Basis und Ausstattung und ueber allem schwebt der wirtschaftliche Druck , Druck der Versorgungstraeger und Kassen.
Menschen sind noch anwesend, aber schon vergessen und wenn es dem Ende zugeht, ist von Sterbebegleitung nichts zu spueren , ein menschenunwuerdiges Ende naht, er ist allein gelassen !
Da lob ich mir doch eine Kuh, bei der BSE festgestellt wurde, sie brauch nicht mehr zu leiden, von staatswegen .
So fordere ich auch fuer uns Menschen , eine vom Gesetz geregelte aktive Sterbehilfe und Begleitung .
Da die ueberwiegende Anzahl der Politiker die europaeische Einheit einfordern ,sollten sie ihren niederlaendischen Kollegen folgen und eine aktive Sterbehilfe per Gesetz regeln , denn dies waere fuer viele Betroffene bestimmt menschlicher , als das heutige in Not und Schmerz und manchmal auch ohne eigene Klarheit mehr , des Alleingelassenseins .

hi
nach einer forsa umfrage sind auch 2/3 der deutschen für eine sterbehilfe nach dem holländichen modell.
trotz dieser mehrheit sind es wenige die dies aber verhindern werden, aber warum? es kann sich doch jeder dafür oder dagegen entscheiden ohne über andere bestimmen zu wollen.
cu
lukas

hi
nach einer forsa umfrage sind auch 2/3 der deutschen für eine
sterbehilfe nach dem holländichen modell.
trotz dieser mehrheit sind es wenige die dies aber verhindern
werden, aber warum? es kann sich doch jeder dafür oder dagegen
entscheiden ohne über andere bestimmen zu wollen.

Hi Lukas!

Wir sprechen hier über die Kirchen, die sich querstellen.

Da wir die verfassungsmäßig veranklerte Trennung von Staat und Kirchen de facto aber nicht haben (sh. allein schon die Kirchensteuer), kommt eben so etwas dabei raus.
Ein weiteres schönes Beispiel ist die Abschaffung der Beratung bei Schwangerschftsabbrüchen.

Heute führt man eben die Kreuzzüge gegen die vermeintlich unmoralischen Bürger im eigenen Land!

Gruß,

Mathias

Selbstbestimmte Sterbehilfe
Wie wäre es denn, dem Menschen SOWEIT ER NOCH SELBST ÜBER SICH BESTIMMEN KANN, die Verantwortung für sein Leben oder Sterben eigenverantwortlich in die Hand zu geben?
Die Einschränkung auf die Selbstbestimmung ist sicher nötig – auch die holländischen Ärzte und Gesetzgeber sind so verfahren.
Aber was spricht, bitte schön, dagegen, einem Menschen die Verantwortung über sein Leben oder Sterben selbst zu übertragen? Darf ein Arzt, KANN ein Arzt über den Lebens- oder Sterbenswillen eines Patienten verfügen?
Ist es verantwortlich, ist es ethisch, ist es angebracht, jemanden zum Leben zu zwingen, der sich zum Sterben entschlossen hat?
Ein Problem der heute in D sterbewilligen Menschen scheint mir zu sein, daß sie auf solche „unwürdgen“ Methoden wie Erhängen oder Ins-Wasser-Gehen ausweichen MÜSSEN, weil man ihnen die Selbstbestimmung abspricht, z.B. mit einem schnellwirkenden Gift wie der wasserfreien Blausäure ihren selbstgefaßten Vorsatz zu vollenden.

Ich bitte um Beiträge zur Erörterung.

Harald Rösler.

Nein!
Hallo Klaus,

zunächst einmal ist dies ein Doppelposting. Und es ist im Forum Religion und Ethik besser aufgehoben.

Während die Teilnehmer im anderen Forum eher ablehnend sind, gibt es hier mehr Zustimmung. Deshalb möchte ich hier antworten

Du beschreibst treffend, daß das Problem in der mangelnden menschlichen Zuwendung liegt.

Es fehlt oftmals an freundlichen ,menschliche Waerme und Liebe
vermittelntes Pflegefachpersonal , Verwandten und Nachbarn ,
eine dem Alter der Bewohner rechnungtragende mat.-techn.
Basis und Ausstattung und ueber allem schwebt der
wirtschaftliche Druck , Druck der Versorgungstraeger und
Kassen.

  1. Zunächst einmal sind Pflegeheime nicht generell ein Ort des Leidens. Die meisten Bewohner fühlen sich einigermaßen wohl. Vor allem hängen diese Menschen an dem Rest leben, das ihnen verbleibt.

Du beschreibst treffend, daß es an ausreichender menschlicher Wärme fehlt und deine Konsequenz ist dann die „Erlösung dieser Menschen vom Leiden“. Diese Logik ist HIRNRISSIG.

  • Im Äthopien und Eritrea verhungern wieder Menschen. Laßt uns Bomber hinschicken um diese Menschen vom Leiden zu erlösen.
  • In Rumänien leben abertausende behinderte Kinder unter unerträglichen Zuständen. Laßt uns Gift hinschicken, um diesem Leiden ein Ende zu bereiten.

Du logische Lösung wäre es, diesen Menschen die Zuwendung zu geben, die sie brauchen. Wenn du also das Leiden dieser alten Menschen in den Pflegeheimen veringern willst, dann zweige etwas von deiner Zeit ab, um besuche regelmäßig einen Menschen, der deine Zuwendung braucht.

  1. Wenn ein junger Mensch Depressionen hat und Sterben möchte, versucht man ihm zu helfen. Wenn ein alter oder unheilbar kranker Mensch Depressionen hat und Sterben möchte, soll man ihm Gift geben? Warum? Weil er nichts mehr wert ist?

  2. Die aktive Sterbehilfe kommt den ungeduldigen Erbschleichern zu gute. Warum sollte man möglicherweise 10 oder 20 Jahre auf sein Erbe warten, wenn es auch schneller geht.
    Selbst wenn man den Erblasser nicht zum Selbstmord zwingt, wird Druck ausgeübt werden; " liebes Tantchen, daß mußt du nicht mehr ertragen; dein Hündchen Wuffi ist doch auch schon tod; und was war das für eine Erleichterung als der Tierarzt ihm die Spritze gab,…".

Gruß
Carlos

Antwort bei Religion … welche diskusion mache…
welche diskusionsrunde betreiben wir weiter?! ich bin für die andere, da passt es wohl besser hin!
Daniel Scholdei

Zwei Paar Stiefel
Hi Klaus
Du würfelst hier zwei Sachen durcheinander.

  1. Die Zustände in Deutschen Pflegeheimen (nicht in allen !) und
  2. Aktive Sterbehilfe bei denen, die danach verlangen.

Die meisten Insassen von Pflegeheimen WOLLEN leben, blos nicht auf diese Art. Sie einfach wg mangelder Pflegemöglichkeiten und mangelden finanziellen Mitteln umzubringen ist MORD! (Tötung eines Menschen aus wirtschaftlichen Gründen ist ein niedriges Motiv). Dein Vorschlag, „Sterbehilfe wie bei BSE“ läuft im Endeffekt darauf hinaus, alle Schwerst- und unheilbar kranken Menschen einfach abzumurksen, ohne das ihr Willen berücksichtigt wird!

Zur aktiven Sterbehilfe ist folgendes zu sagen: Sie ist moralisch angreifbar, wie alles im Grenzbereich der geltenden Moralvorstellungen. Die Frage: darf ich jemandem, der trotz bester Versorgung (!) unerträglich leidet, auf sein eigenes Verlangen hin töten, ist für mich persönlich kaum zu beantworten.
In diesen fällen ist kaum eine generelle aussage möglich, sie muss immer am Einzelfall entschieden werden
Allerdings dürften bei "bester Pflege, insbes. bei einer anständigen Schmerzbehandlung (Morphium ist ein dolles Mittel, wenn es richtig angewandt wird) derartige Fälle nur in geringem Umfang auftreten.

Noch was. wenn man gesund ist, sagt es sich leicht, das man bei irgendeiner Erkrankung lieber tot sein will. Aber wenn man dann in der Situation ist, sieht man es ganz anders. Man hängt doch sehr am Leben…

Gruss
Mike

Ich bin für eine selbstbestimmte aktive Sterbehilfe.
Warum? Weil das mir den Druck nimmt vor der Angst im Krankheitsfall leiden zu müssen und so den Freitod zu suchen, solange ich es noch kann. Da in D.-Land es keine ausreichende Versorgung mit schmerzstillenden Mitteln gibt und ich dann mein selbstbestimmtes Leben nicht so beenden darf. Wer maßt sich denn da schon wider an über meine Schmerzvertäglichkeit zu entscheiden?
bodo

Sehe ich auch so… o.T.
!

hi harald
wenn du argumente gegen eine aktive sterbehilfe willst dann mußt du in religion oder ehtik nachfragen.
meiner meinung nach sollen die, die keine sterbehilfe wollen bis an ihr lebensende leiden, aber anderen dies nicht vorschreiben.
cu

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Bumerang.
Ein Mensch hat nicht BSE, sonder Parkinson.
Erst mal das.

Und ehrlich gesagt, wenn es mich treffen wuerde,
und einer wuerde bei mir persoenlich aktive
Sterbehilfe versuchen, dann muesste er sich
verdammt warm anziehen.

Menschen koennen extrem gefaehrlich sein, vor
allem die mit einer unheilbaren Krankheit.

Marco

Ein Mensch hat nicht BSE, sonder Parkinson.
Erst mal das.

Oder vielleicht Creutzfeld-Jakob?

:wink:)

CIAo

hi harald
wenn du argumente gegen eine aktive sterbehilfe willst dann
mußt du in religion oder ehtik nachfragen.
meiner meinung nach sollen die, die keine sterbehilfe wollen
bis an ihr lebensende leiden, aber anderen dies nicht
vorschreiben.
cu

Hallo,

blafasel! wenn ich gegen die Sterbehilfe bin, will ich doch nicht, daß jemand leidet! was soll denn diese an den haaren herbeigezogene Äußerung sein! Bleib sachlich. keiner von uns hat gesagt „alle sollen leiden und ja nicht sterben“. wir sind lediglich dagegen, daß das „problem“ einfach totgemacht wird. Selbstverständlich ist es nötig, daß ich einem menschen in einer so angespannten situation alle hilfe zuteil werden lasse. dazu gehört auch, daß ich ihm seinen lebensabend so gut wie möglich gestalte und ihm die entsprechenden hilfen zugestehe, damit er ihn so würdig wie möglich verbringen kann. - in einem posting zu diesem thema stand: „und die millionen hungernder bomben wir einfach tot damit sie nicht leiden“ genau das verlangst du (ich überspitze absichtlich) - die konsequenz daraus, daß ich dann gegen das wegbomben wäre, würde bei dir dann wohl lauten „ach du willst daß diese menschen hungern?“. NEIN. ich will daß diesen menschen geholfen wird! Aber eben nicht dadurch, daß ich sie töte!

Daniel Scholdei

hi harald
wenn du argumente gegen eine aktive sterbehilfe willst dann
mußt du in religion oder ehtik nachfragen.
meiner meinung nach sollen die, die keine sterbehilfe wollen
bis an ihr lebensende leiden, aber anderen dies nicht
vorschreiben.
cu

hi daniel

Hallo,

blafasel! wenn ich gegen die Sterbehilfe bin, will ich doch
nicht, daß jemand leidet!

ich bin für sterbehilfe, ich will aber auch nicht das jemand unnötig leidet, was ich aber noch weniger möchte das mir vorgeschrieben wird mit einer unheilbaren krankheit weitrzuleben.

was soll denn diese an den haaren
herbeigezogene Äußerung sein! Bleib sachlich. keiner von uns
hat gesagt „alle sollen leiden und ja nicht sterben“. wir sind
lediglich dagegen, daß das „problem“ einfach totgemacht wird.
Selbstverständlich ist es nötig, daß ich einem menschen in
einer so angespannten situation alle hilfe zuteil werden
lasse. dazu gehört auch, daß ich ihm seinen lebensabend so gut
wie möglich gestalte und ihm die entsprechenden hilfen
zugestehe, damit er ihn so würdig wie möglich verbringen kann.

richtig aber hierzu gehört auch ein würdiges ende und nicht eine lebensverlängerung nur des „lebens“ wegen, was für viele entwürdigend ist.

  • in einem posting zu diesem thema stand: „und die millionen
    hungernder bomben wir einfach tot damit sie nicht leiden“
    genau das verlangst du (ich überspitze absichtlich) - die
    konsequenz daraus,

falsch es geht um meine entscheidung, freiwillig mit der hilfe der medizin bei unheilbarer krankheit mein leben zu beenden.

daß ich dann gegen das wegbomben wäre,
würde bei dir dann wohl lauten „ach du willst daß diese
menschen hungern?“. NEIN. ich will daß diesen menschen
geholfen wird! Aber eben nicht dadurch, daß ich sie töte!

das ist ja auch nicht das thema, den das mit dem wegbomben ist eine bevormundung, von menschen denen auch anders geholfen werden kann, DA DIE NICHT UNHEILBAR KRANK SIND.

es geht doch um selbstbestimmung und nicht um bevormundung
cu

Daniel Scholdei

uups…
Da merkt man s schon…

Marco

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Hallo Daniel,

das ist ja auch nicht das thema, den das mit dem wegbomben ist
eine bevormundung, von menschen denen auch anders geholfen
werden kann, DA DIE NICHT UNHEILBAR KRANK SIND.

es geht doch um selbstbestimmung und nicht um bevormundung

Ist Alter eine Krankheit? Ab wann kann einem Menschen nicht mehr geholfen werden?

Gruß
Carlos

das ist ja auch nicht das thema, den das mit dem wegbomben ist
eine bevormundung, von menschen denen auch anders geholfen
werden kann, DA DIE NICHT UNHEILBAR KRANK SIND.

es geht doch um selbstbestimmung und nicht um bevormundung
cu

Hallo Lukas,

ich glaube wir sollten kurz klarstellen ob wir über aktive oder passive Sterbehilfe reden!

Selbsverständlich sollte es jedermann eigene Entscheidung sein, ob sein leben künstlich verlängert werden sollte… aber es kann nicht sein, daß ich jemandem aktives (d.h. durch gabe von gift u.a.) Sterben erlaube. Jemand der unheilbar krank ist, kann aber trotzdem soweit therapie zuteil werden, daß er mit den folgen seiner krankheit leben kann!

Daniel Scholdei

-)
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