Hallo zusammen,
ich hoffe jemand kann mir Tipps zu folgendem fiktiven Szenario geben, alles aus reinem interesse an der Sache.
Angenommen eine Person hätte ein Wertpapier (z.B. Optionsschein) zum Ende des Jahres 2008 gekauft und dann mit einem Verlust in den ersten Monaten des Jahres 2009 wieder verkauft. Dieser Verlust wäre somit nicht in den Verlustrechnungstopf eingeflossen. Nun hätte diese Person aber noch weitere Verluste im Jahr 2009 gemacht und somit auch einen negativen Vortrag im Verlustrechnungstopf. Dieser wäre dann auch automatisch in das Jahr 2010 übergegangen, allerdings ohne den Verlust aus dem besagten Geschäft, welches um den Jahreswechsel herum getätigt worden ist.
Jetzt würde die Steuererklärung der besagten Person anstehen. Wenn diese jetzt alle Geschäfte dem Fiskus gegenüber auflisten würde, dann hätte sie ja beim Fiskus einen Verlustvortrag einschließlich des besagten Geschäft und bei der Bank zusätzlich auch noch die Verlustrechnungstöpfe. Somit wäre ja alle anderen Verluste doppelt als Vortrag vorhanden. Oder wäre es möglich nur das eine besagte Geschäft einzeld als Verlust zu erklären?
Bin dankbar für alles Tipps und Hinweise.
MfG.
Question 98