Sterilisation von Hundeweibchen- Pro/Contra?

Hallo an die www-Gemeinde!

Wir haben ein Malteeser-Weibchen, Alter 2 Jahre, gerade Mutter von 4 süßen & gesunden Hundewelpen geworden.

Nun fragen wir uns, ob eine Sterilisation sinnvoll ist.

Wo liegen die Gefahren für die Lebensqualität des Tieres?

Vielen Dank für jede Mühe!

Jan

Mahlzeit!

Wir haben ein Malteeser-Weibchen, Alter 2 Jahre, gerade Mutter
von 4 süßen & gesunden Hundewelpen geworden.

Klasse, Gratulation!

Nun fragen wir uns, ob eine Sterilisation sinnvoll ist.

Wo liegen die Gefahren für die Lebensqualität des Tieres?

Die Frage ist zunächst, was für ein Eingriff steht zur Diskussion? Eine Sterilisation oder eine Kastration? Der Unterschied ist ganz simpel: Sterilisation bedeutet, das lediglich die Eileiter durchtrennt werden und die Hündin damit unfruchtbar gemacht wird. Eine Läufigkeit wird trotzdem weiterhin auftreten, nur eben ohne die Gefahr einer erneuten Trächtigkeit. Bei der Sterilisation handelt es sich um einen relativ unkomplizierten, schnellen Eingriff.

Eine Kastration bedeutet, das sämtliche Schwangerschaftswichtigen Organe vollständig entfernt werden. Damit sind dann die Themen Läufigkeit oder Trächtigkeit endgültig zu den Akten befördert. Bei der Kastration handelt es sich im Gegensatz zur Sterilisation um einen relativ komplizierten, langwierigen Eingriff. Einen solchen Eingriff würde ich nur von einem sehr erfahrenen Tierarzt vornehmen lassen.

Ich kann Dir hier nur was zur Kastration sagen, weil unsere Hündin eben kastriert wurde.

Vorteile:

  • erheblich geringere Neigung zu Tumorerkrankungen an den typisch weiblichen Organen
  • Keine Schwierigkeiten mehr mit Läufigkeit und eventuell drohenden Gebärmuttervereiterungen etc.
  • Keine „Wiederholungsgefahr“ hinsichtlich Welpen *g*

Nachteil:

-eigentlich nur einer, soweit ich das aus meiner Erfahrung kenne: Kastrierte Hündinnen (Rüden auch *g*) neigen zur Fettleibigkeit, wenn sie weiterhin wie bisher gefüttert werden.

Wir haben unsere Hündin bereits im Alter von 11 Monaten aus medizinischen Gründen kastrieren lassen müssen. Danach dauerte es etwa drei bis vier Monate, dann stiegen explosionsartig das Gewicht und der Umfang an, obwohl weder die tägliche Futtermenge noch die tägliche Bewegungsmenge geändert worden sind. Als Folge daraus haben wir nach tierärztlicher Empfehlung schrittweise die Futtermenge abgesenkt und auf Kalorienreduziertes Futter umgestellt. Es dauerte sehr lange, bis sich ein Diäterfolg einstellte. Und seither lebt unsere Hündin eigentlich permanent auf Dauerdiät. Mittlerweile seit sechs Jahren…

Ansonsten sind uns keine Nachteile aufgefallen. Die von vielen „Experten“ prognostizierte Wesensveränderung trat bei unserer Hündin jedenfalls nicht auf, nach Aussage mehrerer Tierärzte gehören diese Prognosen auch eher in den Bereich der „Urban Legends“, wie der Neudeutsche zu sagen pflegt.

Vielen Dank für jede Mühe!

Gern geschehen. Wenn noch Fragen sind, gern weiter.

Gruß & Bye…

Der Dicke MD.

Hallo Jan,

unter http://www.onlinehundeschule.de/thema.php3?T=71&B=14
findest Du einen Riesen-Thread zu diesem Thema.
Ein verantwortungsbewußter Tierarzt wird keine Sterilisation vornehmen, der Eingriff ist zwar leichter, doch die Folgen (Läufigkeit, evt. Scheinschwangerschaft, Gebärmutterentzündungen, Mammatumore) um einiges größer.
Normalerweise nimmt ein Hund nach einer Kastration auch nicht automatisch zu (hatte bisher noch nie das Problem, möchte aber nicht abstreiten, daß es in Ausnahmefällen mal vorkommen kann).
Bisher habe ich in mehrjähriger Tierschutzarbeit auch noch keinen Hund erlebt, der eine Kastration nicht verkraftet hat.
Zu guter letzt ist hier auch noch mal der Tierschutz-Aspekt zu erwähnen: Es gibt bereits mehr als genug Hunde auf dieser Welt, viele „ungewollte“ Hunde werden nicht nur in anderen Ländern getötet (wo es besonders extrem ist, sie sterben meist unter furchtbaren Qualen durch Vergasen oder Gift) sondern auch immer noch in deutschen Tierheimen, da muß man doch wirklich nicht noch zu beitragen indem man weitere Hunde auf die Welt kommen läßt…

Viele Grüße,

Tanja

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo,

unsere Hündin Jara (Deutsche Dogge) hatte immer wieder heftige Scheinschwangerschaften, mit geschwollenem Gesäuge etc., dann kamen häufiger Gebärmutterprobleme dazu. Eine Tierärztin verabreichte ihre eine Anti-Läufigkeitsspritze, weil man der Hündin mit 6 Jahren eine OP nicht zumuten könne. Jara war mittlerweile eine „alte Dame“, langsam, lustlos, bewegungsunfreudig.

Dann gingen wir zu einem neuen Tierarzt, der den Hormonspritzen sehr kritisch gegenübersteht. Der riet uns zur Kastration. Er habe das schon bei sehr alten und kranken Hündinnen gemacht, bei denen wegen schwerer Gebärmuttervereiterungen die Wahl zwischen Einschläfern und Kastrieren bestand, die hatten es auch überstanden, und es ging ihnen danach blendend.

Wir ließen sie also kastrieren (mit Rückenmarks-Narkose, also schonend für den Kreislauf). Jara war kaum aus der Narkose aufgewacht, schon wollte sie herumspringen, wir mussten sie mit sanfter Gewalt daran hindern. Sie war wie von einer Last befreit, lebhaft, voller Lebensfreude, sie wurde richtig noch einmal jung. Sie hat noch einige Jahre ohne Probleme gelebt, ist dann allerdings an einem Knochentumor gestorben bzw. musste eingeschläfert werden.

Fazit: Wir haben es nicht bereut und werden unseren Nachwuchs demnächst auch kastrieren lassen.

Grüße
Sebastian

Hallo Tanja,

Ein verantwortungsbewußter Tierarzt wird keine Sterilisation
vornehmen, der Eingriff ist zwar leichter, doch die Folgen
(Läufigkeit, evt. Scheinschwangerschaft,
Gebärmutterentzündungen, Mammatumore) um einiges größer.

Woher bitte nimmst Du diese Kenntnisse ? Sterilisation ist besser als Kastartion, weil bei der Sterilisation es erst gar nicht zu der Bildung von Hormonen kommt, die später für die Läufigkeit verantwortlich sind und wo sich nichts bildet, kann später sich nichts entzünden.
Alle meine Hund sind und waren und wurden vor der 1. Läufigkeit sterlilisiert - keiner von ihnen starb an den von Dir genannten Karnkheiten.

Bitte schau mal ins Archiv, da gibt es einige postings zu diesem Thema.

Und was Hundeschulen und Züchter so schreiben, würde ich eher mit vorsicht geniessen.

Ein verantwortlichger Tierarzt sterilisiert bevor er kastriert.

Normalerweise nimmt ein Hund nach einer Kastration auch nicht
automatisch zu (hatte bisher noch nie das Problem, möchte aber
nicht abstreiten, daß es in Ausnahmefällen mal vorkommen
kann).

Wenn der Hund zuwenig Bewegung hat nimmt er auch zu. Gerade bei der Kastration sollte auf ausgeglichenes Futter und ausreichend Bewegung geachtet werden.

Bisher habe ich in mehrjähriger Tierschutzarbeit auch noch
keinen Hund erlebt, der eine Kastration nicht verkraftet hat.

Dann hast Du glück gehabt. ES gibt sehr wohl Hunde, die sich mit einer Kastration schwer tun.

Zu guter letzt ist hier auch noch mal der Tierschutz-Aspekt zu
erwähnen: Es gibt bereits mehr als genug Hunde auf dieser
Welt, viele „ungewollte“ Hunde werden nicht nur in anderen
Ländern getötet (wo es besonders extrem ist, sie sterben meist
unter furchtbaren Qualen durch Vergasen oder Gift) sondern
auch immer noch in deutschen Tierheimen, da muß man doch
wirklich nicht noch zu beitragen indem man weitere Hunde auf
die Welt kommen läßt…

Naja, da werden Deine Ratschläge wenig fruchten, solange es Tierärzte gibt, die Hundehaltern erzählen, jede Hündin sollte 1x Welpen bekommen.

Wo werden denn in deutsche Tierheimen Hunde getötet - oder überhaupt Tiere ??
Du sollstest Dir mal das Deutsche Tierschutzgesetz ansehen.

Gruss BelRia:

Hallo an die www-Gemeinde!

Wir haben ein Malteeser-Weibchen, Alter 2 Jahre, gerade Mutter
von 4 süßen & gesunden Hundewelpen geworden.

Nun fragen wir uns, ob eine Sterilisation sinnvoll ist.

Wo liegen die Gefahren für die Lebensqualität des Tieres?

Vielen Dank für jede Mühe!

Jan

Hallo Jan,

Nun fragen wir uns, ob eine Sterilisation sinnvoll ist.

Eine Sterilisation kann nur vor der 1. Läufigkeit durchgeführt werden. Deine Hündin kann nur noch Kastriert werden. Das heisst, Entferung der Gebärmuter usw.

Wo liegen die Gefahren für die Lebensqualität des Tieres?

Für so kleine Hunde gibt es eigentlich keine. Wende Dich doch vertrauensvoll an Deinen Tierazt und lasse es Dir erklären.

Gruss BelRia

Vielen Dank für jede Mühe!

Jan

Hallo Dicker,

Die Frage ist zunächst, was für ein Eingriff steht zur
Diskussion? Eine Sterilisation oder eine Kastration? Der
Unterschied ist ganz simpel: Sterilisation bedeutet, das
lediglich die Eileiter durchtrennt werden und die Hündin damit
unfruchtbar gemacht wird. Eine Läufigkeit wird trotzdem
weiterhin auftreten,

Das stimmt nicht. Es tritt keine Läufigkeit auf. Einen Hund der schon mal läufig war kann man nicht mehr sterilisieren.

Bei der Sterilisation handelt es sich um einen
relativ unkomplizierten, schnellen Eingriff.

Das stimmt so auch nicht. Auch hier muss der Hund in Nakose und es wird der Bauch geöffnet. In dem Sinne ist es weder noch anders.

Bei der Kastration handelt
es sich im Gegensatz zur Sterilisation um einen relativ
komplizierten, langwierigen Eingriff. Einen solchen Eingriff
würde ich nur von einem sehr erfahrenen Tierarzt vornehmen
lassen.

Eine Operation lässt man immer von einem erfahrenen Tierarzt durchführen. Ob nun sterilisiert oder kastriert beide Ops sind nun mal mit Schwiedrigkeiten verbunden. Der Hund ist bei beiden Ops dösig und braucht ein paar Tage um wieder ganz der alte zu sein.

Ich kann Dir hier nur was zur Kastration sagen, weil unsere
Hündin eben kastriert wurde.

Eben, dann müsstest Du es doch wissen. Einer meiern Hunde wurde auch kastriert, ging relativ flott über die Bühne und sie war in ein paar Tagen wieder ganz die Alt. Die anderen Hunde wurden alle vor der 1. Läufigkeit sterilisiert und erfreuen und erfreuten sich bester Gesundheit.

Vorteile:

  • erheblich geringere Neigung zu Tumorerkrankungen an den
    typisch weiblichen Organen

Wo nichts ist, kann kein Organg erkranken *gg*

Nachteil:

-eigentlich nur einer, soweit ich das aus meiner Erfahrung
kenne: Kastrierte Hündinnen (Rüden auch *g*) neigen zur
Fettleibigkeit, wenn sie weiterhin wie bisher gefüttert
werden.

Sie brauchen ein ausgewogenes Futter und ausreichend Bewegung. Tut meistens beiden gut - Hund und Besitzern *gg*

Ansonsten sind uns keine Nachteile aufgefallen.

Es können Dir keine Nachteile auffallen, weil Du nicht weisst, wie die Hünding wäre, wenn nicht kastriert.

Gruss BelRia

Der Dicke MD.

Hallo ihr beiden!

Da muss ich nun auch noch mitmischen *gg*

Das stimmt nicht. Es tritt keine Läufigkeit auf. Einen Hund
der schon mal läufig war kann man nicht mehr sterilisieren.

Doch, sehr wohl kann man das! Warum sollte es nicht gehen?

Bei der Sterilisation handelt es sich um einen
relativ unkomplizierten, schnellen Eingriff.

Das muss ich auch verneinen, bei beidem muss der Bauchraum eröffnet werden, bei beidem gibts eine Narkose, und die Sterilisation ist auch nicht so einfach durchzuführen, weil sie nur extrem selten verlangt wird. Dadurch fehlt vielen Tierärzten auch die Routine.
Übrigens, in der Gebührenordnung für Tierärzte steht eine Sterilisation gar nicht mehr drin…

  • erheblich geringere Neigung zu Tumorerkrankungen an den
    typisch weiblichen Organen

Wo nichts ist, kann kein Organg erkranken *gg*

Kommt ganz drauf an, ob die Gebärmutter überhaupt mit entfernt wurde!! Das ist je nach Tierarzt nämlich durchaus unterschiedlich.
Und eine Hündin, die so spät (die, um die es geht, ist ja schon 2 Jahre alt) kastriert worden ist, hat auch in Richtung Mammatumore, also „Brustkrebs“ keinen Vorteil gegenüber einer nichtkastrierten!
Und die Milchleisten werden nicht mit rausgenommen :wink:

-eigentlich nur einer, soweit ich das aus meiner Erfahrung
kenne: Kastrierte Hündinnen (Rüden auch *g*) neigen zur
Fettleibigkeit, wenn sie weiterhin wie bisher gefüttert
werden.

Sie können auch inkontinent werden…über die ganzen Nachteile muss man sich ausführlich vom Tierarzt informieren lassen, da gibts so einige.

Es können Dir keine Nachteile auffallen, weil Du nicht weisst,
wie die Hünding wäre, wenn nicht kastriert.

Sie war doch vorher nicht kastriert?

Ich kann ein wenig von meiner Hündin erzählen, die wurde im Alter von etwa 3 oder 4 Jahren kastriert. Gebärmutter blieb drin, hab ich aber auch erst viel später erfahren, nämlich als sie auf einmal Blutungen bekam! Nach einigem Abklären weiss ich mittlerweile auch den Grund. Es kann immer mal vorkommen, dass versprengte Zellen von den Eierstöcken weiterhin Hormone produzieren oder wieder damit anfangen. Ist die Gebärmutter noch drin, kann es auch wieder Blutungen geben. Wie bei meiner Hündin.
Und sie hat auch Mammatumore, trotz Kastration.
Und kein Übergewicht. Das gibts auch nicht zwangsläufig, und wenn die Süssen zunehmen, muss man sich selbst halt am Riemen reissen. Ich erlebe grade selbst, wie schwer es ist, einen Hund mit Hunger zu Hause zu haben, aber wenns ihr gut tut, dann reisse ich mich eben zusammen. Es gibt ja auch kalorienreduzierte Leckerchen, so dass man auch hier keine Abstriche machen muss.

Ich habe mir übrigens vorgenommen, das nächste Mal einen Rüden zu nehmen, nachdem meine erste Hündin wegen einem Mammatumor eingeschläfert werden musste und die jetzige mittlerweile nur noch eine Milchleiste hat, die andere wird dieses Jahr auch noch entfernt. Angeblich kann eine Kastration vor der ersten Läufigkeit da vorbeugen, aber gesichert ist es scheins noch nicht, und zusätzlich hats ansonsten noch einige Nachteile.

Übrigens, die Gebärmutter wird auch deshalb im Hund gelassen, um Inkontinenz vorzubeugen, denn wenn man die rausnimmt, ist dort eine Lücke, in die die Blase rutschen kann und dadurch kann der Hund inkontinent werden.

Übrigens, warum genau soll sie denn kastriert werden?

Liebe Grüsse und viel Erfolg bei der Entscheidungsfindung!

Bine

Hallo BelRia:

Woher bitte nimmst Du diese Kenntnisse ? Sterilisation ist
besser als Kastartion, weil bei der Sterilisation es erst gar
nicht zu der Bildung von Hormonen kommt, die später für die
Läufigkeit verantwortlich sind und wo sich nichts bildet, kann
später sich nichts entzünden.

Hmhm, seeeehr merkwürdisch…
Bei einer Sterilisation wird der Eileiter durchtrennt, die Eierstöcke bleiben davon vollkommen unberührt, warum sollten dann also keine Hormone mehr gebildet werden?

Alle meine Hund sind und waren und wurden vor der 1.
Läufigkeit sterlilisiert - keiner von ihnen starb an den von
Dir genannten Karnkheiten.

Ich schrieb ja auch „evt.“, das Risiko besteht einfach.

Und was Hundeschulen und Züchter so schreiben, würde ich eher
mit vorsicht geniessen.

Diese Online-Hundeschule ist ein Diskussionsforum; Züchtern traue ich auch nicht über den Weg. :smile:

Ein verantwortlichger Tierarzt sterilisiert bevor er
kastriert.

Wie Bine auch schon ähnlich schrieb: Sterilisation wird heute fast gar nicht mehr durchgeführt - Du mußt da etwas verwechselt haben…

Wenn der Hund zuwenig Bewegung hat nimmt er auch zu. Gerade
bei der Kastration sollte auf ausgeglichenes Futter und
ausreichend Bewegung geachtet werden.

Wollte das nicht so deutlich schreiben, mancher Mensch mit dickem Hund fühlt sich da leicht angegriffen. :smile:))

Bisher habe ich in mehrjähriger Tierschutzarbeit auch noch
keinen Hund erlebt, der eine Kastration nicht verkraftet hat.

Dann hast Du glück gehabt. ES gibt sehr wohl Hunde, die sich
mit einer Kastration schwer tun.

Im Zweifelsfall haben dann die Hunde Glück gehabt. :wink:
Wie sich dieses „schwer tun“ äußert, wüßte ich allerdings schon gern.

Naja, da werden Deine Ratschläge wenig fruchten, solange es
Tierärzte gibt, die Hundehaltern erzählen, jede Hündin sollte
1x Welpen bekommen.

Ich muß es trotzdem schreiben. :smile:
Allerdings besteht Hoffnung, daß diese Gattung TA bald ausgestorben ist - wer sich so unqualifiziert äußert, kann doch einfach auf Dauer keinen Kundenzulauf haben :wink:

Wo werden denn in deutsche Tierheimen Hunde getötet - oder
überhaupt Tiere ??

Es gab erst vor Kurzem zwei Fälle. In einem hatte das Tierheimleiter-Ehepaar die Hunde sogar einfach erschlagen und verbuddelt.
http://fellbeisser.de/cgi-bin/fellbeisser/newspro/vi…,
Außerdem gibt es immer wieder Skandale, daß Tierheime/Gemeinden/Tierärzte beschließen, in einem Tierheim wegen Überfüllung mal „aufzuräumen“.
http://www.hundeinberlin.de/?/themen/themen2000/2000…
Habe nun auf die Schnelle keinen Link, wo es um andere Hunde als die sogenannten Kampfhunderassen geht, gefunden.

Du sollstest Dir mal das Deutsche Tierschutzgesetz ansehen.

Das kenne ich ziemlich gut, doch ist es das Papier nicht wert, auf dem es gedruckt wurde, solange jeder meint, das so auslegen zu können, wie er lustig ist. :frowning:

Tanja

Hallo Tanja,

Woher bitte nimmst Du diese Kenntnisse ? Sterilisation ist
besser als Kastartion, weil bei der Sterilisation es erst gar
nicht zu der Bildung von Hormonen kommt, die später für die
Läufigkeit verantwortlich sind und wo sich nichts bildet, kann
später sich nichts entzünden.

Hmhm, seeeehr merkwürdisch…
Bei einer Sterilisation wird der Eileiter durchtrennt, die
Eierstöcke bleiben davon vollkommen unberührt, warum sollten
dann also keine Hormone mehr gebildet werden?

Wo nichts ist, kann sich nichts bilden.Die Hormone müssen durch den Eileiter zu den Eierstöcken kommen und das geht dann nicht mehr.

Diese Online-Hundeschule ist ein Diskussionsforum;

*gg - Sowas wie wer-weiss-was - Jeder weiss was *fg

Ein verantwortlichger Tierarzt sterilisiert bevor er
kastriert.

Wie Bine auch schon ähnlich schrieb: Sterilisation wird heute
fast gar nicht mehr durchgeführt - Du mußt da etwas
verwechselt haben…

Ich habe nichts verwechselt. Meine Hunde sind sterilisiert worden und zwar auf die Anregung des Tierarztes und auf meinen Wunsch hin.

Wo werden denn in deutsche Tierheimen Hunde getötet - oder
überhaupt Tiere ??

Es gab erst vor Kurzem zwei Fälle. In einem hatte das
Tierheimleiter-Ehepaar die Hunde sogar einfach erschlagen und
verbuddelt.
http://fellbeisser.de/cgi-bin/fellbeisser/newspro/vi…,
Außerdem gibt es immer wieder Skandale, daß
Tierheime/Gemeinden/Tierärzte beschließen, in einem Tierheim
wegen Überfüllung mal „aufzuräumen“.
http://www.hundeinberlin.de/?/themen/themen2000/2000…
Habe nun auf die Schnelle keinen Link, wo es um andere Hunde
als die sogenannten Kampfhunderassen geht, gefunden.

Tja. Wohin auch mit den ganzen sogenannten Kampfhunden ??

Du sollstest Dir mal das Deutsche Tierschutzgesetz ansehen.

Das kenne ich ziemlich gut, doch ist es das Papier nicht wert,
auf dem es gedruckt wurde, solange jeder meint, das so
auslegen zu können, wie er lustig ist. :frowning:

Inzwischen ist das Tierschutzgesetzt ins Grundbuch aufgenommen worden. Jetzt läuft der Hase anders.
Und ausserdem - ändern fängt immer bei uns selber an.

Gruss BelRia

Tanja

Hallo,

Da muss ich nun auch noch mitmischen *gg*

Das stimmt nicht. Es tritt keine Läufigkeit auf. Einen Hund
der schon mal läufig war kann man nicht mehr sterilisieren.

Doch, sehr wohl kann man das! Warum sollte es nicht gehen?

Gehen tut es natürlich, nur was soll es bringen ?? Sterilisiert wird, damit sich keine Hormone bilden, die später für die Tumore verantwortlich gemacht werden.

Bei der Sterilisation handelt es sich um einen
relativ unkomplizierten, schnellen Eingriff.

Das muss ich auch verneinen, bei beidem muss der Bauchraum
eröffnet werden, bei beidem gibts eine Narkose, und die
Sterilisation ist auch nicht so einfach durchzuführen,

weil
sie nur extrem selten verlangt wird. Dadurch fehlt vielen
Tierärzten auch die Routine.

Sie wird selten verlangt, weil der Tierarzt nicht darauf hinweisst. So extrem selten aber auch nicht. Mein Tierarzt war und ist ein Könner auf diesem Gebiet und hat uns sehr gut beraten und ausserdem war es mein Wunsch, dass es so gemacht werden sollt.

Übrigens, in der Gebührenordnung für Tierärzte steht eine
Sterilisation gar nicht mehr drin…

Das steht hier nicht zur Debatte, wenn ich es möchte, verfährt der Tierarzt auch so oder ich gehe in eine Tierklinik.

  • erheblich geringere Neigung zu Tumorerkrankungen an den
    typisch weiblichen Organen

Wo nichts ist, kann kein Organg erkranken *gg*

Kommt ganz drauf an, ob die Gebärmutter überhaupt mit entfernt
wurde!! Das ist je nach Tierarzt nämlich durchaus

Allssssssssooooooo, bei einer Kastration wird immer die Gebärmutter entfernt. Warum sollte ich es sonst machen lassen ?? wo nichts ist, kann sich nichts bilden.
Den Tierarzt möchte ich sehen, der sowas macht.

Und eine Hündin, die so spät (die, um die es geht, ist ja
schon 2 Jahre alt) kastriert worden ist, hat auch in Richtung
Mammatumore, also „Brustkrebs“ keinen Vorteil gegenüber einer
nichtkastrierten!

Menno, wo nichts ist, können sich keine Tumore bilden. Ausserdem nimmt die Tomorbildung deutlich ab, wenn die Gebärmutter entfernt wurde.

Und die Milchleisten werden nicht mit rausgenommen :wink:

Wo keine Gebärmutter, da keine Milchleistung.

Sie können auch inkontinent werden…über die ganzen Nachteile
muss man sich ausführlich vom Tierarzt informieren lassen, da
gibts so einige.

Sie können - hätten - könnten usw. Es ist alles kann. das ganze Leben besteht aus kann. Muss aber nicht. Sowas bekommst Du vor jeder OP gesagt - egal wer unter dem Messer liegt.

Es können Dir keine Nachteile auffallen, weil Du nicht weisst,
wie die Hünding wäre, wenn nicht kastriert.

Sie war doch vorher nicht kastriert?

Eben, wie kannst Du wissen, wie sie sich entwickelt hätte ?? Also die Frage erübrigt sich wohl *gg.

Ich kann ein wenig von meiner Hündin erzählen, die wurde im
Alter von etwa 3 oder 4 Jahren kastriert. Gebärmutter blieb
drin,

Bei einer Kastration bleibt keine Gebärmutter drin. Das war eher pfusch und ausserdem haben wir das schon mal gehabt, schau mal ins Archiv.

hab ich aber auch erst viel später erfahren, nämlich als

sie auf einmal Blutungen bekam! Nach einigem Abklären weiss
ich mittlerweile auch den Grund.

Ich sage ja pfuscharbeit. Hoffentlich hast Du den Tierarzt darauf angesprochen ??

Es kann immer mal vorkommen,
dass versprengte Zellen von den Eierstöcken weiterhin Hormone
produzieren oder wieder damit anfangen. Ist die Gebärmutter
noch drin, kann es auch wieder Blutungen geben.

Bei einem seriösen Tierarzt bleibt keine Gebärnmutter drin. Was soll sie auch dort ?

Wie bei meiner
Hündin.
Und sie hat auch Mammatumore, trotz Kastration.

Nochmal, Krebs können alle Hunde bekommen, egal, was ihnen fehlt. Nur nicht mehr an der Gebärmutter, Milchdrüsen usw. und eine kastration senkt deutlich das Krebsrisiko.

Ich habe mir übrigens vorgenommen, das nächste Mal einen Rüden
zu nehmen,

Rüden sind immer läufig - zanken sich um Hündinen und bekommen Hodenkrebs - also kaum was gewonnen *smile*.

Angeblich kann eine Kastration vor der ersten
Läufigkeit da vorbeugen, aber gesichert ist es scheins noch
nicht, und zusätzlich hats ansonsten noch einige Nachteile.

Vor der 1. Läufigkeit wird sterilisiert.

Übrigens, die Gebärmutter wird auch deshalb im Hund gelassen,
um Inkontinenz vorzubeugen, denn wenn man die rausnimmt, ist
dort eine Lücke, in die die Blase rutschen kann und dadurch
kann der Hund inkontinent werden.

Totaler quatsch, was soll sie da ??

Übrigens, warum genau soll sie denn kastriert werden?

Wer mitlesen kann, ist glatt im vorteil. Damit sie keine Welpen bekommt*gg.

Gruss BelRia

Hallo BelRia,

Wo nichts ist, kann sich nichts bilden.Die Hormone müssen
durch den Eileiter zu den Eierstöcken kommen und das geht dann
nicht mehr.

sorry, aber sowas hab ich noch nie gehört. Eizellen müssen durch den Eileiter, Hormone sind aber im gesamten Körper vorhanden und müssen nirgendwo durch. Werden im Eierstock produziert !! Ist bei allen Säugetieren (also auch Menschen und Hunden) so.

gruß Petra

Hallo Petra,

Wo nichts ist, kann sich nichts bilden.Die Hormone müssen
durch den Eileiter zu den Eierstöcken kommen und das geht dann
nicht mehr.

sorry, aber sowas hab ich noch nie gehört. Eizellen müssen
durch den Eileiter, Hormone sind aber im gesamten Körper
vorhanden und müssen nirgendwo durch. Werden im Eierstock
produziert !! Ist bei allen Säugetieren (also auch Menschen
und Hunden) so.

Hast recht, etwas unglücklich ausgedrückt *gg*

Bei einer Sterilisation werden die Eileiter durchtrennt bzw. die Eierstöcke entfernt. Es wird nichts mehr produziert, was eine Läufigkeit entstehen lässt.

Bei einer Kastration nach der 1 und 2. Läufigkeit, wird die Gebärmutter in der Regel nicht entfernt, sie verbleibt im Körper.

Bei einer Kastration nach der 3-4 Läufigkeit, bleibt die Gebärmutter nur dann im Körper, wenn sie keine Veränderungen aufzeigt. Das heisst, sollten sich Veränderungen zeigen, wird sei entfernt.

Bei noch ältern Hündinnen, wird sie kompl. entfernt.

Gruss BelRia

Hallo BelRia,

Hast recht, etwas unglücklich ausgedrückt *gg*

Allerdings. :wink:

Bei einer Sterilisation werden die Eileiter durchtrennt bzw.
die Eierstöcke entfernt. Es wird nichts mehr produziert, was
eine Läufigkeit entstehen lässt.

Werden die Eierstöcke ENTFERNT, nennt man das KASTRATION.
Werden nur die Eileiter durchtrennt (=Sterilisation), wird die Hündin weiter „läufig“, es kann immer noch zu Scheinschwangerschaften kommen, usw…
Einfach mal „Sterilisation“ und „Hündinnen“ bei Google eingeben. :smile:

Tanja

Hallo BelRia,

Ich habe nichts verwechselt. Meine Hunde sind sterilisiert
worden und zwar auf die Anregung des Tierarztes und auf meinen
Wunsch hin.

Wenn Deine Hündinnen nicht mehr läufig werden seit dieser OP, sind sie kastriert, mehr dazu habe ich weiter unten im Thread geschrieben. Du hast wirklich eine Definition von Kastration und Sterilisation, die - ähem - so kein weiterer TA mit Dir teilen würde, denke ich. :wink:

Wo werden denn in deutsche Tierheimen Hunde getötet - oder
überhaupt Tiere ??

Es gab erst vor Kurzem zwei Fälle. In einem hatte das
Tierheimleiter-Ehepaar die Hunde sogar einfach erschlagen und
verbuddelt.
http://fellbeisser.de/cgi-bin/fellbeisser/newspro/vi…,
Außerdem gibt es immer wieder Skandale, daß
Tierheime/Gemeinden/Tierärzte beschließen, in einem Tierheim
wegen Überfüllung mal „aufzuräumen“.
http://www.hundeinberlin.de/?/themen/themen2000/2000…
Habe nun auf die Schnelle keinen Link, wo es um andere Hunde
als die sogenannten Kampfhunderassen geht, gefunden.

Tja. Wohin auch mit den ganzen sogenannten Kampfhunden ??

Ich habe Dir Deine Frage von oben beantwortet, doch verfährt man nicht nur mit sogenannten „Kampfhunden“ so, sondern oft auch mit unsauberen, alten oder behinderten Tieren. Es gibt glücklicherweise auch Tierheime, die das nicht tun, möchte hier also nicht alle über einen Kamm scheren.
Wohin mit den „Kampfhunden“ ist eine Frage, die sich in einer tierfreundlichen Gesellschaft überhaupt keiner stellen sollte, doch solange es immer nur Individuen gibt, die meinen, weiter Tiere „produzieren“ zu müssen, stellt sich die Frage leider trotzdem.
Wenn ich aber hergehe und einfach alles töte, was mir zu schwierig erscheint, löse ich nicht das Grundproblem sondern vermittle meiner Umwelt sogar noch, daß physisch (egal ob nur vom Aussehen her oder der Gesundheit wegen) „qualitativ nicht hochwertige“ Hunde schnell entsorgt werden können und daß das absolut legitim und ethisch verantwortbar ist.

Du sollstest Dir mal das Deutsche Tierschutzgesetz ansehen.

Das kenne ich ziemlich gut, doch ist es das Papier nicht wert,
auf dem es gedruckt wurde, solange jeder meint, das so
auslegen zu können, wie er lustig ist. :frowning:

Inzwischen ist das Tierschutzgesetzt ins Grundbuch aufgenommen
worden. Jetzt läuft der Hase anders.

Schön wärs. Ich habe - genau wie die Millionen Tiere, die tagtäglich unter einer Art, dem Menschen, leiden müssen, leider noch nichts davon mitbekommen.
Der Hase läuft also nicht, er hockt immer noch in seinem dunklen Hasenkasten…

Und ausserdem - ändern fängt immer bei uns selber an.

Klar. Wenn schon mal jeder einsehen würde, daß andere Tiere weder Spielzeug noch Statussymbol sind und ein „vernünftiger Grund“ sie zu töten nicht sein kann, daß man hinterher ihre Leichen zu „Steaks“, „Hackfleisch“, „Leder“, Gummibärchen usw. verarbeitet, wäre schon einiges erreicht…

Tanja

Hallo Tanja,

Ich habe nichts verwechselt. Meine Hunde sind sterilisiert
worden und zwar auf die Anregung des Tierarztes und auf meinen
Wunsch hin.

Wenn Deine Hündinnen nicht mehr läufig werden seit dieser OP,
sind sie kastriert,

Es sind ihnen die Eierstöcke entfernt worde und das fällt unter sterilisation.

Du hast wirklich eine Definition von Kastration

und Sterilisation, die - ähem - so kein weiterer TA mit Dir
teilen würde, denke ich. :wink:

Falsch gedacht*gg*

Tja. Wohin auch mit den ganzen sogenannten Kampfhunden ??

Ich habe Dir Deine Frage von oben beantwortet, doch verfährt
man nicht nur mit sogenannten „Kampfhunden“ so, sondern oft
auch mit unsauberen, alten oder behinderten Tieren.

Manchmal ist es in der tat so. Wobei man überlegen muss, was besser ist. Alt, unheilbar krank, unsauber und ein Leben hinter Gittern, ohne je mals wieder herauszukommen oder ein sanfter tot?

Es gibt

glücklicherweise auch Tierheime, die das nicht tun, möchte
hier also nicht alle über einen Kamm scheren.

Gibt es. Ich weiss von einigen, die ausserhalb des eigentlichen Tierheims - Höfe unterhalten, wo genau solche Tiere sind. Nur, dass kostet unsummen und es sind meistesn grosse Tierheime, die dies haben.

Wohin mit den „Kampfhunden“ ist eine Frage, die sich in einer
tierfreundlichen Gesellschaft überhaupt keiner stellen sollte,
doch solange es immer nur Individuen gibt, die meinen, weiter
Tiere „produzieren“ zu müssen, stellt sich die Frage leider
trotzdem.

Die Frage stellt sich eigentlich nicht, weil es keine Kampfhunde in dem Sinne gibt. Auch aus einem Dackel kannst du einen beisser machen, nur den nimmt keiner ernst.

Wenn ich aber hergehe und einfach alles töte, was mir zu
schwierig erscheint, löse ich nicht das Grundproblem sondern
vermittle meiner Umwelt sogar noch, daß physisch (egal ob nur
vom Aussehen her oder der Gesundheit wegen) „qualitativ nicht
hochwertige“ Hunde schnell entsorgt werden können und daß das
absolut legitim und ethisch verantwortbar ist.

Du sollstest Dir mal das Deutsche Tierschutzgesetz ansehen.

Das kenne ich ziemlich gut, doch ist es das Papier nicht wert,
auf dem es gedruckt wurde, solange jeder meint, das so
auslegen zu können, wie er lustig ist. :frowning:

Inzwischen ist das Tierschutzgesetzt ins Grundbuch aufgenommen
worden. Jetzt läuft der Hase anders.

Schön wärs. Ich habe - genau wie die Millionen Tiere, die
tagtäglich unter einer Art, dem Menschen, leiden müssen,
leider noch nichts davon mitbekommen.
Der Hase läuft also nicht, er hockt immer noch in seinem
dunklen Hasenkasten…

Tanja - ein Gesetz heisst nicht, dass sich etwas von Heut auf Morgen ändert. Aber es ist ein guter Anfang. Die Tierschützer bleiben am „Ball“. Geben wir dem Gesetz die Chance sich zu entwickeln.

Und ausserdem - ändern fängt immer bei uns selber an.

Klar. Wenn schon mal jeder einsehen würde, daß andere Tiere
weder Spielzeug noch Statussymbol sind und ein „vernünftiger
Grund“ sie zu töten nicht sein kann, daß man hinterher ihre
Leichen zu „Steaks“, „Hackfleisch“, „Leder“, Gummibärchen usw.
verarbeitet, wäre schon einiges erreicht…

Ein endlose Thema, dass wir hier noch Stunden weiter besprechen könnten. An Hand der Skandale, werden die Menschen vielleicht doch mal wach, dass es so nicht gehen kann. Eine ordentliche Unterbringung und Versorgung von Schlachtvieh, lässt zwar die Preise hochschnellen, aber es bleibt das in der Pfanne, was ich hineingelegt habe. Der Mensch ist nun mal ein allesfresser, nur sollte er mit seinem essen vernüftig umgehen. Und das Haut und Leder usw. weiterverarbeitet werden - nunja auch das geschieht schon seit einigen tausend jahren. Ist ja auch nichts schlimmes dabei, wenn das Tier schon tot ist, wenn man ihm das Fell abzieht.

Übrigend, meine Tiere werden nach ihrem Tot alle verbrannt und nicht in den Reisswolf gegeben, zur weiter Verarbeitung - ich denke, dass ich es ihnen schuldig bin, ihr Sein vernünftig zu beenden.

Gruss BelRia

Tanja

Sorry, aber…
Hallo BelRia,

Es sind ihnen die Eierstöcke entfernt worde und das fällt
unter sterilisation.

Leider irrst du dich da. Unter Kastration versteht man immer die Entfernung der Keimdrüsen. Das sind bei einer Hündin die Eierstöcke und bei einem Rüden die Hoden. Das ist die wissenschaftliche Definition.

Sterilisation ist nur die Durchtrennung der Ei- bzw. Samenleiter.
Sonst nichts.

Gruß
Uschi

Hallo belria!

Ich bin ja nicht leicht in Aufregung zu versetzen, aber Du schaffst das ganz gehörig!

Sterilisiert wird, damit sich keine Hormone bilden, die später
für die Tumore verantwortlich gemacht werden.

Bei einer Sterilisation bleiben die Eierstöcke im Hund, der produziert seine Hormone ganz normal weiter und wird ganz normal läufig, der einzige Unterschied zum nicht sterilisierten Hund ist der, dass der Hund nicht mehr trächtig werdenkann!

Das steht hier nicht zur Debatte, wenn ich es möchte, verfährt
der Tierarzt auch so oder ich gehe in eine Tierklinik.

Natürlich, aber die Docs machen diese OP von Haus aus kaum, darum ging es mir.

Allssssssssooooooo, bei einer Kastration wird immer die
Gebärmutter entfernt. Warum sollte ich es sonst machen lassen
?? wo nichts ist, kann sich nichts bilden.
Den Tierarzt möchte ich sehen, der sowas macht.

*räusper* Dann ruf doch mal ein paar Tierärzte deines Beliebens aus den gelben Seiten an.
Ich lasse den Hund kastrieren, damit er keine Welpen bekommt. Die Gebärmutter drinzulassen hat eben z.B. den Hintergrund, dass dann Inkontinenz vorgebeugt wird.

Menno, wo nichts ist, können sich keine Tumore bilden.

Wie gesagt, die Gebärmutter bleibt in vielen Fällen drin!

Ausserdem nimmt die Tomorbildung deutlich ab, wenn die
Gebärmutter entfernt wurde.

Welceh Tumore? Gebärmuttertumore gibts keine mehr, klar, aber die Milchleisten (das sind die Riehe mit dem Drüsengewebe und den Zitzen) sind noch am Hund, und hier lässt sich das Risiko einer Tumorbildung nur dann verringern, wenn der Hund vor der ersten Läufigkeit kastriert worden ist. Soäter nicht mehr!

Und die Milchleisten werden nicht mit rausgenommen :wink:

Wo keine Gebärmutter, da keine Milchleistung.

LEISTEN (soviel zum Thema wer lesen kann *grummel*).

Sie können - hätten - könnten usw. Es ist alles kann. das
ganze Leben besteht aus kann. Muss aber nicht. Sowas bekommst
Du vor jeder OP gesagt - egal wer unter dem Messer liegt.

*seufz* Es geht aber hier nicht um grundsätzliches!

Eben, wie kannst Du wissen, wie sie sich entwickelt hätte ??

Wenn sie im erwachsenen Alter kastriert wird, weiss ich doch, wie sie sich vorher verhalten hat?

Bei einer Kastration bleibt keine Gebärmutter drin. Das war
eher pfusch und ausserdem haben wir das schon mal gehabt,
schau mal ins Archiv.

Ich hab keine Lust, im Archiv nach etwas zu suchen, was definitiv nicht stimmt. Ich arbeite in einer Tierarztpraxis, und ich habe genug Wissen, um das, was Du sagst, zud ementieren. Es stimmt schlicht und einfach nicht.

Ich sage ja pfuscharbeit. Hoffentlich hast Du den Tierarzt
darauf angesprochen ??

Wieso sollte ich? Sie hat ihre Arbeit gut gemacht. Im übrigen kennt nicht nur ein Tierarzt meinen Hund, dank Umzug musste ich wechlsen.

Bei einem seriösen Tierarzt bleibt keine Gebärnmutter drin.
Was soll sie auch dort ?

HMPF. Der Eingriff wird weitaus grösser, wenn ich die mit raus nehme, und es schadet nicht, wenn sie drin bleibt.

Nochmal, Krebs können alle Hunde bekommen, egal, was ihnen
fehlt. Nur nicht mehr an der Gebärmutter, Milchdrüsen usw. und
eine kastration senkt deutlich das Krebsrisiko.

Warum um alles in der Welt soll der Hund keinen Krebs mehr an den Milchleisten bekommen können???
Woher nimmst Du diese Aussagen?

Rüden sind immer läufig - zanken sich um Hündinen und bekommen
Hodenkrebs - also kaum was gewonnen *smile*.

Die Hoden werden bei einer Kastration entfernt, ergo kann da kein krebs mehr entstehen.
Und ein gut erzogener Rüde zankt sich auch durchaus nicht.

Vor der 1. Läufigkeit wird sterilisiert.

Nein, und ich habe mich extra wegen Dir heute nochmal über das Thema mit Leuten utnerhalten, die tagtäglich damit arbeiten.

Übrigens, die Gebärmutter wird auch deshalb im Hund gelassen,
um Inkontinenz vorzubeugen, denn wenn man die rausnimmt, ist
dort eine Lücke, in die die Blase rutschen kann und dadurch
kann der Hund inkontinent werden.

Totaler quatsch, was soll sie da ??

Danke, dass Du das, was ich schreibe, mit Quatsch betitelst, und selbst fachlich falsche Sachen schreibst.
Schade, für eine normale Diskussion bin ich gerne zu haben, aber warum beledigist Du mich?

Wer mitlesen kann, ist glatt im vorteil. Damit sie keine
Welpen bekommt*gg.

Ich kann lesen, aber es gibt ja auch noch andere Möglichkeiten als eine Kastration bzw. Sterilisation.

Übrigens finde ich es verwunderlich, dass Du von denen eigenen Hunden offenbar nicht weisst, ob sie nun kastriert oder sterilisiert sind.
Und ich finde es schade, dass Du so vehement falsche Sachen vertrisst und den Leuten, die es richtig schreiben, so auf die Füsse trittst. Es geht doch darum, jemandem bei der Entscheidungsfindung zu helfen, oder?
Bitte, tue mir den Gefallen, und such mir ne wissenschaftliche Quelle, die Deine Aussagen unterstützt. Ich bin mir sicher, Du wirst keine finden.

Liebe Grüsse
Bine

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Hallo,

Ich bin ja nicht leicht in Aufregung zu versetzen, aber Du
schaffst das ganz gehörig!

Das kann sein, kein grund sich aufzuregen.

Das steht hier nicht zur Debatte, wenn ich es möchte, verfährt
der Tierarzt auch so oder ich gehe in eine Tierklinik.

Natürlich, aber die Docs machen diese OP von Haus aus kaum,
darum ging es mir.

Es ging doch darum, dass der Tierazt das tut, was ich gerne möchte und was sich vertreten lässt - oder ?? Und ich bin nun mal für eine sterilisation vor der 1. Läufigkeit.
Das heisst nicht, dass andere diese Meinung teilen müssen. Hier geht es doch darum, verschiedene Wege aufzuzeichnen, was machbar ist - oder ??

Die Gebärmutter drinzulassen hat eben z.B. den Hintergrund,
dass dann Inkontinenz vorgebeugt wird.

Das ist nicht der Grund, habe ich weiter oben auch beschrieben.

Wie gesagt, die Gebärmutter bleibt in vielen Fällen drin!

Aber nicht in allen.

Sie können - hätten - könnten usw. Es ist alles kann. das
ganze Leben besteht aus kann. Muss aber nicht. Sowas bekommst
Du vor jeder OP gesagt - egal wer unter dem Messer liegt.

*seufz* Es geht aber hier nicht um grundsätzliches!

Doch genau darum geht es.

Eben, wie kannst Du wissen, wie sie sich entwickelt hätte ??

Wenn sie im erwachsenen Alter kastriert wird, weiss ich doch,
wie sie sich vorher verhalten hat?

Und danach ?

Ich hab keine Lust, im Archiv nach etwas zu suchen, was
definitiv nicht stimmt. Ich arbeite in einer Tierarztpraxis,
und ich habe genug Wissen, um das, was Du sagst, zud
ementieren. Es stimmt schlicht und einfach nicht.

Wenn Du das sagst - meine Meinung ist nach wievor eine andere.

HMPF. Der Eingriff wird weitaus grösser, wenn ich die mit raus
nehme, und es schadet nicht, wenn sie drin bleibt.

Der Eingriff ist doch schon getan und die Bauchdecke offen, sollte das Organ gesund sein, kann sie darin bleiben, ansonsten wird sie entfernt.

Rüden sind immer läufig - zanken sich um Hündinen und bekommen
Hodenkrebs - also kaum was gewonnen *smile*.

Die Hoden werden bei einer Kastration entfernt, ergo kann da
kein krebs mehr entstehen.

In deinem Text stand nicht, dass Du den Hund kastriern willst !!

Und ein gut erzogener Rüde zankt sich auch durchaus nicht.

Ach ???

Schade, für eine normale Diskussion bin ich gerne zu haben,
aber warum beledigist Du mich?

Habe ich das ?? Und warum machst Du das ??

Übrigens finde ich es verwunderlich, dass Du von denen eigenen
Hunden offenbar nicht weisst, ob sie nun kastriert oder
sterilisiert sind.

Doch das weiss ich und zwar bei jedem einzelnen.

Und ich finde es schade, dass Du so vehement falsche Sachen
vertrisst

Ich vertrete keine falschen Sachen.

und den Leuten, die es richtig schreiben, so auf die
Füsse trittst.

Tue ich das ?

Es geht doch darum, jemandem bei der
Entscheidungsfindung zu helfen, oder?

Genau darum geht es.

Bitte, tue mir den Gefallen, und such mir ne wissenschaftliche
Quelle, die Deine Aussagen unterstützt. Ich bin mir sicher, Du
wirst keine finden.

Falsch gedacht.

Gruss BelRia

Hallo!

Das kann sein, kein grund sich aufzuregen.

Doch, das sehe ich schon so, denn Du bist weiterhin der Meinung, dass Du recht hast, und vertrittst das hier mit einer ziemlichen Vehemenz, obwohl nicht nur ich Dich darauf hingewiesen habe, dass es falsch ist, was Du schreibst. Und das ist für mich nicht in Ordnung.

Es ging doch darum, dass der Tierazt das tut, was ich gerne
möchte und was sich vertreten lässt - oder ??

Genau, aber wenn wie in diesem Fall jemand sich unsicher ist, sollte man ihn ja wohl nicht mit Falschinformationen total durcheinanderbringen, oder?

Hier geht es doch darum, verschiedene Wege aufzuzeichnen, was
machbar ist - oder ??

Ja, aber das, was Du schreibst, ist eben nicht machbar!
Um es nochmal ganz klar zu sagen: Bei einer Kastration werden die Eierstöcke ENTFERNT, je nach Tierarzt auch die Gebärmutter. Da die Hormone in den Eierstöcken produziert werden, gibt es hier keine Läufigkeit mehr.
Bei einer Sterilisation werden die Eileiter ABGEBUNDEN, hier findet die Hormonproduktion weiterhin statt, die Hormone werden nicht über die Eileiter weitergegeben, sondern über das Blut, und verursachen deshalb eine Läufigkeit. Die Hündin kann nicht trächtig werden, weil das Ei vom Eierstock nicht mehr zum Eileiter kann.
Verstehst Du es jetzt?

Das ist nicht der Grund, habe ich weiter oben auch
beschrieben.

Sag mir doch den Grund? Du dementierst und dementierst, bringst aber keinerlei stichhaltige Argumente. Du sagst nur, dass das was ich sage nicht stimmt, und fertig.

Aber nicht in allen.

Ach, jetzt lenkst Du also doch ein?

Doch genau darum geht es.

Mir aber nicht. Mir geht es darum dass die Leute korrekte Informationen erhalten und nicht irgendwelchen falschen Schmu.

Ich hab keine Lust, im Archiv nach etwas zu suchen, was
definitiv nicht stimmt. Ich arbeite in einer Tierarztpraxis,
und ich habe genug Wissen, um das, was Du sagst, zud
ementieren. Es stimmt schlicht und einfach nicht.

Wenn Du das sagst - meine Meinung ist nach wievor eine andere.

Im Gegensatz zu Dir gehöre ich zum Fachpersonal, und, ohne überheblich zu sein, ich weiss es einfach besser.

Der Eingriff ist doch schon getan und die Bauchdecke offen,
sollte das Organ gesund sein, kann sie darin bleiben,
ansonsten wird sie entfernt.

Ich dachte, sie wird generell entfernt??? Irgendwie bleibst Du Deiner Linie nicht gerade treu…

In deinem Text stand nicht, dass Du den Hund kastriern willst
!!

Es geht auch nicht darum, was ich möchte. Und ich habe das Thema Rüde auch nur angerissen. Ausserdem stand da nicht, dass ich ihn nicht kastrierne lassen will.

Schade, für eine normale Diskussion bin ich gerne zu haben,
aber warum beledigist Du mich?

Habe ich das ?? Und warum machst Du das ??

Zeig mir eine Stelle, an der ich Dich beleidige.

Übrigens finde ich es verwunderlich, dass Du von denen eigenen
Hunden offenbar nicht weisst, ob sie nun kastriert oder
sterilisiert sind.

Doch das weiss ich und zwar bei jedem einzelnen.

Nein, denn wie Du bei dem Posting an Tanja geschrieben hast, kennst Du den Unterschied nicht.

Und ich finde es schade, dass Du so vehement falsche Sachen
vertrisst

Ich vertrete keine falschen Sachen.

Beweis mir das Gegenteil.

Bitte, tue mir den Gefallen, und such mir ne wissenschaftliche
Quelle, die Deine Aussagen unterstützt. Ich bin mir sicher, Du
wirst keine finden.

Falsch gedacht.

Ja, ich warte.

Tu mir den Gefallen, poste zu den Themen, mit denen Du Dich auskennst. Im Moment machst Du Dich nur lächerlich. Ich bin sicher niemand, der sowas haltlos sagt, ich bin auch nicht auf Streit oder öhnliches raus, und profilieren liegt mir auch nicht. Aber was ich absolut nicht habenkann sind Menschen, die ihre falsche Meinung lauthals als richtig kundtun und komischerweise keine Argumente bringen, noch die Argumente von anderen entkräften können.
Ich bin der Meinung, dass wir als Antworter auch eine grosse Verantwortung haben, hier sind Leute, die suchen Rat und Hilfe, und die haben es nicht verdient, durch haltlose Äusserungen verwirrt zu werden.

Bine