Stichhaltigkeit des Christentums

Hallo zusammen.

Mir fällt im Bezug auf das Christentum immer wieder etwas auf:

  1. Die Beschreibungen für das Paradies, sind immer nur Beschreibungen
    für das „Nicht-Sein“.
  2. Die Argumentationen sind häufig nicht auf das Gottesreich, sondern
    auf die soziale Struktur der entspr. Zeit zu sehen; d.h. die
    Berufung auf Gott stellt nur die oberste Authorität der entspr.
    Zeit dar. (vgl. Kants „Gottesbeweis“)
  3. Das Christentum gibt für die heutige Zeit kaum Antworten und hat
    zudem Probleme mit seiner Vergangenheit.

Alles in allem kommt mir daher das Christentum sehr scheinheilig vor, wo hingegen andere Religionen m. E. deutlich zeitgemäßer argumentieren.
Und dass, obwohl es sich dabei durchaus um vorchristl. Religionen handeln kann.

Wie steht ihr dazu?

Weder Stichhaltigkeit noch Christentum :smile:

Alles in allem kommt mir daher das Christentum sehr
scheinheilig vor, wo hingegen andere Religionen m. E. deutlich
zeitgemäßer argumentieren.

Wie steht ihr dazu?

dazu sage ich - und das meine ich todernst: wenn du israeli wärst, der in israel aufgewachsen bist, dann würdest du felsenfest davon überzeugt sein, daß obiger satz mutatis mutandis für „orthodoxes judentum“ gültig ist.

warum und wieso habe ich weiter unten ausgeführt. taju hat das dann spezifiziert.

es geht um das säkuläre paradigma, gepaart mit institutionenfeindlichkeit und fehlendem kulturellem gedächtnis. (danke taju, besser könnte mans nicht sagen).

gruß
dataf0x

es geht um das säkuläre paradigma, gepaart mit
institutionenfeindlichkeit und fehlendem kulturellem
gedächtnis. (danke taju, besser könnte mans nicht sagen).

Ist es nicht sehr viel einleuchtender, dass das „säkuläre Paradigma“ und die gegen die christlichen Kirchen gerichtete „Institutionenfeindlichkeit“ ganz im Gegenteil gerade auf einem gut funktionierenden kulturellen Gedächtnis beruht? So ganz ohne Grund ist es ja weder zu dem einen noch zu dem anderen gekommen.

Just my two cents …