Steuererklärung 2004 ohne Lohnsteuerkarte?

Ich habe vor kurzem gelesen, daß der Arbeitgeber die Lohnsteurkarte behält und man nur noch eine Kopie bekommt und die Daten automatisch an das Finanzamt geschickt werden. Stimmt das?
Ich warte nämlich schon eine ganze Weile auf meine Lohnsteuerkarte von meinem Aarbeitgeber, damit ich meine STeuererklärung machen kann.

Kitty

Hallo Kitty,
das ist richtig, daß die Original-Lohnsteuerkarte nicht mehr ausgehändigt wird. Hast Du eventuell bei einer Deiner letzten Gehaltsrechnungen die Kopie schon erhalten und dies nicht gemerkt? Ging mir nämlich so. Im Prinzip ist es jetzt nur noch ein DinA4 Blatt mit den benötigten Angaben für die Steuererklärung.

Grüßle
Nicole

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo, Kitty,

mit der elektronischen Datenübermittlung werden die übermittelten Daten ausgedruckt. Dieses Protokoll muß der Arbeitgeber an Sie aushändigen.

mfG
HGS

Hallo Kitty,
das ist richtig, daß die Original-Lohnsteuerkarte nicht mehr
ausgehändigt wird. Hast Du eventuell bei einer Deiner letzten
Gehaltsrechnungen die Kopie schon erhalten und dies nicht
gemerkt? Ging mir nämlich so.
Im Prinzip ist es jetzt nur noch
ein DinA4 Blatt mit den benötigten Angaben für die
Steuererklärung.

Grüßle
Nicole

und neu:
Die eTIN-Nummer von dem Blatt kommt oben links auf die Anlage N
Was sonst noch ggf. in die Anlage N könnte, steht hier:
http://www.klicktipps.de/einkommensteuer2.htm#anlage…

Gruß,
Jochen

Hallo Kitty,

obwohl Du eigentlich schon alles wichtige weißt, noch ein Hinweis:

Obwohl die Finanzverwaltung die für die Übermittlung notwendigen Module allen Softwarehäusern zur Verfügung gestellt hat, sind die nicht überall so besonders glatt und sauber implementiert worden.

Ich habe z.B. erst spät gemerkt, dass mir die notwendige Version des MS Installer fehlte, um Coala überhaupt einrichten zu können. Und dass das Betriebssystem noch einen Servicepatch brauchte, um den MS Installer überhaupt zu akzeptieren. Nicht jeder Softwareentwickler kommt da drauf, dass man das dem Anwender eventuell auch sagen könnte, bevor man ihm sein Upgrade hinschmeißt und die Hotline den verdienten Freitagsechzehnuhrfeierabend macht.

Du machst dem Rechenknecht Deines Arbeitgebers eine große Freude, wenn Du die Möglichkeit in Betracht ziehst, dass dieser vielleicht noch ein paar Wochen rödeln muss, um die Datenübermittlung nach München einschließlich Erzeugung der Etin klar zu kriegen. Wenn Du Mitte März noch nix hast, ists noch früh genug, ihm mit Ungeduld auf die Pelle zu rücken.

Schöne Grüße

MM