Hallo Gewerbe Treibende,
ich bin momentan noch im Angestelltenverhältnis, aber da meine Stelle immer mehr wackelt, denke ich an die schrittweise Selbständigkeit. Wenn ich aber nur einen müden Euro selbständig verdiene, muß ich sowohl meine Einkünfte aus dem Angestelltenverhältnis, als auch meine Einkünfte aus selbständiger Nebentätigkeit über den Steuerberater abrechnen lassen. Und das ist mir ein Horror, weil die Steuerberater unglaublich die Hand aufhalten, so viel ich weiß. Ganz konkret zu meinem Fall: Ich verdiene in Zukunft 1200-1900 Euro brutto im Angestelltenverhältnis, je nachdem, wie die betriebsinternen Verhandlungen weiterlaufen und ich plane, in der Automatenkantine meines Arbeitgebers einen Verpflegungsautomaten zu betreiben, der dann vielleicht so 300 Euro im Monat als Umsatz abwirft, der dann wiederum versteuert werden müßte. Wie teuer ist bei diesen Beträgen der Steuerberater? (Also 1900 Euro plus 300 Euro) Und noch eine Sorge: Es gibt ja Selbständigkeiten, wo man 12mal im Jahr beim Steuerberater antanzen muß: Muß man das als Verpflegungsautomaten-Aufsteller etwa auch, sodaß die Kosten für den Steuerberater mit dem Faktor 12 multipliziert werden müssen? Es kann doch nicht so unmöglich sein, in Deutschland die Selbständigkeit zu wagen. Danke für Infos.
Rüdiger
[Team: Nachname entfernt]
Hallo,
ein Steuerberater ist für so etwas nicht nötig. Als Kleingewerbetreibender mit 300 Euro Umsatz brauchst du auch keine doppelte Buchführung und keine Umsatzsteuer, du kannst einfach Einnahmen/ Ausgaben in einem Kassenbuch aufschreiben und den Gewinn dann am Jahresende mit der Steuererklärung in Anlage GSE angeben. Das schafft man auch ohne BWL-Studium.
Vielleciht kaufst du dir ein Taschenbuch Existenzgründung oder besuchst einen dementsprechenden Volkshochschulkurs, da erfährst du alles, was du wissen mußt (Gewerbeanmeldung, Anmeldung beim Finanzamt, Aufzeichnungspflichten, ab welchen Umsatzgrößen sind welche Buchführungspflichten etc.).
Gruß
Bernd
Hallo Gewerbe Treibende,
ich bin momentan noch im Angestelltenverhältnis, aber da meine
Stelle immer mehr wackelt, denke ich an die schrittweise
Selbständigkeit. Wenn ich aber nur einen müden Euro
selbständig verdiene, muß ich sowohl meine Einkünfte aus dem
Angestelltenverhältnis, als auch meine Einkünfte aus
selbständiger Nebentätigkeit über den Steuerberater abrechnen
lassen. Und das ist mir ein Horror, weil die Steuerberater
unglaublich die Hand aufhalten, so viel ich weiß. Ganz konkret
zu meinem Fall: Ich verdiene in Zukunft 1200-1900 Euro brutto
im Angestelltenverhältnis, je nachdem, wie die
betriebsinternen Verhandlungen weiterlaufen und ich plane, in
der Automatenkantine meines Arbeitgebers einen
Verpflegungsautomaten zu betreiben, der dann vielleicht so 300
Euro im Monat als Umsatz abwirft, der dann wiederum versteuert
werden müßte. Wie teuer ist bei diesen Beträgen der
Steuerberater? (Also 1900 Euro plus 300 Euro) Und noch eine
Sorge: Es gibt ja Selbständigkeiten, wo man 12mal im Jahr beim
Steuerberater antanzen muß: Muß man das als
Verpflegungsautomaten-Aufsteller etwa auch, sodaß die Kosten
für den Steuerberater mit dem Faktor 12 multipliziert werden
müssen? Es kann doch nicht so unmöglich sein, in Deutschland
die Selbständigkeit zu wagen. Danke für Infos.
Rüdiger Beer
Hallo Bernd,
das klingt ja ermutigend. Vielen Dank!
Rüdiger
Hi,
Eine kleine Ergänzung zu dem anderen Posting:
Da sich ja die Einnahmen aus selbstständiger Tätigkeit in Grenzen halten, kannst Du ja auch die verschiedenen Steuerprogramme (z.B. Wiso oder Steuertipps (Akademische Arbeitsgemeinschaft)) überprüfen, inwieweit diese selbstständige Nebenerwerbe mit abdecken. (IMHO Steuertipps kann das)
Viel Erfolg
Winni