Hallo,
habe im April eine Sohn geboren den ich seit Anfang an auch stille.Mein Problem liegt darin, dass ich nur in der linken Brust Milch habe und rechts so gut wie gar nichts.Nun beobachte ich aber, wie die linke Brust um einiges größer wird als die andere.
Was kann ich dagegen tun und werden die Brüste nach Ende der Stillzeit wieder gleich groß?
Hallo,
habe im April eine Sohn geboren den ich seit Anfang an auch
stille.Mein Problem liegt darin, dass ich nur in der linken
Brust Milch habe und rechts so gut wie gar nichts.
Sicher? Wäre schon sehr außergewöhnlich. Immer wieder anlegen und nicht gleich nach einer Minute wieder aufhören. Du kannst auch mit einer Pumpe unterstützen.
Wie kommst du denn überhaupt zu dieser Auffassung? Will dein Kind auf der einen Seite nicht trinken und brüllt immer? Könnte auch sein, dass es gar nicht an der Brust liegt, sondern dass das Kind Schmerzen hat beim trinken durch einer Wirbelblokade o.ä.
Nun beobachte ich aber, wie die linke Brust um einiges größer wird
als die andere.
Das wird auch noch eine ganze Weile so bleiben, nämlich bis du abgestillt hast.
Was kann ich dagegen tun und werden die Brüste nach Ende der
Stillzeit wieder gleich groß?
Du kannst die rechte Seite aufpolstern. Wie es nach der Stillzeit aussieht, kann dir niemand beantworten. Jede Frau und jede Brust ist nämlich anders.
Suche Dir einer Stillberatung in deiner Nähe! Google hilft.
das ist tatsächlich so wie Suse sagt. So schnell wie möglich solltest du wieder regelmässig auch an der „kleineren“ Brust anlegen, damit sich das wieder einpendelt. Aber nur wegen der Milchmenge, nicht wegen der Brustgröße. Das hat höchstwahrscheinlich keinen Einfluß darauf, wie deine Brust nach dem Stillen aussieht. Nicht das Stillen, die Schwangerschaft verändert den Körper. Bei mir sahen die Brüste nach der Stillzeit wieder genauso aus wie vor der Schwangerschaft. Sehr viele Frauen haben von Natur aus ungleich geformte Brüste, also eine größere, eine kleinere. Daran ändert die Stillzeit nichts.
Hallo du,
erstmal herzlichen Glückwunsch zu deinem Baby!!!
Und schön, dass du stillst und stillen kannst.
Ich habe genau dasselbe erlebt wie du.
Meine Tochter trinkt/ trank lieber links und binnen kurzer Zeit hatte ich dort 2Körbchen größer als rechts.
Meine Hebamme erklärte mir dann, dass dies bei vielen Krümeln genaus so ist wie bei mir bzw. jetzt bei dir. Links können sie beim Trinken unseren Herzschlag ähnlich wie im Bauch hören, rechts ist das Herz ein Stück weiter weg und dadurch leiser oder nicht mehr zu hören. Dadurch trinken sie lieber links. Links produziert dadurch mehr, die Milch fließt automatisch leichter als in der „vernachlässigten“ Brust.
Man kann nun immer wieder rechts anlegen, durch die Haltung beim STillen immer wieder versuchen zu überlisten.
Ich habe es irgendwann akzeptiert, war auch irgendwie beeindruckt, wie ein so kleiner Mensch schon Vorlieben haben kann und sie so eindeutig mitzuteilen versteht.
Inzwischen ist meine Tochter 2 einhalb und liebt ihren Busi immer noch. Ich habe noch nicht abgestillt und dadurch, dass sie sprechen kann, diskutiert sie quasie mit mir… „Mama, die ist alle…, bitte andere…“. Interessanter Weise hat sie in den letzten Monaten ihre Vorliebe für rechts entdeckt, und siehe da, meine Brüste sind wieder fast gleich groß. Ich hatte vor der SChwangerschaft nicht mal Körbchen A, ich hatte gar keine BHs. Dann war es plötzlich DD bzw. E und rechts eben irgendwann C. Nun sind beide C, aber ich stille ja auch noch.
Ich denke also, dass es nicht schlimm ist, wenn du diese Vorliebe deines Zwergs akzeptierst. Eine Hebamme oder Stillberaterin macht einen enorm viel sicherer als die vielen Menschen um einen herum, die das Stille zum Teil zu einer Zeit „gelernt“ haben, als es als ungesund oder nicht schick galt. Mir hat meine Hebamme in solchen Fragen sehr geholfen.
Und ja, die Brust kann sich in jede Richtung verändern, ich bin selber einige Male von ihr überrascht worden )
Mach einfach, womit du dich wohl fühlst. Das habe ich inzwischen als besten Weg für mich gefunden, weil eine gewisse Unsicherheit ab der Geburt meiner Tochter ein ständiger Begleiter zu sein scheint. Dann Dinge zu tun, die man eigenlich nicht möchte/versteht oder gut findet, fällt viel viel schwerer.
Alles Liebe von hier,
motte-s