Stillkind mag absolut KEINE flasche

hallo,
meine tochter, die in kürze ein jahr alt wird, mag nichts, aber auch gar nichts ausser mamas milch. im sommer habe ich es zwischendurch mal geschafft, dass sie aus dem avent-trinklernbecher getrunken hat, aber zur zeit geht nichts. eine batterie aller hersteller von trinklernflaschen steht im schrank, aber sie nimmt einfach keine andere flüssigkeit zu sich. jetzt habe ich versucht, ihr das selbst mit eierbecher zu überlassen und das findet sie natürlich prima. nur ist diese variante des trinkens natürlich nichts für unterwegs :frowning: und so langsam wollte ich natürlich die stillmahlzeiten auch mal auf morgens und abends legen, das zweite jahr aber - so das kind auch möchte - noch stillen, da ich diverse allergien mitbringe.
ich hoffe, ich entfache jetzt keine diskussion über die dauer des stillens :wink: suche wirklich nur rat, wie man so einen zwerg mal zum trinken bringt. und die sigg-flasche halte ich noch für verfrüht - den tipp gab mir gerade eine mama beim schwimmen…

mascha

Hallo Mascha,

und die sigg-flasche halte ich
noch für verfrüht - den tipp gab mir gerade eine mama beim
schwimmen…

Warum? Mehr Sauerei als Eierbecher kriegst du damit auch nicht. Offensichtlich will dein Stillkind „selbermachen“ mit „richtigen“ Tassen, Bechern etc., nicht nur Babykrams. Komm ihr da entgegen.

Gruß
eklastic

Hallo,

Offensichtlich will dein Stillkind „selbermachen“ mit

„richtigen“ Tassen, Bechern etc., nicht nur Babykrams. Komm
ihr da entgegen.

Ja, genau - mir fällt dazu eine Geschichte ein, die mir meine Mutter
erzählt hat: mein damals 1-jähriger Cousin wollte auch keine Flasche
und hat nur den Kopf weggedreht und geschrien. Seine Mutter verdrehte
auch vor lauter Aufregung den Kopf und schrie. Da hatte meine Oma die
Nase voll und mischte sich ein. Sie stellte dem Kind einen Teller von
dem hin, was alle anderen auch aßen: Kartoffeln mit Soße und Fisch.
Der Teller war sofort leer.

Gibst Du deinem Kind denn nur Milch? Ich wollte auch mit einem Jahr
keine Milch mehr (auch keine Kuhmilch und die mag ich bis heute
nicht).
Gib dem Kind „was Richtiges“ in Häppchen oder mit der Gabel verdrückt
und zu trinken aus einem Becher (ohne Sauger). Wenn Du Angst vor
Sauereien hast, dann leg eine Plastikunterlage auf den Boden, leg dem
Kind ein Latz um und tu nur sehr wenig Flüssigkeit in den Becher. Das
Essen und Trinken muss auch Spaß machen und lernen tun die Kleinen
alles viel schneller als man denkt und vor allem wenn man sie selber
machen lässt.

Viele Grüße und guten Apetit für den Kleinen

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Nachtrag
Sorry, hab gerade gelesen, dass Du ja eine Tochter hast, was aber
inhaltlich keinen Unterschied macht :smile:

Sorry, hab gerade gelesen, dass Du ja eine Tochter hast, was
aber
inhaltlich keinen Unterschied macht :smile:

hi Chili,

deshalb hatte ich „Stillkind“ geschrieben, weil ich nicht mehr wusste, ob er oder sie.
Und deine Erfahrungen teile ich. Mein nicht-gestilltes Kind saß brüllend im Hochstuhl vor seinem Kinderessen. Wir hatten recht scharfes Chili con carne. Irgendwann hatte ich die Nase voll, hab dem kleinen eine Portion Chili (nicht persönlich nehmen :wink: ) auf den Teller geklatscht und gemeint: dann iss halt das.
Er hats getan und sich gefreut und das war der letzte Tag an dem ich gesondert „fürs Baby“ gekocht habe.

Gruß
eklastic

Hallo,

so ganz kapiert hab ich jetzt nicht worum es eigentlich geht, aber ich versuch trotzdem mal zu antworten.

meine tochter, die in kürze ein jahr alt wird, mag nichts,
aber auch gar nichts ausser mamas milch.

Das klingt jetzt für mich so als ob Du noch voll stillst. Deine Tochter ist 11 Monate und von daher find ich’s jetzt nicht schlimm wenn Du noch etwas länger voll stillst. Sofern Du es Dir leisten kannst, sprich sofern Du bzw. Deine Milch immer zur Verfügung steht. Wenn Du irgendwie wegen Eisenmangel Dir Sorgen machen solltest, da erwischt es meistens erstmal die Mutter weniger das Kind. Du kannst das ja mal bei Dir beim Arzt abchecken lassen.

im sommer habe ich es

zwischendurch mal geschafft, dass sie aus dem
avent-trinklernbecher getrunken hat, aber zur zeit geht
nichts. eine batterie aller hersteller von trinklernflaschen
steht im schrank, aber sie nimmt einfach keine andere
flüssigkeit zu sich.

Also im Sommer war sie ja wesentlich jünger und ein voll gestilltes Kind muß auch keine andere Flüssigkeit zu sich nehmen. Auch kein Wasser oder Tee.:wink:

jetzt habe ich versucht, ihr das selbst

mit eierbecher zu überlassen und das findet sie natürlich
prima.

Das ist doch schon mal klasse. Sie möchte gleich „richtig“ trinken. Laß sie, sie ist ja auch schon bald 1 Jahr.

ich hoffe, ich entfache jetzt keine diskussion über die dauer
des stillens :wink:

Du kannst ja Ohren zuhalten und Dein Kind entscheiden lassen:wink:))

suche wirklich nur rat, wie man so einen

zwerg mal zum trinken bringt. und die sigg-flasche halte ich
noch für verfrüht - den tipp gab mir gerade eine mama beim
schwimmen…

Also mit einem Jahr halte ich die SIGG-Flasche keinesfalls zu früh. Warum? Sofern Du diesen Trinkverschluß meinst, den man so rauszieht und dann halt ein kleines Loch zum Saugen bleibt. Flaschen, die ich auch noch empfehlen kann, sind die Emilflaschen. Google mal danach.

Schreib doch nochmal was das Problem ist. Du sorgst Dich, daß Dein Kind (noch) nicht ißt? Oder Du mußt arbeiten oder bist aus anderen Gründen außer Haus und jemand soll dem Kind zu essen geben?

Meine Tochter hat übrigens nie eine Nuckelflasche kennengelernt. Sie wechselte direkt von der Brust an ein normales Glas/Becher. Für draußen tat’s dann die Emilflasche.:wink:

Liebe Grüße,
Christiane

Hi,

ich hatte mit unserem Junior dasselbe Problem - allerdings war er da deutlich jünger, ich habe mit dem Voll-Stillen nach 7 oder 8 Monaten aufgehört. Es ging wie bei Dir nix, keine Sorte Sauger, nur Geschrei. Essen vom Löffel war nicht so das Problem.

Die Lösung fürs Trinken war dann ganz einfach. Ich habe ihm eine ganz wunderschöne bunte große Tasse gekauft und eine Schachtel bunte Trinkhalme. Und daraus gabs fortan Bananenmilch und Kakao und Tee. Anfangs habe ich dann auch mit Trinkhalm getrunken, und wir hatten ein paar Tage lang viel Spaß beim Tasse-Tauschen und Über-Kreuz-Trinken. Und dann war gut und der nächste Schritt war dann Trinken gleich aus der Tasse.

Gruß
Aia

Hallo,

bei uns gab es zwar nie ein Problem zwischen Mama und Flasche zu wechseln, aber ungefähr in dem von dir genannten Alter war keine große Begeisterung für Breimahlzeiten in diversen Formen (angerührt, Gläschen, selbstgekocht) festzustellen. Wir haben es auch wie in den schon gegebenen Antworten gemacht, und einfach mal „normales“ Essen von uns angeboten, und schon hatte sich das Thema erledigt. Zuerst war es eine große Portion (kalte) Lasagne, von der ich spaßeshalber Sohnemann ein Häppchen angeboten hatte, weil er da unbedingt dran wollte, dann Risotto, Kartoffelgratin, eine richtig scharfe Nudelsauce, … Die letzten Gläschen stehen hier immer noch im Schrank, und müssen wir mal vor Verfallsdatum abgehen.

BTW: Kurz nach dem ersten Geburtstag erteilte dann die Kinderärztin die „offizielle Freigabe“, dass Sohnemann jetzt alles essen dürfte. Angesichts einer zwischenzeitlich verdrückten halben Tafel Chili-Schokolade konnten wir darüber nur noch lachen. Heute (20 Monate) isst Sohnemann eigentlich alles, schafft es aber immer wieder doch noch uns zu überraschen. Montag mussten es unbedingt die kleinen Tintenfische sein, die in der Nudelsauce schwammen, und die mit Begeisterung restlos verputzt wurden.

Gruß vom Wiz

mascha

Meine Tochter war auch so ein Fall. Jede Version eines Saugers schob sie genervt
mit der Zunge weg. Da kam ihre Oma seelenruhig mit dem Vorschlag, nimm einen
„Milchgießer“ (so ein Kännchen mit „Schnabel“).

Ich fand das echt komisch, doch es hat funktioniert. Sie trank daraus jede
Flüssigkeit und ging pflegeleicht zum Tassentrinken über.

Einen Versuch ist es wert, oder?

) Son-ja

Stillkind mag absolut KEINE Flasche
Hallo,
ich kann Dir nichts raten ,hier aber meine Erfahrung schreiben.

Mein 2. Sohn nahm NICHTS zu sich, ausser der Muttermilch.
Bis er 1 Jahr alt und ich wieder schwanger war. Er verweigerte alles: Löffel,Sauger,Tasse, auch Süssigkeiten, Kekse, egal was. Ich bin 2 Tage weggefahren, auf Anraten des Kinderarztes um ihn zum Essen zu bringen( …es ist noch kein Kind freiwillig verhungert…),er hat nur geschrien und nichts gegessen.
Heute ist er 23, ein prächtiger Junge und leidenschaftlicher Koch.(hat das was damit zu tun???)

Gruß
Kosmokatze

Hallo Mascha,
meine beiden Töchter waren Krippenkinder: Die erste kam mit 6 Monaten in die Kinderkrippe, die 2. mit einem Jahr.
Beide haben zu Hause „IHRE“ Tasse gehabt: Damals waren das schöne Plastetassen, die im Problem-/Protestfall auch mal durch die Gegend geworfen wurden. In diese Tasse wurde immer nur bodenbedeckend das Getränk (meist Tee) eingefüllt. Dadurch war die Gefahr, dass sich die Kleinen von oben und bis unten vollschmaddern, stark verringert.
Beide waren stolz aus „IHRE TASSE“, die sie selbst auf den Tisch stellen durften und auch wieder abräumten.

Trinklerntassen wurden schon seitens der Krippenerzieherin nicht empfohlen, da die Kinder dadurch ein anderes Trinkverhalten trainieren würden.

Woran es konkret lag, kann ich nicht sagen, aber beide haben mit 1 Jahr problemlos aus der normalen Kindertasse getrunken. Auf Strohhalme habe ich nur zurückgegriffen, als die lieben Kleinen mit „Mundfäule“ ankamen.

Einen schönen 3. Advent wünscht BM