es gibt wasserdichte Ferngläser, die sind meistens mit Stickstoff gefüllt. Jetzt gibts auch welche mit Argon.
Man könnte ja auch einfach irgendein anderes Gas nehmen bzw. normale Luft. Meine Erklärung ist das man Stickstoff nimmt, weils günstig aber eine höhere Ordnungszahl hat und damit weniger schnell entweicht. Argon ist sogar noch besser (Ordnungszahl 18) und somit bleibt der Überdruck länger bestehen!? Ist diese Schlussfolgerung richtig?
es gibt wasserdichte Ferngläser, die sind meistens mit
Stickstoff gefüllt. Jetzt gibts auch welche mit Argon.
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Hallo Stephan,
Stickstoff ist ziemlich reaktionsträge, v.a. verglichen mit Sauerstoff, und greift daher das Material im Fernglas kaum an. Argon ist ein Edelgas und reagiert fast überhaupt nicht, ist daher besser, aber teurer.
es gibt wasserdichte Ferngläser, die sind meistens mit
Stickstoff gefüllt. Jetzt gibts auch welche mit Argon.
Ich halte das ganze eher für einen Werbegag.
Edelgasfüllung hört sich doch doll an, oder ?
Man könnte ja auch einfach irgendein anderes Gas nehmen bzw.
normale Luft.
Ob Luft oder Stickstoff aus der Flasche macht kostenmäßig
nicht viel Unterschied. Für die Werbung ist es sehr relevant.
Ich denke, die paar mg O2 würde auch nicht viel bewirken,
aber sicher ist sicher.
Meine Erklärung ist das man Stickstoff nimmt,
weils günstig aber eine höhere Ordnungszahl hat und damit
weniger schnell entweicht. Argon ist sogar noch besser
(Ordnungszahl 18) und somit bleibt der Überdruck länger
bestehen!? Ist diese Schlussfolgerung richtig?
Dann wäre Krypton noch viel besser - Na, mal warten, wann
der erste Hersteller sowas als Weltneuheit anbietet
Wenn schon, denn schon dann mache ich jetzt noch das
ultimative Patent und gehe auf Radon
ich habe mich schon sehr bewust mit Xenon beschieden, denn Radon ist arg instabil. Das Nuklid 222Rn hat mit knapp vier Tagen Halbwertzeit die längste aller Radonnuklide, was schon arg kurz ist. Nach gut einem Monat herrscht also ziemlicher Unterdruck in den Ferngläsern
Denkfehler! Atom Molekül
Es stimmt zwar, daß Argon die größere Ordnungszahl hat und auch, daß ein Argonatom größer ist als ein Stickstoffatom. Aber, Stickstoff liegt als N2 Molekül vor, Argon bleibt als Edelgas atomar. Das N2 Molekül ist größer als das Argonatom. Daher ist das Argument mit dem langsameren entweichen eher ein Vorteil von Stickstoff.
Wichtig ist, daß das Füllgas inert gegen die im inneren präsenten Oberflächen ist. Das dürfte sowohl bei Stickstoff als auch bei Argon gegeben sein. Desweiteren muss das Gas absolut trocken sein. Vielleicht kann man Argon besser trocknen als Stickstoff und ist deshalb billiger als Stickstoff.
Ich vermute aber eher ein Marketingargument.
Liebe Grüße,
Thomas.
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
absolut trocken sein. Vielleicht kann man Argon besser
trocknen als Stickstoff und ist deshalb billiger als
Stickstoff.
Die Trocknung ist bei beiden gleich - oder man nimmt es aus einem Flüssigtank, dann ist es eh pulvertrocken. Dafür ist Argon aber deutlich teurer ab Werk - also das Preisargument greift höchstens für Stickstoff, wobei das bei den Mengen vermutlich nicht sonderlich ins Gewicht fällt.
Wenn schon, denn schon dann mache ich jetzt noch das
ultimative Patent und gehe auf Radon
ich habe mich schon sehr bewust mit Xenon beschieden, denn
Radon ist arg instabil.
Klar, das wollte ich bloß nicht gleich so rausposaunen, weil das
ein ganz wesentlicher Teil des Patents ist.
Man kann das Fernglas mit einem Geigerzähler leicht wiederfinden, wenn’s mal verlegt ist, zumindest die ersten paar Tage, wenn man
noch keinen festen Platz dafür im Haushalt gefunden hat
Das Nuklid 222Rn hat mit
knapp vier Tagen Halbwertzeit die längste aller Radonnuklide,
was schon arg kurz ist. Nach gut einem Monat herrscht also
ziemlicher Unterdruck in den Ferngläsern
Aber dafür bekommt man letzendlich automatisch eine schöne
Bleipatina im Glas Wenn das nix ist.