eine Mutter geht mit ihren Kindern ins Museum.
Sie hat noch eine Freundin dabei. Ansonsten sind sie die einzigen Gäste in dem Naturkundemuseum.
Taschen lassen sie natürlich drausen.
Jetzt bekommt das Kleinkind Hunger und brüllt den Laden zusammen.
Die Frau setzt sich daraufhin in ein „ruhiges“ Eck und stillt ihr Kind.
Darauf kommt eine Aufseherin und fordert die Frau auf, das stillen zu unterlassen. Der Boden könnte beschmutzt werden.
Die Frau stillt munter weiter, da sie ja keine Colaflasche an einen Dreijährigen austeilt, sondern die Muttermilch dirket in das Kind befördert. Selbstverständlich wird auch nicht mutwillig auf den ausgestopften Löwen gezielt oder die Muttermilch bricht in Litern aus der Frau hervor.
Es folgt ein unschönes Wortgefecht und die Aufeseherin „verfolgt“ darauf die Familie durchs Museum und lässt sie nicht mehr aus den Augen.
Natürlich verhält die Familie sich aber ordentlich.
Auf schriftliche Nachfrage wird erklärt, dass die Angestellten im Umgang mit dem Personal geschult sind und derartiges Verhalten nicht sein kann.
Stillen sei grundsätzlich nicht erlaubt und die Frau hätte auf Nachfrage im Erste- Hilfe-Raum stillen.
Ja ernsthaft? Darf man sein Kind nicht stille? Das die Kinder jetzt nicht grad Butterbrezel essen und danach die Scheiben verschmieren dürfen, leuchtet ja völlig ein. Aber stillen?
Und wer will noch im Erste-Hilfe-Raum stillen? Jeder Erwachsene ißt im Speißesaal…
Laut Hausordnung ist Essen und Trinken verboten. Übers stillen steht da gar nicht und es sind auch nirgends Hinweise angebracht.
Gibt es da keine Regelung? Oder liegt die Mutter echt falsch und muss zukünfigt einfach im Auto/ oder zuhause stillen?
Hi, ja und was ist daran so soooo unmöglich im Erste Hilferaum zu stillen statt in aller Öffentlichkeit im Naturkundemuseeum?
„Jeder Erwachsene isst im Speißesaal“
Echt woher dieses Wissen?
Man könnte ja bei der zuständigen Behörde ´nen Antrag stellen im Naturkundemuseeum ´nen Stillspeißesaal für stillende Mütter einzurichten.
Man kann auch aus jeder Mücke ´nen Elefanten machen.
ramses90
Wir leben alle noch
Hallo,
wie konnten wir nur überleben? Unsere Mütter hielten sich noch an die Hausordnungen und haben nicht in der Öffentlichkeit gestillt.
Zum Thema: Das Museum hat das Hausrecht und die Besucher haben sich daran zu halten.
Hallo,
wie konnten wir nur überleben? Unsere Mütter hielten sich noch
an die Hausordnungen und haben nicht in der Öffentlichkeit
gestillt.
Also meine Mutter hat mich durchaus in der Öffentlichkeit gestillt. Und in einem völlig leeren Museum zu stillen, ist sicher nicht „die Öffentlichkeit“. Zumal das überhaupt kein Thema ist. Stillen ist total normal und es sieht keiner was, wenn er nicht direkt darauf starr.
Zum Thema: Das Museum hat das Hausrecht und die Besucher haben
sich daran zu halten.
Dann sollte doch aber irgendwo kenntlich gemacht werden, dass stillen verboten ist.
Die Begründung, der Boden könnte dreckig werden, ist ja wohl völlig haltlos. Wir mussten ja auch keine Schuhschoner anziehen…
Hi, ja und was ist daran so soooo unmöglich im Erste Hilferaum
Das hat keine der Damen angeboten. Erst auf schriftlicher Nachfrage wurde diese Möglichkeit angeboten.
Im Museum wurde nur die Option „einpacken“ oder gehen, gegeben.
zu stillen statt in aller Öffentlichkeit im Naturkundemuseeum?
Was genau ist jetzt schlimm daran in Gesellschaft zu stillen? Keiner muss etwas sehen, wenn er nicht starrt. Ich hab doch nicht Sex oder so…
Ich hatte sogar ein Stillhemd an.
„Jeder Erwachsene isst im Speißesaal“
Echt woher dieses Wissen?
Isst du auf dem Klo? Weißt du wie oft mir schon das „stille Örtchen“ als stilles Örtchen zum stillen angeboten wurde?
Man könnte ja bei der zuständigen Behörde ´nen Antrag stellen
im Naturkundemuseeum ´nen Stillspeißesaal für stillende Mütter
einzurichten.
Nein, aber es sollte doch einfach möglich sein, sein Kind zu stillen. Mir erschließt sich einfach der Sinn nicht. Erkläre es mir! Wie genau wird der Boden schmutzig? Und warum darf man mit dreckigen Schuhen dann da rein?
Man kann auch aus jeder Mücke ´nen Elefanten machen.
Genau, das hat die Aufeseherin tatsächlich gemacht.
Auf schriftliche Nachfrage wird erklärt, dass die Angestellten
im Umgang mit dem Personal geschult sind und derartiges
Verhalten nicht sein kann.
wenn ich „personal“ durch „besucher“ ersetze, macht der satz sinn. heißt das also, die aufseherin wurde von ihrem chef getadelt?
dann sieh das als genugtuung. mehr wirst du leider nicht erwarten können.
Stillen sei grundsätzlich nicht erlaubt und die Frau hätte auf
Nachfrage im Erste- Hilfe-Raum stillen.
Ja ernsthaft? Darf man sein Kind nicht stille?
doch. aber eben nicht, wo es untersagt ist.
Das die Kinder
jetzt nicht grad Butterbrezel essen und danach die Scheiben
verschmieren dürfen, leuchtet ja völlig ein. Aber stillen?
das ist deine ansicht. prüde, spießige museumswärter und/oder -betreiber sind da anderer meinung.
Gibt es da keine Regelung?
leider nein.
Oder liegt die Mutter echt falsch
und muss zukünfigt einfach im Auto/ oder zuhause stillen?
oooooder im erstehilferaum
gruß
michael
der’s gut findet, daß mütter stillen. auch außerhalb des erstehilferaumes.
dann ist es versuchtes essen und trinken! also ab in die versuchsprüfung…
scnr
ps: immer dieses Hausrecht, ich durfte auch nicht laut schreien und nackt sein, nur weil keine anderen gäste da waren, ist schon ne frechheit, das sowas wie ne Hausordnung auch gilt, wenn sich gerade keiner dadurch gestört fühlt.
Also meine Mutter hat mich durchaus in der Öffentlichkeit
gestillt. Und in einem völlig leeren Museum zu stillen, ist
sicher nicht „die Öffentlichkeit“. Zumal das überhaupt kein
Thema ist. Stillen ist total normal
das ist jede andere Körperfunktion auch; dennoch haben wir uns hinsichtlich der meisten gewisse Regeln auferlegt.
Die Begründung, der Boden könnte dreckig werden,
Vergiß die Begründung. Im Straßenverkehr wird Dir ja auch nicht immer begründet, warum Du genau jetzt und dort bestimmte Dinge nicht darfst. Was bleibt, ist die zu befolgende Vorschrift.
Welcher Zacken wäre der Mutter denn eigentlich genau aus der Krone gefallen, den Ersthilferaum aufzusuchen?
Ich denke auch, dass man das als Willenserklärung und Absichtshaltung des Kindes sehen kann. Insoweit ist auch nicht zu erkennen, dass das Kind überhaupt in Erwägung zog, von der Nahrungsaufnahme wieder abzusehen.
Hi, nunja aber es liegt in der Natur der Sache dass diejenigen die davon eine Störung bekamen, es selbst nicht darauf zurückführen, wenn Sie es überhaupt erkennen,
Genauso wie Diejenigen die sagen die gesunde " Watschn" (Ohrfeige) hat ihnen auch nicht geschadet, aber genau mit dem Satz den Beweis erbringen.
Hi, falls du es noch nicht gelesen haben solltest, Ihr wurde die Möglichkeit nicht genannt!
Man kann eben auch als Aufseherin (schönes Wort) ganz freundlich den Raum anbieten und zugleich auf dessen Vorzüge und die HAusordnung hinweisen.
OL
falls du es noch nicht gelesen haben solltest, Ihr wurde
die Möglichkeit nicht genannt!
auf die schriftliche Bescherde hin, wurde erklärt, daß sie - falls sie nachgefragt hätte - den Erstehilferaum hätte aufsuchen können. Daraus folgere ich, daß sie nicht nachgefragt hat. Angesichts der hier gewählten Formulierungen habe ich zudem den Eindruck, daß die Reaktion auf die Ansage der Aufseherin nicht Kompromißbereitschaft, sondern Renitenz gewesen ist: Die Frau stillt munter weiter, da sie ja keine Colaflasche an einen Dreijährigen austeilt, sondern die Muttermilch dirket in das Kind befördert. Selbstverständlich wird auch nicht mutwillig auf den ausgestopften Löwen gezielt oder die Muttermilch bricht in Litern aus der Frau hervor. … mehr auf http://w-w-w.ms/a48wna
Wie man nachlesen kann, wäre aber selbst der Hinweis auf die Erstehilfekammer nicht auf Gegenliebe gestoßen: Das die Kinder jetzt nicht grad Butterbrezel essen und danach die Scheiben verschmieren dürfen, leuchtet ja völlig ein. Aber stillen?
Und wer will noch im Erste-Hilfe-Raum stillen? Jeder Erwachsene ißt im Speißesaal… … mehr auf http://w-w-w.ms/a48wna
Ich vermag nicht zu erkennen, inwieweit das bei der rechtlichen Beurteilung der Situation eine Rolle spielt.
Falls die Frage in eine andere Richtung gehen sollte: niemand käme wohl auf den Gedanken, Frauen bei einer Diskussion über Wildpinkler (wo es ja dann auch um eine völlig normale Körperfunktion ginge) anders zu behandeln als Männer und ihnen möglicherweise das Rederecht zu entziehen. Oder doch?
Und nein: ich bin nicht der Ansicht, daß stillen und urinieren vergleichbar sind. Wobei es natürlich auch Menschen gibt, die Urin äußerlich und innerlich aus medizinischen oder ästhetischen Gründen anwenden.
Welcher Zacken wäre der Mutter denn eigentlich genau aus der
Krone gefallen, den Ersthilferaum aufzusuchen?
Es wurde ihr ja nicht angeboten. Das Aufsichtspersonal wollte, dass eingepackt oder gegangen wird.
Und er nach schriftlicher Anfrage, wurde der Erste Hilfe Raum angeboten.
Vorher erben nicht. Und was soll die Mama da machen? Echt das Museum verlassen?
Gut, dann ist die Konsequens nicht mehr ins Museum mit Kindern zu gehen. Samstags dann lieber zu Ikea. Da sind Kinder uns stillen erlaubt.
Hi,
Ja richtig es geht um Mündigkeit (im einfachen Sinn) und um Menschenrechte und Grundbedürfnisse die wohl manch einer erfurzten Hausordnung überzuordnen sein werden.
Auch wenn die Hausordnung das urinieren, erbrechen, trinken usw. verbietet, kann es Fälle geben die das ganz simple hinfällig machen.
Die Frage ob du jemals gestillt hast, würde mangelnde angelernte iologische Kenntnis ersetzten, kommt also daher dass dem Säugling der ja an der Situation nicht schuld ist, unverhältismässig hohe Schmerzen zugemutet werden, wenn Ihm so adhoc die Brust entzogen wird, die in keinerlei Relation stehen.
Die Schmerzen dürften vergleichbar sein, wie wenn man einem Erwachsenen plötzlich Mund und Nase zuhält.
OL
Laut Hausordnung ist Essen und Trinken verboten. Übers stillen
steht da gar nicht und es sind auch nirgends Hinweise
angebracht.
führen dann zu lustigen Schildern wie „Essen, Trinken, Stillen und mit vermatschten Bananen spielen ist verboten“ oder diesem hier wo sich jeder nur an Stirn langt.