Wie sagt man so schön? „Wer sich in Gefahr begibt…“
Ich finde es natürlich tragisch, dass er tatsächlich verstorben ist, aber auch nicht sonderlich überraschend. Ich konnte mir seine Serie im Fernsehen nur schlecht angucken, weil ich stets das Gefühl hatte, er braucht aus irgendwelchen Gründen diesen Kick, sich in Lebensgefahr zu begeben. Es ging ihm meiner Meinung nach weniger um den Umgang mit und neue Erkenntnisse über Tiere/n, an die man normalerweise nicht näher als Hundert Schritte herangeht. Es war vielmehr so eine Sensationshascherei, vollkommen verantwortungslos und auch nicht informativer als andere Tierdokumentationen.
Und nun sitzt seine Familie ohne den Vater da…was soll man davon halten?
Es war vielmehr so eine
Sensationshascherei, vollkommen verantwortungslos und auch
nicht informativer als andere Tierdokumentationen.
Aber es hat jede Menge Geld eingebracht, dass Steve Irwin fast zur Gänze in den Naturschutz gesteckt hat.
Man mag sich über ihn streiten, ich fand ihn nervig bis belustigend, aber er hat wohl mehr Menschen erreicht als so mancher „seriöse“ aber dröge Tierfilmer, auch wenn er manchmal in seiner Art über das Ziel hinausgeschossen ist.
„Look at this, look at this… wowowowooow, she’s so amazing!“
So oft gesagt und dabei irgendein Ekeltier auf der Hand gehabt.
Er ist gestorben, wie er gelebt hat, vielleicht etwas früh, aber Altersschwäche hätte nicht zu ihm gepasst.
ich bin wirklich sehr traurig darüber, dass ein so engagierter Mensch ein derartiges Schicksal erleiden mußte.
Es war immer wieder aufregend eine seiner zahlreichen „Expeditionen“ am TV zu verfolgen und zu sehen wie begeisterungsfähig man sein kann. Selbst dem für unsere Augen abscheulichsten Geschöpf konnte er Beachtung schenken und eine Faszination entgegen bringen die schon etwas Besonderes war.
Für ihn waren alle Geschöpfe dieser Erde einfach perfekt, wunderschön und einmalig zugleich.
Und etwas von dieser Fähigkeit die Schönheiten des Lebens so intensiv wahrzunehmen und aufzusaugen drang stets bis auf die andere Seite der Mattscheibe und fesselte den Zuschauer zuhause.
Selten gibt es Moderatoren, die ihren Beruf so intensiv leben, wie er es getan hat.
Ich kann mich an eine Folge erinnern in der er erzählte, dass wenn seine Eltern ihn suchten, sie zuerst auf alle Bäume schauten, weill er schon mit 3 Jahren die Bäume nach Viehzeugs absuchte…er hat seine Arbeit wirklich geliebt und sie war ein schöner Teil seines Lebens.
Letztenendes ist ihm nichts von Tieren widerfahren mit denen er tagtäglich Umgang hatte, ihm ist ein Tier zum Verhängnis geworden mit dem er, neben den anderen gesehen weniger zu tun hatte…und sich möglicherweise auch weniger gut auskannte. Vielleicht ist er sich seiner Sache irgendwann zu sicher geworden und hat den letzten Rest gesunde Angst verloren…traurig traurig…
Auch, wenn er mir immer vorkam, wie ein hyperaktiver Irrer,
der die armen Tiere nur nervt,
Hallo Guido,
das hast du genau auf den Punkt gebracht!! )
Meine Kinder und mein Mann haben es geliebt, ich konnte den Typen überhaupt nicht ertragen )" Ein hyperaktiver Irrer", lach…