Steuersparmodell bei Mieteinkünften

Also michbeschäftigt gerade ein „Steuersparmodell“. Ich frage mich gerade ob es nicht möglich ist , wenn alle Beteiligten vollstes Vertauen genießen- ein Steuersparmodell zu entwickeln bei Mieteinkünften.
Ebend gesetz dem Fall das sich 4 Freunde finden die sich vollstens vertrauen. Idee ist wenn einer von diesen 4 Freunden ein Haus kauft mit 4 Wohnungen, eine bezieht er selber-die anderen läßt er gegenüber der Steuerbehörde leerstehen, aber in wirklichkeit wohnen dort seine drei Freunde und bezahlen ihm brav am Monatsersten eine „Freundschaftsmiete“ deutlich unter Mietspiegel bar auf die Hand NK ebenso, so dass keine verfolgbaren Spuren vorhanden sind, da kann doch die Finanzbehörde nichts machen -oder ?

Natürlich ist dies rein hypothetisch . Und das mein ich ehrlich. Es interessiert mich .

Zumahl ich in lockerer Runde von einem alten Kauz bei uns mit 20 Mietparteien gehört habe der sich die Miete und NK von einem Teil seiner 5 Mieter in bar geben läßt -das ist doch ein riesen Aufwand!

Was meint Ihr ?

Also michbeschäftigt gerade ein „Steuersparmodell“. Ich frage
mich gerade ob es nicht möglich ist , wenn alle Beteiligten
vollstes Vertauen genießen- ein Steuersparmodell zu entwickeln
bei Mieteinkünften.

Das ist kein Steuersparmodell, das ist Steuerhinterziehung. Für ganz blöd sollte man das Finanzamt auch nicht halten.

Hallo, Orwal,
Entschuldige, aber ziemlich blöde Idee.Bei Leerstand verlangt da FA.
Nachweise, dass Du Versuche zur Vermietung unternommen hast, z.B.
Zeitungsanzeigen. Gruß

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Hallo, Orwal, Entschuldige, aber ziemlich blöde Idee.Bei Leerstand verlangt da FA. Nachweise, dass Du Versuche zur Vermietung unternommen hast , z.B. Zeitungsanzeigen. Gruß

Ein neuer Held des Forums ist geboren oder wie?

Was Sie hier aufzeigen, das ist nur der Fall, wenn man Werbungskosten geltend machen möchte. Nur dann muss Einkunftserzielungsabsicht vorliegen.

Ich kann aber auch halb Berlin kaufen und leerstehen lassen, da muss ich überhaupt nichts nachweisen. Und niemand wird gezwungen zu vermieten, nur weil er Wohnungen im Eigentum hat.

Bitte halten Sie sich zurück, Ihre Antworten haben in meinen Augen bis heute mehr geschadet als genutzt und in Steuerdingen da bringt es nichts, wenn man mit Halb- oder Viertelwissen glänzen möchte.

BMF-Schreiben:

http://www.steuerzahler-nrw.de/download/einkunftserz…

Zuma(h)l (Mahlzeit!!!)ich in lockerer Runde von einem alten Kauz bei uns mit 20 Mietparteien gehört habe der sich die Miete und NK von einem Teil seiner 5 Mieter in bar geben läßt -das ist doch ein riesen Aufwand!

Im Gegensatz zu anderen Einkunftsarten sind Einkünfte aus Vermietung schlecht vom Finanzamt zu kontrollieren. Wird hier und da mal ein Leerstand deklariert, so wird das Finanzamt nicht sogleich die Meldebehörde anrufen und nachfragen, ob denn der Mieter A. auch wirklich ausgezogen ist und sich melderechtlich abgemeldet hat. Genausogut kann jemand ausziehen und meldet sich nicht ab. Beides ist noch kein Beweis für unrichtige Angaben eines Vermieters. Es kann sein, dass ein Vermieter seine Anlage V etwas frisiert und angibt, der Mieter sei momentan nicht solvent und er hätte keine Mieten erhalten. Eine korrekte Besteuerung der Einkünfte aus Vermietung setzt die Ehrlichkeit des Vermieters voraus, ansonsten hat es die Finanzbehörde nicht leicht, um Sachverhalte aufzuklären. Gerade dann nicht, da das Veranlagungsverfahren im Finanzamt ein Massenverfahren ist. Im Durchschnitt sind 3 Bearbeiter für 8000 Steuerveranlagungen im Jahr zuständig. Täglich müssen abzüglich Urlaubszeiten demnach ca. 35 Steuerveranlagungen in solch einem Bezirk fertiggestellt werden. Da zählt Quantität und nicht Qualität, ein offenes Tor für Steuerbetrüger.

MfG
Oerdiz

stimmt
Hallo Oerdiz,

stimmt, das kann ich nur unterstreichen. Mit Einführung des Risikomanagements ist das noch verschärft worden. Nun entscheidet die Maschine, wo der Sachbearbeiter überhaupt noch hinschauen darf!

An sich ist das nur noch die Verwaltung des Risikos beschissen zu werden. Aber die Führung rationalisiert lustig weiter Planstellen weg. So im Schnitt pro Jahr ein mittleres Finanzamt (berechnet auf ein Bundesland). Ist ja beliebt, Beamten sollen weg, aber gleichzeitig werden die Steuergesetze immer irrsinniger.

Nun denn, der ganz normale Wahnsinn.

Schöne Grüße
C.