Bewerbungsgespräch Argumentation pro BuFü
Hi!
Meines Erachtens kann man dann doch nicht argumentieren, dass
Steuerrecht sei trocken. Guck dir mal die gesamte palette der
Vorschriften im Handelsgesetzbuch, IFRS und dergleichen an.
Das ist MINDESTENS genau so trocken, oder.
Du hast also bereits erkannt, dass es allein an den Vorschriften nicht liegen kann. Dies ist doch schon mal was. Traust du dich denn hier im Forum offen auszusprechen, warum du BuFü lieber machst als Steuern? Oder wießt du es selbr nicht so genau und willst von uns nur ein paar Phrasen für das Gespräch?
Oder kann man im buchhalterischen Bereich kreativer und mit
mehr Freiraum arbeiten?
Das dürfte wohl eher nicht der Fall sein. Denn wenn der Beleg erst mal auf dem Tisch liegt,kann man an der ganzen Situation nix mehr ändern. Im Bereich der Steuern kann man ja zum Teil sogar vorab schon gestaltend eingreifen.
Eine Argumentation könnte sein, dass man liebr mit zahlen
arbeitet statt wie im Steuerrecht vorwiegend mit Texten, oder?
Mag sein, dass dies bis vor etwa 10-15 Jahren noch eine mögliche Variante war. Durch die zunehmende Verquickung der beiden Bereiche und auch das ständieg Nachschauen der Buchhalter in den Gesetzen und Kommentaren (nicht nur EStG, sondern wie von dir gesagt auch HGB, IFRS,…) dürfte dieser Erklärungsansatz auch ins leere Laufen.
Sicherlich hat der eine eine Neigung zu Buchhaltung der andere
zu Controlling und der andere zu was weiss ich nicht. Aber
hierfür gibt es doch Begründungen.
Sicherlich. Aber diese sind doch höchstpersönlich. Bei dem Einen ist es ein negatives Erlebnis, welches er mit der BuFü verbindet, der Zweite het positive Erlebnisse damit. Und durch die Lernmethode der Konditionierung bilden sich im Laufe der Zeit eben Zu- und Abneigungen. Hier solltest du bei dir also ansetzen und dich fragen, welche Ereignisse DICH zu dem gemacht haben, wer du bist.
Allgemeine Phrasen:
1.
Eine Buchhaltung kann ich jederzeit unterbrechen, um ein Telefonat mit der Mandantschaft zu führen UND anschließend ohne großen Aufwand weiterarbeiten. Statt Telefonat ist natürlich auch jede andere Unterbrechung in den Satz einfügbar.
Als Gegenstandpunkt: wenn ich bei dem Durchdenken eines steuerlichen Problems unterbrochen werde, dauert es meist sehr lange, bis ich wieder an der selben Stelle anknüpfen kann.
Wie dies ein Arbeitgeber allerdings auslegt, kommt ganz auf seine Person an.
-
Ich habe gemerkt, dass ich mit beiden Rechtsgebieten (BuFü und Steuern) überfordert bin und möchte mich daher auf ein Gebiet konzentrieren/spezialisieren. Da mir die BuFü schon immer mehr Freude bereitet hat, möchte ich mich nun in diesem Bereich verstärkt engagieren.
-
Für jemanden, der mit Offenheit überzeugen will: In der Vergangenheit wurden mir im Bereich Steuern immer wieder Mängel aufgezeigt. Die Weise, wie mir diese Mängel verdeutlicht wurden, sorgt dafür, dass beim Thema Steuern bei mir die Rollos runtergehen und ich nicht mehr klar denken kann. Meine BuFü-Ergebnisse dagegen wurden regelmäßig gelobt,…