Hallo (Mathe)Profis,
leider hatte ich selbst nie Statistik, deshalb bitte ich Euch um Eure Hilfe.
Ich soll eine Befragung zu Persönlichkeitstypen in einem Unternehmen durchführen. Im Ergebnis können Grundsätzlich vier Typen in unterschiedlicher Ausprägung herauskommen.
Ein Einzelergebnis kann zum Beispiel aussehen:
Typ1 =30%, Typ2 =70%, Typ3 =50%, Typ4=90%.
Typ 4 wäre hier dominant.
Das Ergebnis soll zeigen, ob ein Typ häufiger dominant ist, als ein anderer. In der Grundannahme können alle Typen gleichoft vorkommen. Wie groß muss meine Stichprobe bei einer Grundgesamtheit von beispielsweise N=350 sein, damit ich das Ergebnis mit 95%iger Wahrscheinlichkeit übertragen kann.
Unterschieden werden soll dabei noch nach Betriebszugehörigkeit. Die Aufteilung der Grundgesamtheit sehe wie folgt aus:
1Jahr: 20
2Jahre:25
3Jahre:25
4-9Jahre:90
>=Jahre: 190
Mir ist klar, dass die N in den Jahren 1-3 zu gering sind, um mit einer Stichprobe für diese Gruppe einzeln vernünftige Aussagen treffen zu können. Aber ich muss die ja dennoch Abbilden.
Kann mir bitte jemand hierfür eine Formel nennen, mit welcher ich die jeweilige Stichprobengröße je Betriebszugehörigkeitsgruppe ermitteln kann? Bin zwar kein Mathelaie, bin aber für jedes erklärende Wort sehr, sehr dankbar 
Es wird auch in Threads von Varianz gesprochen. Welche ist denn für meine Stichprobe relevant, die der Persönlichkeitstypen oder die der tatsächlichen Altersstruktur im Unternehmen?
Danke im Voraus!
dass die genaue Berechnung recht schwer wird, zumal du eine relativ kleine Grundgesamtheit hast. Und selbst wenn du dazu nun die nötigen Stichprobengrößen berechnet hättest, bliebe das Problem, eine echte Zufallsstichprobe zu ziehen. Real ist das bei Befragungen sehr schwer, weil die gelosten Personen nicht angetroffen werden oder keine Zeit haben oder oder. Letzlich wird sowas dann meist eine „convenience“-Stichprobe, und dann sind die exakten statistischen Berechnungen eh nicht mehr ganz korrekt.