Stichwort Benutzerprofile und SW im PC

man hat ca 16 PCs.
dann hat man ca. 16 Personen.
ein Netzwerk und ein Server

alle greifen auf den Server zu, jedoch liegen dort nur sehr wenige Programme, die Serverprogramme sind.

Wenn ein Benutzer an seiner WST SEINE Programme nutzen will, dann muessen diese dort installiert sein… stimmt?

wenn der gleiche BN auf einer anderen WST AUCH seine Arbeit fortführen möchte, loggt dieser sich dort ein und seine Programme muessen zu nutzen sein…, das heisst: auch hier muessen seine PRogramme installiert sein… stimmt?

dann darf er natürlich nicht die Programme des vornutzers sehen!

Nun zur Frage:
muessen generell alle Programme lokal installiert werden, die ein Benutzer benötigt, auf jedem PC den er besucht?
Da bleibt ja nur eines übrig: alles rauf und mittels BN-Profil das Sichtbarmachen der ICONS und ORDNER - „serverprofilmaessig“- steuern…

nun können die BN allesammt durch die Abteilung wandeln…

etwa ein denkfehler?

bis dann

Wenn ein Benutzer an seiner WST SEINE Programme nutzen will,
dann muessen diese dort installiert sein… stimmt?

wenn der gleiche BN auf einer anderen WST AUCH seine Arbeit
fortführen möchte, loggt dieser sich dort ein und seine
Programme muessen zu nutzen sein…, das heisst: auch hier
muessen seine PRogramme installiert sein… stimmt?

Da unter Windows die meisten Programme bei der Installation globale Registryeinträge ändern und Dlls in die Systemverzeichnisse schreiben, führt an der lokalen Installation selten ein Weg vorbei.

Wenn aber nur ein Benutzer ein bestimmtes Programm nutzen soll, du also auch nur eine Lizenz erworben hat, kann die gleichzeitige Installation auf mehreren Rechnern einen Lizenzverstoss darstellen - auch wenn du sichergestellt hast, dass nur ein Benutzer konkurrierend darauf zugreifen kann. Da kannst du evtl. Abhilfe schaffen, indem du die Installation zwar 16 mal lokal, aber auf eine Serverfreigabe installierst. Da du für diese Freigabe wieder Zugriffsrechte auf Benutzerebene erteilen kannst, kannst du auf diesem Wege sicherstellen, dass nur authorisierte User das Programm nutzen. Ausserdem liegt das Programm (zumindest in wesentlichen Teilen) nur auf einem einzigen Rechner, du hast dich also lizenzrechtlich einigermassen abgesichert.

Wenn du zusätzlich die Profile noch servergespeichert ablegst, finden die Anwender auch ihre persönlichen Einstellungen auf jedem PC wieder.

Wahrscheinlich kannst du dein Problem mit einem Terminalserver aber wesentlich eleganter lösen. Hier habe ich aber keine Erfahrung. Vielleicht solltest du zu diesem Thema einen eigenen Thread eröffnen.

Gruss,
Schorsch

danke dir!

aber wie ist das zu verstehen?:

indem du die Installation zwar 16 mal lokal, aber auf eine Serverfreigabe installierst.

wie das: Serverfreigabe installierst…

ich erlaube nur einem benutzer durch das servergespeicherte Profil den zugriff. ist das mit serverfreigabe zu verstehen?

wie das: Serverfreigabe installierst…

ich erlaube nur einem benutzer durch das servergespeicherte
Profil den zugriff. ist das mit serverfreigabe zu verstehen?

Serverfreigabe: Ein auf dem Server freigegebenes Verzeichnis. Du richtest auf dem Server einen Ordner „Programme“ ein, ggfalls für jeden Benutzer oder Benutzergruppe einen anderen, und verbindest diesen auf dem Lokalen Rechner dann z. B. zum Laufwerk p:. Die Programminstallation findet dann nicht wie üblich im Ordner c:\programme statt sondern z. B. unter p:\Meine Programme. Wenn du auf 16 Rechnern machst, überschreibst du natürlich 15 mal den gleichen Ordner, du also einen entspr. hohen Aufwand.

Viele Programme unterstützen aber von vorneherein die serverbasierte Installation, z. B. Microsoft Office. In diesem Fall installierst du das Programm am Server einmal direkt auf einer Freigabe und rufst von den Clients eine entspr. Client-Installation auf. Einzelheiten hierzu findest du in der jeweiligen Dokumentation.

Aber, wie gesagt, du solltest dich mal zum Thema Terminalserver schlau machen. Hier wird sämtliche Software ausschliesslich auf dem Server installiert und von dort aus abgerufen. Auf den Clients findet nur noch eine Basisinstallation statt, um überhaupt ins Netz zu kommen. Kostet anfangs zwar deutlich mehr, spart dir aber gerade in dem von dir gewünschten Szenario erheblich Aufwand.

Gruss,
Schorsch

nun schorsch

bei einer terminal wie auch bei einer Serverbasierten Software bedienung hast du doch ungemein viel traffic in der röhre…

jeder zugriff oftmals parallel auf das dokument ergibt leistungsabfall am kabel… wir haben nur 100MB utp

irre ich mich da?

danke

bei einer terminal wie auch bei einer Serverbasierten Software
bedienung hast du doch ungemein viel traffic in der röhre…

jeder zugriff oftmals parallel auf das dokument ergibt
leistungsabfall am kabel… wir haben nur 100MB utp

Ich denke, das überschätzt du. Die Protokolle sind beim Terminalserver schon so optimiert, dass nur minimale Datenmengen (Steuerinformationen in eine, Bildschirminhalte in die andere Richtung) übertragen werden. Gerade Dokumente werden beim Terminalserver gar nicht mehr übertragen, die Netzwerklast kann sogar sinken. 100 mbit sollten, vor allem bei so einem kleinen Netz, locker reichen.

Du benötigst allerdings im Server erheblich mehr Hauptspeicher, abhängig von Anzahl Anwender und gefahrenen Applikationen. Aber wie gesagt, ist nicht mein Fachgebiet.

Und wenn, wie von mir vorgeschlagen, die Software auf dem Server liegt und bei Bedarf von dort abgerufen wird (Dokumente gehören sowieso zwingend auf den Server), hast du genau einmal eine kurze Last, wenn nämlich das Programm gestartet wird. In einem sauber strukturierten Netz habe ich da auch in 10 mbit-Segmenten noch nie Probleme gehabt.

In einem anderen Firmennetz allerdings, in dem ich aufgrund der klammen wirtschaftlichen Situation seit Jahren keine Investitionen mehr in die Hardware tätigen konnte, wo ich sogar mangels Ersatz das Backbone auf 10 mbit downgraden musste, ruckelt’s manchmal schon etwas. Aber auch da nur einmalig bei Programmstart.

Dies wird aber dadurch aufgewogen (abgesehen davon, dass die Clients grossteils noch mit 133 Mhz P1 laufen), dass die Programmpflege bei Updates an genau einem Ort erfolgt und ich nicht, je nach Anwendung, 40, 50 PC abklappern lassen muss.

Gruss,
Schorsch