Stichprobenumfang

Hallo Zusammen,

ich hoffe inständigst, mir kann jemand helfen. Ich möchte im Rahmen meiner Diplomarbeit eine stichprobenartige Mitarbeiterumfrage starten. Die Grundgesamtheit meiner Mitarbeiter ist mir bekannt (bspw. 2500). Wie finde ich heraus, wie groß meine Stichprobe sein muss, damit meine Ergebnisse repräsentativ sind?

Vielen lieben Dank!

Sus

hi,

ich hoffe inständigst, mir kann jemand helfen. Ich möchte im
Rahmen meiner Diplomarbeit eine stichprobenartige
Mitarbeiterumfrage starten. Die Grundgesamtheit meiner
Mitarbeiter ist mir bekannt (bspw. 2500). Wie finde ich
heraus, wie groß meine Stichprobe sein muss, damit meine
Ergebnisse repräsentativ sind?

empfehle
bernd leinder, stichprobentheorie. grundlagen, theorie und technik.

bes. kap. 3: „Die Bestimmung des Stichprobenumfangs“

die benatwortung der frage hängt wesentlich davon ab, mit welcher genauigkeit und mit welcher sicherheit du die aussagen treffen willst.
außerdem gehts drum, ob du „heterograd“ vorgehst (absolute häufigkeiten untersuchst) oder „homograd“ (relative häufigkeiten).

für den heterograden fall ohne zurücklegen findest du bei leiner:

 k² . sig²
n = ---------------
 k² . sig²
 dx² + -----------
 N

wobei N die größe der grundgesamtheit, k der schwellenwert der normalverteilung, der die sicherheit der aussage repräsentiert, sig(ma) die standardabweichung bzw. die positive quadratwurzel aus der varianz, dx die genauigkeit der aussage und n die sich ergebende notwendige stichprobengröße ist.

hth
m.

leiner …
nicht „leinder“.
sorry.
m.

Hi,

Das ist eine Möglichkeit, die - das sollte man nicht vergessen - auf einem Test basiert, der mindestens asymptotisch normalverteilt ist. Je nach Fragestellung, Skalenniveau und Abhängigkeiten muss das aber nicht zutreffend sei. In einem solchen Fall wäre die Stichprobenabschätzung nicht optimal.

Eigentlich überlegt man sich erst die Fragestellung, dann die Messmethode, dann den Test und leitet dann daraus die Stichprobengröße ab.

Grüße,
JPL

MOD: Vollzitat gelöscht.