Sterbehilfe

Hiho,

„Tabubruch“ und „Moralischer Dammbruch“ sind scheinbar die deutschen Reaktionen auf das holländische Sterbehilfegesetz. Nur die FDP will drüber diskutieren. Ich find die gesetzliche Regelung eines solchen Vorganges in Ordnung, ich hab später keine Lust 10Jahre dahinzusiechen und vor Schmerzen schon halb irre geworden zu sein. Wenn ich dann sage, ich will nicht mehr, warum sollte man mir das verwehren? und das thema sozusagen „totschweigen“ und die wenigen mutigen ärzte dann zu bestrafen ist ja wohl definitiv nicht der richtige weg, oder?!
grüße, rené

Hallo,

„Tabubruch“ und „Moralischer Dammbruch“ sind scheinbar die
deutschen Reaktionen auf das holländische Sterbehilfegesetz.

nicht nur die deutschen!

ich hab später
keine Lust 10Jahre dahinzusiechen und vor Schmerzen schon halb
irre geworden zu sein.

ich bitte ganz klar zwischen aktiver und passiver sterbehilfe zu unterscheiden. Eine aktive sterbehilfe (auch auf wunsch des betreffenden) halte ich für einen Mord.

Diese diskusion hatten wir schon des öfteren:
Es ist wohl doch wesentlich menschlicher, über eine funktionierende schmerztherapie linderung zu verschaffen, als einen menschen umzubringen, der nicht dem „gesellschaftsbild des gesunden fitalen menschen“ entspricht.

Wenn ich dann sage, ich will nicht
mehr, warum sollte man mir das verwehren? und das thema

weil der wunsch zu sterben in nahezu 100% der Fälle aus der unsäglichen situation geboren wird, in der sich die entsprechenden menschen befinden. Würde ich dem an starken Schmerzen leidenden totkranken menschen ermöglichen, seine letzte zeit menschenwürdig mittels einer schmerztherapie bzw. einer entsprechenden lindernden behandlung zu verbringen, kähme der wunsch nach dem tot gar nicht auf.

sozusagen „totschweigen“ und die wenigen mutigen ärzte dann zu
bestrafen ist ja wohl definitiv nicht der richtige weg, oder?!

eben doch, weil der „mutige“ arzt es nicht auf die reihe bekommt, eine entsprechende therapie durchzuführen (was ihm u.U. auch von der derzeitigen gesundheitspolitik verwehrt wird).

Wie so oft wird mit der aktiven sterbehilfe lediglich ein symtom, nicht aber die ursache bekämpft.

in diesem sinne
Daniel Scholdei

hallo daniel,

ich bitte ganz klar zwischen aktiver und passiver sterbehilfe
zu unterscheiden. Eine aktive sterbehilfe (auch auf wunsch des
betreffenden) halte ich für einen Mord.

ansichtssache

Es ist wohl doch wesentlich menschlicher, über eine
funktionierende schmerztherapie linderung zu verschaffen, als
einen menschen umzubringen, der nicht dem „gesellschaftsbild
des gesunden fitalen menschen“ entspricht.

also, den sterbehilfevertretern jetzt euthanasiegelüste und sonstige abartige perversionen zu unterstellen, halte ich für mächtig am thema vorbei. uind es geht doch in keinster weise darum, „unwertes leben“ zu beenden. das ist polemik pur und emotionsschwanger bis dort hinaus…

Wenn ich dann sage, ich will nicht
mehr, warum sollte man mir das verwehren? und das thema

weil der wunsch zu sterben in nahezu 100% der Fälle aus der
unsäglichen situation geboren wird, in der sich die
entsprechenden menschen befinden. Würde ich dem an starken
Schmerzen leidenden totkranken menschen ermöglichen, seine
letzte zeit menschenwürdig mittels einer schmerztherapie bzw.
einer entsprechenden lindernden behandlung zu verbringen,
kähme der wunsch nach dem tot gar nicht auf.

natürlich!!! aber diese fälle meine ich nicht. selbstverständlich wäre es für alle beteiligten das beste, wenn der sterbende z.B. zu hause im kreise seiner angehörigen sterben könnte, statt auf der intensiv. dadurch könnten vor allem die kinder, aber eigentlich alle betroffenen, in ruhe und in privater atmosphäre von ihrem mitmenschen abschied nehmen. was sicherlich das psychische konfliktpotential erheblich reduziert.
aber bei aller optimaler schmerzbetreung etc, was ist wenn der patient immer noch schmerzen hat, und zwar länger als ein oder zwei monate-vielleicht ein oder zwei jahre? wenn alle anderen menschlichen/medizinischen mittel nicht mehr reichen, wer gibt anderen dann das recht, mir meinen wunsch auf vorzeitigem ableben zu verwehren. du sagst mord, ich sage folter.

sozusagen „totschweigen“ und die wenigen mutigen ärzte dann zu
bestrafen ist ja wohl definitiv nicht der richtige weg, oder?!

eben doch, weil der „mutige“ arzt es nicht auf die reihe
bekommt, eine entsprechende therapie durchzuführen (was ihm
u.U. auch von der derzeitigen gesundheitspolitik verwehrt
wird).
Wie so oft wird mit der aktiven sterbehilfe lediglich ein
symtom, nicht aber die ursache bekämpft.

der „mutige arzt“ kann den todeswilligen ja schlecht einfrieren und selber erstmal jahrzehnte oder so in schmerztherapie forschen, oder? der patient liegt jetzt da und möchte seine hilfe. in aller regel haben diese menschen doch schon alles durchexerziert was es so an sinnvollem und weniger sinnvollem gibt, und ich versteh nicht, wie sterbehilfegegner sich dann immer noch das recht herausnehmen, dem patienten ihre sichtweise aufzuzwingen. und ihre unfähigkeit haben bis dahin bestimmt auch schon etliche „feige ärzte“ gezeigt, die „es auch nicht auf die reihe kriegen“, eine ordentliche therapie durchzuführen.
grüße, rené

Hallo,

betreffenden) halte ich für einen Mord.

ansichtssache

klar, ich habe hier auch nur meine meinung dargetan!

also, den sterbehilfevertretern jetzt euthanasiegelüste und
sonstige abartige perversionen zu unterstellen, halte ich für
mächtig am thema vorbei.

nein, ich werfe hier nur schamlose ignoranz vor!

uind es geht doch in keinster weise
darum, „unwertes leben“ zu beenden.

worum zum teufel geht es denn sonst? auch wenn der patient selbst darum bittet, so empfindet er doch sein leben als „unwert“ und das macht er nun einmal, weil er mit seiner (z.b. unheilbaren) krankheit allein gelassen wird. Bezüglich schmerzen ist es heutzutage möglich, diese auszuschalten! Die einzusetzenden medikamente und drogen sind nur eben nicht freigegeben.

das ist polemik pur und
emotionsschwanger bis dort hinaus…

natürlich! emotionsfrei geht an dieses thema wohl keiner ran.

weil der wunsch zu sterben in nahezu 100% der Fälle aus der
unsäglichen situation geboren wird, in der sich die

wenn alle anderen
menschlichen/medizinischen mittel nicht mehr reichen, wer gibt
anderen dann das recht, mir meinen wunsch auf vorzeitigem
ableben zu verwehren. du sagst mord, ich sage folter.

das recht auf vorzeitiges ableben soll keinem genommen werden. was ich nicht akzeptieren kann ist lediglich die aktive sterbehilfe! es gilt auch für mich als nichtchrist den grundsatz „du sollst nicht töten“ und zwar um jeden preis!

Das Mißbrauchspotential ist doch riesengroß. Du kannst ja mal im phsychologiebrett fragen, was in 99% aller Fälle der Grund für einen Selbstmordversuch ist!

Hier dem Arzt das Recht einzuräumen, Sterbehilfe aktiv zu leisten, wirft doch jegliche Vernunft über den Haufen!

Wie so oft wird mit der aktiven sterbehilfe lediglich ein
symtom, nicht aber die ursache bekämpft.

gilt weiter!

sinnvollem gibt, und ich versteh nicht, wie sterbehilfegegner
sich dann immer noch das recht herausnehmen, dem patienten
ihre sichtweise aufzuzwingen. und ihre unfähigkeit haben bis

ich zwinge dem patienten nicht meine sichtweise auf, sondern dem behandelden arzt! Ich bin nach wie vor der Meinung, daß es einem Menschen (egal aus welchem Grund) nicht erlaubt sein darf, einen anderen Menschen zu töten!

dahin bestimmt auch schon etliche „feige ärzte“ gezeigt, die
„es auch nicht auf die reihe kriegen“, eine ordentliche
therapie durchzuführen.

daß es in solchen hoffnungslosen fällen durchaus wirksame schmerztherapie gibt, ist unbestritten. Diese therapien sind teuer und haben selbstverständlich nebenwirkungen, aber sie existieren. Derartige Medikamente oder Drogen einzusetzen in einem Fall, der ohne Heilungschance ist, halte ich für legitim und angebracht. Den Fall dann aber mal eben zu beenden, schon.

Dies ist der Grund warum ich schon eingangs schrieb, daß eine klare Unterscheidung in aktive und passive Sterbehilfe zu treffen ist. Wie du ja selbst feststellen wirst, trifft meine Argumentation durchaus auf beide Arten zu. Die Ablehnung der aktiven Sterbehilfe fußt bei mir auf der absoluten Ablehnung der Tötung eines Menschen durch einen Menschen. Ich hoffe dadurch wird meine Position etwas verständlicher.

Gruß
Daniel

Sterbehilfe? warum?
Hi Rene
Solange hier in diesem unseren Lande Sterbende nicht optimal sowohl psychisch als auch physisch versorgt werden können, ist diese ganze Diskussion über AKTIVE Sterbehilfe heuchlerisch.
Die meisten Menschen wollen wg. ihrer Schmerzen oder wegen psychischer Probleme sterben.
Gegen Schmerzen gibt es ganz tolle Mittel. (Morphium ist echt geil…und net mal teuer)
Das Problem liegt in der NICHTANWENDUNG dieser Mittel.

Wieso sollte jemand, der sterbenskrank ist, nicht das gleiche Recht auf eine optimale Behandlung haben wie jemand, für den noch „Hoffnung“ besteht.

Fazit: dieser Aufruhr um die aktive Sterbehilfe ist in meinen Augen z.T. durch den Versuch geprägt, sich dem Unvermeidlichen (dem Sterben) nicht stellen zu wollen. Lieber ein „sozialverträgliches“ geplantes Ableben … man kann dann auch die Beerdigung viel besser planen…

Schlimm ist nur, das dieses Gefühl auch die Sterbenden bereits erfasst hat… Man wolle den anderen nicht mehr zur Last fallen… Wieso haben die Leute nur dieses Gefühl… Woher kommt es nur…

Die Aktive Sterbehilfe ist ein einfacher Ausweg aus dem Dilemma, das „das Sterben“ ein Tabuthema ist, mit dem sich keiner gerne auseinandersetzt. Die Frage „würdig und leicht sterben“ reduziert sich auf die Frage, entweder leiden oder sich umbringen lassen!
Sehr einfach… wenn der arme Kerl leidet, warum hat er sich dann nicht abspritzen lassen… ist doch selber schuld…

Erst wenn tatsächlich eine optimale Versorgung der Sterbenden möglich ist, dann kann man m.e. über aktive Sterbehilfe reden.
(Die pasive Sterbehilfe… durch Aufgabe von Therapieversuchen, die über stützende Maßnahmen hinausgehen, ist eine ganz andere Sache…)

Ist vieleicht ein bisschen unsortiert und emotional

Nix für ungut
Gruss
Mike

Hallo,

ich denke, dass jeder Mensch ein Recht haben sollte, über sich und sein Leben ganz allein und selbst zu entscheiden. Ganz für mich persönlich würde es nicht in Frage kommen, diese „Sterbehilfe“. Weil ich dies nicht mit meinem christlichen Glauben vereinbaren könnte. Andererseits denke ich an völlig verzweifelte Seelen - Krebspatienten? - für die es ein vermeintlicher Segen bedeuten würde…

Wir sollten tolerant, aber auch aufmerksam sein. Ein Gesetz, das Missbrauch ausschließt, halte ich nicht unbedingt für „Teufelszeug“. Und es bedeutet ja auch kein Muss! Niemand wird (so sollte es zumindest sein) zu etwas gezwungen, was er nicht will. Übrigens auch kein Arzt. Auch da wird es eine Lobby pro und contra geben.

Man wird sehen, wie die Entwicklung in Holland voran geht. Und noch zum Schluss: Nur, weil eine MINISTERIN etwas sagt, ist noch lange nicht GANZ DEUTSCHLAND dieser Meinung!!

Viele Grüße
Jana

mit drogen vollspritzen?!
hallo michael,

also gut, ich pump den patienten mit kortison o.ä. voll. sagen wir mal er würde normalerweise noch einige jahre lang mit starken schmerzen leben. wie lange hält sein körper die drogentherapie aus? und wird sein zustand dann evtl. noch schlimmer, entzugserscheinungen oder oder? wenn du jemanden ein paar jahre lang vollpumpen kannst und er dann sogar noch einigermassen am leben teilnehmen kann, dann unterstütz ich diese variante. aber wenn der patient dann doch nur völlig zugedröhnt und aphatisch vor sich hinvegetiert, haben wir irgendwie auch nichts erreicht, dann kann man auch aktiv sterbehilfe leisten. es geht mir nicht um die bequemlichkeit der hinterbliebenen oder des krankenhauspersonals, sondern um die entscheidung des patienten, daß er so nicht mehr weiter leben will.

slebstmörder etc find ich als vergleichsgruppe untauglich, die haben nun wirklich lösbare probleme, aber ein todkranker krebspatient, der nur noch von medizinischen apparaten am leben gehalten wird?
also das mit den drogen fänd ich interessant, wenns denn kein blosses wegdröhnen ist.

grüße, rené

warum nicht?
Hi Renee

also gut, ich pump den patienten mit kortison o.ä. voll. sagen
wir mal er würde normalerweise noch einige jahre lang mit
starken schmerzen leben.

Moment, ich Therapiere GEGEN den Schmerz

wie lange hält sein körper die
drogentherapie aus?

Lange, ich kenn einen Fall, der war über 60 jahre lang auf Morphium wg (ansonsten) schwerster Schmerzen. Der „Stoff“ aus der Aphotheke ist halt doch der beste…

und wird sein zustand dann evtl. noch
schlimmer, entzugserscheinungen oder oder?

Entzugserscheinungen treten nur dann auf, wenn die Droge abgesetzt wird… Bei einem Todkranken dürfte die Suchtproblematik nur ein marginales Problem darstellen.

wenn du jemanden
ein paar jahre lang vollpumpen kannst und er dann sogar noch
einigermassen am leben teilnehmen kann, dann unterstütz ich
diese variante.

das geht… Das ist ja das tolle
aber: was ist einigermaßen am Leben Teilhaben…
Nur ein Beispiel… Professor bei uns hielt trotz Krebs praktisch überall im Körper noch Vorlesungen, bis zu seinem Tod. dank optimaler Schmerztherapie…

aber wenn der patient dann doch nur völlig
zugedröhnt und aphatisch vor sich hinvegetiert, haben wir
irgendwie auch nichts erreicht, dann kann man auch aktiv
sterbehilfe leisten.

Tja, wer weiss schon, was in einem „Zugedröhnten“ vor sich geht, vieleicht ist er tatsächlich so etwas wie „glücklich“.

es geht mir nicht um die bequemlichkeit
der hinterbliebenen oder des krankenhauspersonals, sondern um
die entscheidung des patienten, daß er so nicht mehr weiter
leben will.

Richtig, aber diese Entscheidung sollte nicht aus dem Grund gefällt werden, Schmerzen oder Tod!
Der Hauptgrund für den Todeswunsch bei Schwerstkranken liegt meines Wissens darin, das sie Schmerzen befürchten und das sie niemandem Zur Last fallen wollen.
Sobald diese beiden Entscheidungsgründe wegfallen, DANN können wir ernsthaft über ative Sterbehilfe reden
Passive Sterbehilfe, also die Einstellung von Therapie bei Sinnlosigkeit, ist ein ganz anderes Thema.

Gruss
Mike

akzeptabel?!
hallo michael,

also gut, ich pump den patienten mit kortison o.ä. voll. sagen
wir mal er würde normalerweise noch einige jahre lang mit
starken schmerzen leben.

Moment, ich Therapiere GEGEN den Schmerz

falsch ausgedrückt: der patient würde normalerweise noch jahre lang überleben, allerdings mit starken schmerzen. jetzt kommt deine drogentherapie, ergo schmerzfreie jahre. meine frage, wie lange hält er die drogentherapie durch.

Entzugserscheinungen treten nur dann auf, wenn die Droge
abgesetzt wird… Bei einem Todkranken dürfte die
Suchtproblematik nur ein marginales Problem darstellen.

klar, ich meinte nicht allein den entzug, sondern den ganzen prozeß den ein von starken drogen abhängiger durchmacht, sprich körperlicher verfall, realitätsverlust etc etc.

wenn du jemanden
ein paar jahre lang vollpumpen kannst und er dann sogar noch
einigermassen am leben teilnehmen kann, dann unterstütz ich
diese variante.

das geht… Das ist ja das tolle
aber: was ist einigermaßen am Leben Teilhaben…
Nur ein Beispiel… Professor bei uns hielt trotz Krebs
praktisch überall im Körper noch Vorlesungen, bis zu seinem
Tod. dank optimaler Schmerztherapie…

das ist ja wohl mehr als ausreichend :smile:

aber wenn der patient dann doch nur völlig
zugedröhnt und aphatisch vor sich hinvegetiert, haben wir
irgendwie auch nichts erreicht, dann kann man auch aktiv
sterbehilfe leisten.

Tja, wer weiss schon, was in einem „Zugedröhnten“ vor sich
geht, vieleicht ist er tatsächlich so etwas wie „glücklich“.

vielleicht hat er aber auch totale horrortrips?
aber ich muß zugeben, du hast mich überzeugt, das die drogentherapie schon sinn macht. jetzt frag ich mich nur noch nach den gründen warum wird sowas nicht gemacht bzw. warum forscht man nicht in der schmerztherapie?

grüße, rené

Hallo,

falsch ausgedrückt: der patient würde normalerweise noch jahre
lang überleben, allerdings mit starken schmerzen. jetzt kommt
deine drogentherapie, ergo schmerzfreie jahre. meine frage,
wie lange hält er die drogentherapie durch.

eigentlich mindestens genauso lange, wie ohne die Therapie, eher jedoch länger, weil etliche beschwerden und folgen durch den schmerz wegfallen, die den körper sonst belasten würden.

klar, ich meinte nicht allein den entzug, sondern den ganzen
prozeß den ein von starken drogen abhängiger durchmacht,
sprich körperlicher verfall, realitätsverlust etc etc.

körperlicher verfall kannst du getrost streichen -> dieser tritt bei den meisten (nicht bei allen, klar) drogen nicht als wirkung der droge, sondern als symptom der schlechten lebensumstände (leben auf der straße, nicht reine drogen, hygienische zustände usw.). realitätsverlust -> kommt auf die eingesetzte droge an.

das ist ja wohl mehr als ausreichend :smile:

*g*

vielleicht hat er aber auch totale horrortrips?
aber ich muß zugeben, du hast mich überzeugt, das die
drogentherapie schon sinn macht. jetzt frag ich mich nur noch
nach den gründen warum wird sowas nicht gemacht bzw. warum
forscht man nicht in der schmerztherapie?

in der schmerztherapie wird schon geforscht -> am besten wirksam sind jedoch die substanzen, die bei uns unter das betäubungsmittelgesetz fallen und die in krankenhäusern oder von ärzten aufgrund diverser rechtlicher schranken nicht eingesetzt werden dürfen -> viele ärzte wissen wohl auch nicht um die möglichkeiten, die sich hier auftun.

Gruß
Daniel Scholdei