Hallo forum,
ich weiss nicht ob ich mit dieser Frage hier richtig bin aber ich versuche es trotzdem. Angenommen ein Steuerfachangestellter möchte ein Nebengewerbe anmelden ist aber nicht sicher ob der Chef zustimmt. Grundsätzlich hat ein Arbeitnehmer das Recht ein Nebengewerbe zu beantragen. In diesem Fall aber kann der Chef dem Angestellten vorwerfen dass dieser anhand der Rechnungen von Mandanten die günstigen Einkaufsquellen rausfindet und somit Konkurenz für die Mandanten wird. Die Folge wird sein das die Mandanten sehen dass ihre Unterlagen von „Konkurenz“ bearbeitet werden. Also werden sie den Steuerberater wechseln mussen was für den Steuerberater ein Verlust bedeutet. Was meint ihr, kann der Chef dem Steuerfachangestellten das Nebengewerbe verbieten?
Hallo!
Was meint ihr, kann der Chef :dem Steuerfachangestellten :das Nebengewerbe verbieten?
Ohne juristische Begründung und aus dem Bauch heraus: Der Steuerberater ist für alle Vorgänge in seinem Büro haftbar. Er wird schwersten Ärger bekommen, wenn Mandantendaten für welche Zwecke auch immer mißbraucht werden. So ein Vorgang dürfte ohne weiteres strafrechtlich relevant und mit standesrechtlichen Folgen verbunden sein. Der StB-Mitarbeiter, der sich den beschriebenen Klops leistet, riskiert mindestens die fristlose Kündigung und wird in der Region keine Anstellung in seinem Beruf mehr bekommen.
Außerdem liegen Schadenersatzansprüche geschädigter Mandanten auf der Hand.
Ich kann nur dringend von dem Vorhaben abraten. Das Ganze ist eine ziemliche sichere Methode der Existenzvernichtung für den Steuerberater und den Angestellten.
Gruß
Wolfgang
Was meint ihr, kann der
Chef dem Steuerfachangestellten das Nebengewerbe verbieten?
Du hast ja gelesen, was Wolfgang geschrieben hat.
Konkurenz für Chef oder Mandanten bringt Probleme.
Vermutlich steht auch irgendeine Klausel in Deinem Arbeitsvertrag, bis wie lange nach Deiner Anstellung Du was nicht tun darfst.
Aber vielleicht fällt Dir ja noch eine andere Art Gewerbe ein.
In dem Fall offen mit den Chef sprechen und auch ganz klar sagen,
was Du tun möchtest und was Du nicht tun wirst.
Mit einem vernünftigen Chef lässt sich da sicher reden.
Es kann Dich ja wohl niemand daran hindern, aus den Belegen, die täglich an Dir vorbeisegeln, zu lernen und klüger zu werden.
Danke Leute, aber ich glaube ihr habt mich missverstanden oder ich habe mich falsch ausgedruckt. Ich möchte nicht aus den Belegen von Mandanten Einkaufsquellen ermitteln, sondern mein Chef oder die Mandanten könnten so denken. Die möglichen Folgen dieses Denkens habe ich schon oben beschrieben. Ich kenne viel bessere (legale
) Wege Einkaufsquellen zu finden oder Preise zu ermitteln. Das war eine theoretische Frage und ich wollte wissen ob schon jemand so ein Problem hatte.
Gruß
Du hast ja gelesen, was Wolfgang geschrieben hat.f oder Mandanten bringt Probleme.
Vermutlich steht auch irgendeine Klausel in Deinem
Arbeitsvertrag, bis wie lange nach Deiner Anstellung Du was
nicht tun darfst.Aber vielleicht fällt Dir ja noch eine andere Art Gewerbe ein.
In dem Fall offen mit den Chef sprechen und auch ganz klar
sagen,
was Du tun möchtest und was Du nicht tun wirst.
Mit einem vernünftigen Chef lässt sich da sicher reden.Es kann Dich ja wohl niemand daran hindern, aus den Belegen,
die täglich an Dir vorbeisegeln, zu lernen und klüger zu
werden.
Danke Leute, aber ich glaube ihr habt mich missverstanden oder
ich habe mich falsch ausgedruckt. Ich möchte nicht aus den
Belegen von Mandanten Einkaufsquellen ermitteln, sondern mein
Chef oder die Mandanten könnten so denken. Die möglichen
Folgen dieses Denkens habe ich schon oben beschrieben. Ich
kenne viel bessere (legale) Wege Einkaufsquellen zu
finden oder Preise zu ermitteln. Das war eine theoretische
Frage und ich wollte wissen ob schon jemand so ein Problem
hatte.Gruß
Wenn wir Dich hier missverstanden haben, können es Andere auch.
Dann also umso klarer festlegen, was Du vor hast und was nicht,
und das Ganze offen mit Deinem Chef besprechen.
Vielleicht hat er noch ein paar gute Ideen für Dich.
Außerdem zeigt es bei Dir Inititative und es ist auch ein Modell, an dem Du lernen kannst und durch das Du die Welt mal etwas aus der Perspektive Eurer Mandanten, die ja selbst kleine oder größere Firman haben, erfahren kannst.
Gruß JoKu