Hallo erst einmal, ich handle schon seit Jahren mit Aktien und habe jetzt eine frage, die mir so noch niemand beantworten konnte.
OK, der Titel ist ein wenig „unglücklich“ gewählt, desshalb hier mein Problem als Beispiel:
Ich habe im März 2009 Aktien einer Firma x erworben. Eine Aktie kostete (z.B.) 5 €, ich habe 1000 Stück erworben und dafür folglich 5000€ bezahlt. Nun, im Juni, ist genau diese Aktie 10€ wert, d.h. der Wert der Aktie hat sich verdoppelt. Ich möchte mein eingesetztes Kapital OHNE Gewinn zurück bekommen und die restlichen Anteile im Depot liegen lassen, d.h. ich würde 500Aktien verkaufen. Nun die Frage: muss ich auf diesen Verkauf Steuern zahlen??? Es wäre aus meiner sicht nicht logisch, da sich das eingesetzte Kapital ja nicht vervielfältigt hat. oder bei einen totalverlust der Aktien (z.B.) im jahr 2011 würde ich nix wieder bekommen… Für vernünftige Antworten ohne halbwissen oder „ich glaube“ wäre ich euch sehr verbunden…
PS: ich weiß, dass ich dann im falle einer veräußerung der restlichen 500 Anteile den kmplt. Betrag als gewinn angeben muss… Vielen dank im voraus, der onkel bulderjahn
Hallo
Ich habe im März 2009 Aktien einer Firma x erworben. Eine
Aktie kostete (z.B.) 5 €, ich habe 1000 Stück erworben und
dafür folglich 5000€ bezahlt. Nun, im Juni, ist genau diese
Aktie 10€ wert, d.h. der Wert der Aktie hat sich verdoppelt.
Ich möchte mein eingesetztes Kapital OHNE Gewinn zurück
bekommen und die restlichen Anteile im Depot liegen lassen,
d.h. ich würde 500Aktien verkaufen. Nun die Frage: muss ich
auf diesen Verkauf Steuern zahlen???
Die 500 Aktien haben dich 2500 € gekostet und du hast sie für 5000 € verkauft. Du mußt auf diesen „Gewinn“ erst einmal 25% Kapitalertragssteuer (625€) und auf diese noch einmal 5,5% Solidaritätszuschlag (34,37€) bezahlen.(Bei dem Beispiel habe ich die Transaktionskosten vernachlässigt). Ggf. kommt noch die Kirchensteuer dazu. Diese Steuern werden direkt von der Bank abgeführt und werden in der Effektenabrechnung ausgewiesen.
Zuviel gezahlte Steuern mußt du dir ggf. über die EStE zurückholen, z. B. wenn du die restlichen 500 Aktien mit Verlust verkauft hast.
Gruß
Pontius
Hallo
Ich habe im März 2009 Aktien einer Firma x erworben. Eine
Aktie kostete (z.B.) 5 €, ich habe 1000 Stück erworben und
dafür folglich 5000€ bezahlt. Nun, im Juni, ist genau diese
Aktie 10€ wert, d.h. der Wert der Aktie hat sich verdoppelt.
Ich möchte mein eingesetztes Kapital OHNE Gewinn zurück
bekommen und die restlichen Anteile im Depot liegen lassen,
d.h. ich würde 500Aktien verkaufen. Nun die Frage: muss ich
auf diesen Verkauf Steuern zahlen???
Die 500 Aktien haben dich 2500 € gekostet und du hast sie für
5000 € verkauft. Du mußt auf diesen „Gewinn“ erst einmal 25%
Kapitalertragssteuer (625€) und auf diese noch einmal 5,5%
Solidaritätszuschlag (34,37€) bezahlen.(Bei dem Beispiel habe
ich die Transaktionskosten vernachlässigt). Ggf. kommt noch
die Kirchensteuer dazu. Diese Steuern werden direkt von der
Bank abgeführt und werden in der Effektenabrechnung
ausgewiesen.
Zuviel gezahlte Steuern mußt du dir ggf. über die EStE
zurückholen, z. B. wenn du die restlichen 500 Aktien mit
Verlust verkauft hast.
Gruß
Pontius
Weiß du es oder ist es eine Vermutung??? Die Sache ist für mich nicht logisch… also gegeben den Fall, dass die restlichen, noch gehaltenen 500 Aktien absolut wertlos werden (damit meine ich 0€ und 0cent) dann hab ich bei dieser annahme theoretisch kein Verlust (ohne Steuern gemacht.
Jedoch soll mein eingesetztes kapital, womit kein gewinn gemacht wurde, trotzdem mit 659,37€ an Kapitalertragssteuer belastet werden??? In diesem Fall hätte ich 5000€ investiert, KEINEN verlust oder gewinn gemacht und trotzdem nur 4340,63€ zurück bekommen…
Ist doch schwachsinnig… wenn nun im Jahr der Veräußerung der wertlosen anteile keine kapitalertragssteuerpflichtigen gewinne erziehlt wurden, kann ich diesen betrag nicht einmal gegenrechnen. Dass das geld/ der verlust mit meinen einkommenssteuer bzw. EStE gegengerechnet wird halte ich für unwahrscheinlich bzw. dieser Betrag entspricht in keinster weise den gezahlten steuern (hab es mal durchgespielt mit steuerspar2008)…
Gruß onkel abraham
Er hat recht und es ist logisch… deine Logik enthält nämlich den Denkfehler.
In der Tat bekommst du ja auch das eingesetzte Kapital für die Hälfte deiner Aktien zurück…
Hallo dark-voodoo,
Weiß du es oder ist es eine Vermutung??? Die Sache ist für
mich nicht logisch…
Tut mir leid, wenn dir meine Antwort nicht gefällt, aber ich bin nicht der Gesetzgeber.
Ich weiß es, weil ich es dieses Jahr schon mehrmals auf meiner Effektenabrechnung gesehen habe. Nach dem Verkauf einiger Aktien hatte ich mir sofort für den Erlös neue Aktien gekauft und mich zuerst gewundert - weil ich es zwar wußte, dass die Steuern sofort einbehalten werden, aber zu dem Zeitpunkt nicht daran gedacht hatte - warum mein Konto auf einmal erheblich im Soll war.
Es entspricht auch nicht meinem Rechtsempfinden, dass ich z.B. die Soll-Zinsen für mein Darlehen nicht mit den Haben-Zinsen verrechnen kann oder dass ich die Gewinne aus einer Wertpapierart nicht mit den Verlusten aus einer anderen verrechnen kann oder das ich Gewinne die nur auf dem Papier stehen, also nicht realisiert habe, versteuern soll.
Dass das geld/ der verlust mit meinen
einkommenssteuer bzw. EStE gegengerechnet wird halte ich für
unwahrscheinlich bzw. dieser Betrag entspricht in keinster
weise den gezahlten steuern (hab es mal durchgespielt mit
steuerspar2008)…
Du bekommst doch Anfang 2010 Unterlagen von deiner Bank, aus denen hervorgeht, welche Verluste und Gewinne du 2009 aus deinem Aktienhandel hattest. Wenn du dies in der EStE angibst, werden die Gewinne mit den Verlusten/einem Verlustvortrag verrechnet und du erhälst ggf. zuviel gezahlte Steuern zurück.
Gruß
Pontius
„meine Logik enthät nämlich den Denkfehler“???
Ach mensch, genau wegen solchen „Hilfen“ (komplett überflüssige und inkompetente Komentare, die absolut nicht zur Lösung des Problemes beitragen sondern nur den typischen Charakter des „Hä-hä-hä-ich-hab-keine-Ahnung-von-der-Sache-hab-das-Problem-nicht-wirklich-verstanden-hab-kein-respekt-aber-geb-trotzdem-mein-Komentar-ab-Klugscheißer“) hassen so viele Menschen „wer-weiss-was“. Danke für ihren Rat, Herr Professor, aber ich bitte Sie diverse, nicht verstandene Themen unkomentiert zu lassen und sich ein Beispiel an der Person nehmen, welche mir objektiv UND hilfreich geantwortet hat (thx @ pontius…)
mit freundlichen Grüßen mit der bitte diese kritik verstanden zu haben
onkel Hotte
Weiß du es oder ist es eine Vermutung??? Die Sache ist für
mich nicht logisch…
Sorry Pontius, ist bzw. war für mich halt nicht logisch gewesen…
(sollte keine Kritik sein)…
würde ich die gezahlte Kapitalertragssteuer auch wieder bekommen, wenn ich den theoretischen verlust von 500 Aktien mit Wert 0 € im Jahr 2012 realisieren würde??? Kann man solche sachen nicht nur im gleichen jahr verrechnen??? Vielen dank für die Antworten, du hast mir etwas (wenn auch nicht zufriedenstellend, was nicht an der Antwort, sondern am Steuersystem liegt…
) weitergeholfen… Hut ab und respekt 
sagt onkel Ludof
würde ich die gezahlte Kapitalertragssteuer auch wieder
bekommen, wenn ich den theoretischen verlust von 500 Aktien
mit Wert 0 € im Jahr 2012 realisieren würde???
Nein, denn der Gesetzgeber hat die Möglichkeit, Verluste mit Gewinnen der Vorjahre zu verrechnen gestrichen (Quelle: Finanztest Spezial, Abgeltungssteuer). Die Verluste aus alten Geldanlagen kannst du aber steuerlich bis 2013 nutzen, wenn die Spekulationsfrist von einem Jahr noch nicht verstrichen ist.
Noch ein Nachtrag zu meiner Äußerung zur Verrechnung:
Hast du Verluste durch z. B. Aktienhandel bei verschiedenen Banken, kannst du dir Verlustbescheinigungen ausstellen lassen, mit denen du Gewinne und Verluste in der EStE verrechnen kannst.
Hast du aber deine Transaktionen nur über eine Bank abgewickelt, mußt du dich um die Verrechnung der Gewinne und Verluste nicht mehr selbst kümmern. Die Bank führt für dich Verlustverrechnungstöpfe.
Altverluste können aber nur mit dem Finanzamt abgerechnet werden.
Ja soll dir denn eine Antwort gegeben werden, die falsch ist, aber deine Ansicht bestätigt? Dann brauchst du ja eigentlich nicht zu fragen.
Ich habe nur drauf hingewiesen wo dein Denkfehler liegt. wenn du ihn nicht akzeptieren willst, dann lass es eben.
Schauen Sie doch einfach mal nach oben auf Pontius… einfache Frage, einfache Antwort und nicht einfache frage, nichtssagende antwort… (Wo war der „Denkfehler“, wenn du nur den halben sachverhalt betrachtest und die andere hälfte außen vor lässt???)
mensch mensch, mein problem war (kompakt): 5000Euro Kapitalanlage, 0Euro Gewinn, 0 Euro Verlust (aus Aktienhandel), aber 659 Euro Steuern zahlen… Sie kapieren, Herr Professor???
Ja soll dir denn eine Antwort gegeben werden, die falsch ist,
aber deine Ansicht bestätigt? Dann brauchst du ja eigentlich
nicht zu fragen.
ich haben nur gesagt, nix logisch für mich… wenn sie sich angegriffen fühlen, dann beherzigen sie sich bitte „nur antworten, wenn man helfen kann, objektiv und sachlich und auf alle aspekte der Fragestellung eingehen“ Vielen Dank für ihre einsicht 
ihr onkel Industriemechaniker
Dankeschön Pontius, dann werd ich wohl meine Anlage kmpl. auflösen und mit diesen „VERLUST“ (1200Euro)
leben müssen…
Nochmals vielen Dank, so spar ich mir einmal die ordergebühr 
Schauen Sie doch einfach mal nach oben auf Pontius…
einfache Frage, einfache Antwort und nicht einfache frage,
nichtssagende antwort… (Wo war der „Denkfehler“, wenn du
nur den halben sachverhalt betrachtest und die andere hälfte
außen vor lässt???)
mensch mensch, mein problem war (kompakt): 5000Euro
Kapitalanlage, 0Euro Gewinn, 0 Euro Verlust (aus
Aktienhandel), aber 659 Euro Steuern zahlen… Sie kapieren,
Herr Professor???
Krieg Dich mal wieder ein. Du hast doch rumgemeckert, daß die Regeln hirnrissig seien, wenn Du Dein eingesetztes Kapital nicht wiederbekommst. Wenn Du so etwas in den Raum stellst, mußt Du Dir auch gefallen lassen, daß man darauf reagiert.
Und als Dank dafür, daß Dir jemand den Denkfehler aufzeigt, kommst Du mir solchen Pamphleten an. So schnell - glaube ich - hat es noch keiner meine „Antwort gibbets nicht“-Liste geschafft.
C.
OK, bevor sich hier noch ein paar leute einschalten und etwas zu meine gelösten frage beitragen wollen:
ich hab die Antwort kapiert
die fragestellung war unglücklich formuliert
meine Denkweise war unlogisch
danke an die Person(en) für die hilfreiche, komentarlose Hilfe und
entschuldigung an alle, die sich angegriffen fühlen
Echt heftig, aber damit muss man rechnen, wenn man eine einfache Frage hat… gehabt euch wohl und noch einen schönen abend
onkel Klausen
Hallo guten Abend
Unfassbar welche Fragen hier gestellt werden !
Ich habe 1000 Telekom-Aktien für 8,94€ gekauft und für 8,40€ verkauft.
Alles in diesem Jahr,und ich habe Steuern dafür gezahlt.Warum?
Weil ich Gewinn hatte…
Wer die Telekomdividenden erhielt weiß warum!