Stereofotografie

Hallo!

Habe eine recht spezielle Frage:
probiere gerade Stereobilder zu machen; Als Stereobasis gehe ich von 6,5cm aus.
Das Problem gibt es beim Betrachten der Ausdrucke/Fotos, die ich durch einen Kasten jedem Auge getrennt sichtbar mache.
Die Ausdrucke müssen aber miniklein sein, damit man nicht 2 Bilder, sondern EIN Stereobild sieht, oder man muss sie so sehr ineinander schieben, dass der Ausschnitt auch wieder minimal ist.
Hat jemand einen Tipp, wie man es hinbekommen kann auch größere Fotos als ca. 2*3cm OHNE LINSEN, betrachten zu können.

Vielen Dank schon mal!
grüße
ladydi

Hi,
wenn du ohne Linsen schreibst, meinst du dann auch keine Filter und
keine Spiegel?
Wenn ja dann hilft nur schielen.
Die Bilder bis ca. 6x6 lassen sich schon mit etwas Übung ohne Brille
ansehen. Das geht sich mit dem Unendlichblick auf Nahfokusierung ja
gerade noch aus. Das Auge ist diese Kombination aber nicht gewohnt.
Solls noch größer werden gehts nur mit Schielen was aber vermutlich
bald mit Kopfweh belohnt wird.

OL

Hi

wenn du ohne Linsen schreibst, meinst du dann auch keine
Filter und
keine Spiegel?

zumindest ohne Spiegel. Was meinst du denn mit Filtern (rot-cyan; bzw. polarisationsfilter oder so???)
Wie haben die das denn früher mit den kleinen apparaten (gabs mal vor ca. 15-20 Jahren als „Spielzeug“ mit so karten mit ca. 10 verschiedenen Motiven; sah in etwa wie eine Kamera aus…)

Wenn ja dann hilft nur schielen.
Die Bilder bis ca. 6x6 lassen sich schon mit etwas Übung ohne
Brille
ansehen. Das geht sich mit dem Unendlichblick auf
Nahfokusierung ja
gerade noch aus. Das Auge ist diese Kombination aber nicht
gewohnt.
Solls noch größer werden gehts nur mit Schielen was aber
vermutlich

Brauch ich dann für das schielen eine Trennwand zwischen den beiden Bildern oder geht das dann auch so??

danke schon mal!
ladydi

Hi

wenn du ohne Linsen schreibst, meinst du dann auch keine
Filter und
keine Spiegel?

zumindest ohne Spiegel. Was meinst du denn mit Filtern
(rot-cyan; bzw. polarisationsfilter oder so???)

Mit Filtern meine ich polarisationsfilter

Wie haben die das denn früher mit den kleinen apparaten (gabs
mal vor ca. 15-20 Jahren als „Spielzeug“ mit so karten mit ca.
10 verschiedenen Motiven; sah in etwa wie eine Kamera aus…)

Die kenn ich nicht, dürfte aber deiner Beschreibung nach sowas wie
der historische Guckkasten sein, der ja auch mit Linsen
funktionierte.

Wenn ja dann hilft nur schielen.
Die Bilder bis ca. 6x6 lassen sich schon mit etwas Übung ohne
Brille
ansehen. Das geht sich mit dem Unendlichblick auf
Nahfokusierung ja
gerade noch aus. Das Auge ist diese Kombination aber nicht
gewohnt.
Solls noch größer werden gehts nur mit Schielen was aber
vermutlich

Brauch ich dann für das schielen eine Trennwand zwischen den
beiden Bildern oder geht das dann auch so??

Das hängt davon ab, wie es dir gelingt die Knoten im Hirn
auseinanderzuhalten, aber ob da nicht dauerhafte Sehstörungen
auftreten wenn man das übt?

Ich würde es dann lieber mit einer Spiegelkonstruktion machen.
ich habe ein Bild das ich verschmolzen habe so in 50 x 100 cm.
das man eben einerseits normal ansehen kann, und mit spiegeln wirds
3dimensional.

OL

danke schon mal!
ladydi

Außerdem hab ich auch irgendwo gelesen, dass es auch mit Dia-Guckis geht, da ist doch der abstand größer, oder?
geht das nur mit schielen?
grüße

Der View-Master von GAF (http://de.wikipedia.org/wiki/View-Master) war in den 70-er Jahren ein Stereo-Betrachter für Mini-Dias.
Mit Guckies geht das genauso, gibts, glaub ich zumindest, noch bei Hama, sind für Dias konzipiert, lassen sich aber leicht für Aufsichtsvorlagen / Drucke unrüsten.

Habe eine recht spezielle Frage:
probiere gerade Stereobilder zu machen;

Hat jemand einen Tipp, wie man es hinbekommen kann auch
größere Fotos als ca. 2*3cm OHNE LINSEN, betrachten zu können.

wenn ich das richtig verstanden habe, geht das aufgrund des augenabstandes ohne optik nicht:
http://www.stereoskopie.org/Theorie/Regel4.htm

deshalb funktioniert jenes ohne hilfsmittel nicht:
http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:StereoskopieWinter…
das hingegen schon:
http://www.stereoskopie.org/Theorie/Regel3.htm

Hi

Hat jemand einen Tipp, wie man es hinbekommen kann auch
größere Fotos als ca. 2*3cm OHNE LINSEN, betrachten zu können.

Ja, das geht durch Schielen. Das Doppelbild kann dabei den gesamten Bildschirm ausmachen - was schon eine sehr schöne Auflösung bringt.

http://www.vision3d.com/3views.html
http://de.wikipedia.org/wiki/Stereoskopisches_Sehen#…

Alles eine Übungssache! Nach einiger Zeit kannst du entspannt über lange Zeit so sehen - und sogar so Filme sehen (mit 2 Kameras gemacht) und Videospiele in 3d spielen…

Gruß
d.

Hallo!

probiere gerade Stereobilder zu machen; Als Stereobasis gehe
ich von 6,5cm aus.

Ok.

Bei den Polarisationsfiltern brauchst Du sowohl für jeden Projektor(du brauchst zwei, die auch noch möglichst eng beisammens stehen) ein Filter und für jeden Zuschauer eine Brille. Lieferant z.B http://astromedia.de

Du brauchst aber eine eine metalliserte Leinwand (Silberleinwand) da sonst die Polarisation verloren geht.

Mit den Guckis kannst Du hervorragend Stereo-Bilder betrachten, es müsser aber eben Dias sein.

Der Vorteil ist sogar, dass Du bei „Freihandaufnahmen“ also linkes Bein belasten, knipps, rechtes Bein belasten, knipps), die geringen Unterschiede im Horizont ausgleichen kannst. Probier´s!

Nachteil, es kann immer nur einer schauen.

Die Rot-Grün-Bilder, das Anaglyphen-Verfahren liefert nur Schwarz-Weiß-Bilder aber doch eindrucksvoll.

Hier reicht eine normale Leinwand oder ein Ausdruck, aber auch jeder Betrachter muss eine Brille haben.

Zum Üben des „freien Sehens“ eignen sich die „Magic-Eye“-Bilder, die vor einigen Jahren ein Hit waren.

Dann gibt neben den Wheastone-Steroskop noch die Piging-Methode:

Du druckst das linke und rechte Bild direkt nebeneinander, aber eines seitenverkehrt (gekontert). Auf die Trennlinie stellt Du einen Spiegel, z.B. eine Spiegelfliese, und Du siehst das Bild in 3-D.

Eine weiter Möglichtkeit wären Linsenraster, wie den „Wackelbildern“.

Aber ich fürchte, dass hier ein privater Anwender überfordert ist (Nimslo, war vor einigen Jahren mal auf dem Markt,war aber zu teuer).

Weitere Verfahren sind nur für bewegte Bilder möglich:

  • Pulfrich-Verfahren: hier wird der Helligkeitsunterschíe, durch eine Brille ausgelöst, benutzt um das linke und rechte Bild zu erzeugen, da ein dunkleres Bild langsamer verarbeitet wird.

  • in den USA gab es mal Versuche mit „Wackelbildern“, die um die horizontale Ache kippten, gewöhnungsbedürftig, aber eindrucksvoll

Mehr fällt mir jetzt aus dem Stand nicht ein.

Vielleicht hilft es ja etwas weiter.

Liebe Grüße Volker

PS. Du hast eines meiner Lieblingsthemen getroffen, also gerne nachhaken, wenn ich auch wenig Zeit habe, ich werde mich bemühen

Hallo Volker (und andere Inmteressierte…)!

Bei den Polarisationsfiltern brauchst Du sowohl für jeden
Projektor(du brauchst zwei, die auch noch möglichst eng
beisammens stehen) ein Filter und für jeden Zuschauer eine
Brille. Lieferant z.B http://astromedia.de

Du brauchst aber eine eine metalliserte Leinwand
(Silberleinwand) da sonst die Polarisation verloren geht.

Die hab ich inzwischen auch schon abgeschrieben!

Mit den Guckis kannst Du hervorragend Stereo-Bilder
betrachten, es müsser aber eben Dias sein.

Kannst Du mir sagen wie das funktioniert. Habe nämlich bei Ausdrucken festgestellt, dass ohne schielen ein maximale Bildgröße von ca. 3,2 cm Breite zu erreichen ist.
und die ist ja bei den dias größer…?!

grüße
ladydi

Hallo Volker ladydi

Die hab ich inzwischen auch schon abgeschrieben!

Angeschrieben oder abgeschrieben?

Kannst Du mir sagen wie das funktioniert. Habe nämlich bei
Ausdrucken festgestellt, dass ohne schielen ein maximale
Bildgröße von ca. 3,2 cm Breite zu erreichen ist.

Bei Ausdrucken ist die Situation etwas anders, eigentlich sollte die mögliche Bildbreite größer sein.

Bei den Guckis hast Du wie in einem Stereoskop ja zusätzlich Linsen, die das Bild nach „unendlich“ abbilden, deshalb kann Du mit dem Verfahren ohne Anstrengung Stereobilder betrachten.

Viel Spaß

Gruß Volker