Stillprobleme eines neugeborenen der nicht saugen

hallo aus berlin,
seit freitag sind wir stolze eltern eines sohnes, der leider nach stressiger geburt per kaiserschnitt kommen musste. schon das erste anlegen 30 min nach der OP misslang, der kleine strich andauernd mit dem mund ueber die brustwarze ohne sie einzusaugen (die warze meiner frau ist relativ flach und breit). seitdem haben wir es mit und ohne hebammen-anleitung zig male probiert ihn anzulegen aber er kriegt voelligst hektisch die warze nicht zu fassen und plaert wie unter schmerzen. und zur zeit pumpt meine frau milch ab und gibt sie ihm mit dem flaeschen, das ist ein kompromiss. eleni will nun aber entweder mit der brust stillen oder aber wenn er das nicht will komplett abstillen weil die pumperei etc ist schon sehr aufwendig. heute wollen wir mal unter anleitung huetchen versuchen. wem ging es aehnlich und wo kann man sich hinwenden mit solchen stillproblemen?
gruesse!

Hallo Upe,

herzlichen Glückwunsch zum Kind !!!

Als Frühchenmutter kenne ich (leider) Saugprobleme in verschiedenen Varianten, vielleicht hilft Euch der eine oder andere Tipp.

Also, 1. vermutlich ist das Baby von der Geburt wirklich noch müde. Dann hat sich das Problem in den nächsten 1-3 Tagen erledigt. Vermutlich hat Deine Frau schon morgen einen wachen kleinen Piranha an der Brust :wink:

  1. Die Stillunterstützung in den Kliniken ist leider oft recht schlecht. Wenn ich schon lese, wie häufig und wohl auch etwas panisch (sorry, so liest es sich) das Kind anzulegen versucht wurde, sträuben sich mir die Haare. Unter Stress klappt Stillen nicht, das ist ganz wichtig !

  2. Ich habe auch anfangs zwangsläufig abgepumpt, beim ersten Kind schnell ganz aufgegeben, kann also Deine Frau bestens verstehen. Daher empfehle ich, die nächsten Tage eventuell mit Abpumpen zu überstehen und dann weiter zu sehen. Das muss keineswegs zangsläufig zu einer Saugverwirrung führen, meine beiden jüngeren Kinder haben problemlos von der Mumi-Flasche zur Brust gewechselt. Für daheim braucht Ihr eine gute Nachsorgehebamme (möglichst keine Hardcorestilltante), daheim sieht das alles ganz anders aus ! In der Klinik mit den noch immer existierenden Wiegeplänen wird man ganz verrückt gemacht, das hilft einem beim Stillen rein gar nicht !

  3. Ich wünsche Euch, dass dann Ruhe einkehrt und das Baby schnell lernt, an der Brust zu trinken. Wenn nicht - auch mit Flasche werden Kinder groß (NEIN, bitte an dieser Stelle keine Stilldiskussion !!!)

Alles Gute wünscht

Sylvia (Stillzeiten: 6 Wochen, nur abgepumpt und zugefüttert, Chaos; 6 Monate mit kleineren Problemchen; 13 Monate ohne irgendwelche Probleme)

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Hallo Upe,

herzlichen Glückwunsch zum Kind !!!

DANKE :wink:

Als Frühchenmutter kenne ich (leider) Saugprobleme in
verschiedenen Varianten, vielleicht hilft Euch der eine oder
andere Tipp.

*gespannt*

Also, 1. vermutlich ist das Baby von der Geburt wirklich noch
müde.

auf jeden fall!

Dann hat sich das Problem in den nächsten 1-3 Tagen
erledigt. Vermutlich hat Deine Frau schon morgen einen wachen
kleinen Piranha an der Brust :wink:

leider nein!
geburt war am sonntag 13.7. um 1h morgens
anlegen um 2h
dann in der klinik bis auf ganz wenige mal fehlschlaege und hysterische anfaelle
DI - DO haben wir es mit pipette und bechern versucht aber das langt von der menge her nicht mehr
seit FR also flasche und pumpe
heute abend versuchen wir huetchen

  1. Die Stillunterstützung in den Kliniken ist leider oft recht
    schlecht. Wenn ich schon lese, wie häufig und wohl auch etwas
    panisch (sorry, so liest es sich) das Kind anzulegen versucht
    wurde, sträuben sich mir die Haare. Unter Stress klappt
    Stillen nicht, das ist ganz wichtig !

RICHTIG
sie war SORRY scheisse!
(fast) keiner hat sich um die psychologischen momente geschert und eleni und leon sind mehr oder weniger sich selbst ueberlassen worden. ich werde deswegen noch einen beschwerdebrief schreiben (ich geh mal aus das wir support haetten verdienet oder gehoert das nicht zu den leistungen einer entbindunsgstation??)
-> um dem horror wenigstens etwas entgegenzusetzen habe ich unsre hebamme aus geburtsvorbereitung und wochenbettzeit gebeten in die klinik zu kommen, und von ihr kam auch das erste mal eine diagnose: kind zu schwach, reflexe zu schwach! brust kann nicht klappen!

  1. Ich habe auch anfangs zwangsläufig abgepumpt, beim ersten
    Kind schnell ganz aufgegeben, kann also Deine Frau bestens
    verstehen. Daher empfehle ich, die nächsten Tage eventuell mit
    Abpumpen zu überstehen und dann weiter zu sehen.

die ersten tage sind aber schon rum :wink: wie gehts weiter??

Das muss
keineswegs zangsläufig zu einer Saugverwirrung führen, meine
beiden jüngeren Kinder haben problemlos von der Mumi-Flasche
zur Brust gewechselt. Für daheim braucht Ihr eine gute
Nachsorgehebamme (möglichst keine Hardcorestilltante), daheim
sieht das alles ganz anders aus ! In der Klinik mit den noch
immer existierenden Wiegeplänen wird man ganz verrückt
gemacht, das hilft einem beim Stillen rein gar nicht !

ok!
ich dachte ob man sich an ASF oder so wenden sollte?
stillgruppen …

CU

Hallo!

Herzlichen Glückwunsch zum Nachwuchs! :smile:

Wendet euch mal an die La Leche Liga.
Ich habe zwar selber keien Erfahrungen, aber schon so oft gehört, dass die Damen wahre Wunder vollbringen können und sich individuell Zeit nehmen.
http://www.lalecheliga.de/

Bye, Vanessa

NEWS :wink:
eben haben wir zum ersten mal daheim unter anleitung der hebamme mit huetchen versucht und ES KLAPPTE SUPER
wir haben das nicht fuer moeglich gehalten und meine frau ist heute zum ersten mal rundum gluecklich und zufrieden :wink: und der kleine war ueberhaupt nicht gestresst dabei wie die vielen vielen male davor ohne huethchen …
mal sehen was die zeit noch bringt ;:wink:)
GRUESSE
peter

eben haben wir zum ersten mal daheim unter anleitung der
hebamme mit huetchen versucht und ES KLAPPTE SUPER

Herzlichen Glückwunsch von einer (vor 23 Jahren) lange stillenden Mutter.

Wenn es klappt, dann ist Stillen die stressfreieste Methode der Baby-Ernährung der ersten Monate: Immer dabei, immer richtige Temperatur und immer steril.

wir haben das nicht fuer moeglich gehalten und meine frau ist
heute zum ersten mal rundum gluecklich und zufrieden :wink: und
der kleine war ueberhaupt nicht gestresst dabei wie die vielen
vielen male davor ohne huethchen …

Gruß, Karin

Hallo,

frag doch mal bei http://www.rund-ums-baby.de im Frühchenforum!!

LG Dany (die noch im Forum der Novembermamis aktiv ist …)

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Hallo, ich hoffe, ich komme nicht zu spät,
Das Problem flacher Brustwarzen gibt es wohl öfter, leider sagt einem vorher keiner, was man machen kann, Es gibt BRUSTWARZENFORMER, die man zwischen den Mahlzeiten in den BH legt, was die BW „locken“ soll, in Apotheken zu beziehen (Fa. Ameda oder Fa. Medela), evtl. BW mit Eis vorbehandeln, damit sie erriegieren und Euer Leon sie besser zu fassen bekommt. Wichtig ist auch, nicht mit dem Anlegen zu warten, bis der Kleine schreit wie am Spieß, sondern die frühen Signale zu erkennen…
Ganz viele Punkte, die man beachten kann, wenn man sie weiß.
Ich spreche aus Erfahrung, habe es leider nicht geschafft unsere Tochter zu stillen, habe dann Später eine Stillberaterausbildung gemacht, deshalb auch mein Tip: www.stillen.de da findet Ihr Adressen von Stillberaterinnen, vielleicht auch in Eurer Nähe.
liebe Grüße und viel Erfolg
Conny

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update 26.juli und erneut hilfe gesucht
hallo liebe leute,
seit einigen tagen stillt eleni mit stillhuetchen und es klappt ganz gut, der kleine hat zugenommen ABER er pennt immer an der brust ein lange bevor er eine mahlzeit beendet hat, wir kriegen ihn fast nicht mehr wach, dann beendet eleni die halbe mahlzeit und kaum ist er weg von der brust wacht er wieder auf und schreit und ist mies drauf und hat hunger und dann nimmt ihn eleni wieder ran und das gleiche spiel von vorne.
dazu kommt noch das eleni symptome einer wochenbettdepri hat und sich fuer alles zu schlecht vorkommt … also grad wenig positives. beide sind unausgeglichen und wissen nicht wie sie mit der situation umgehen sollen SEUFZ any ideas?
peter

Hallo Peter,

Dein posting erinnert mich daran, dass man als „alte“ Mutter manchmal dazu neigt, die ersten Wochen mit Baby ein bißchen verklärt zu sehen. Tatsächlich aber ist es meistens sehr aufregend und anstrengend, natürlich aber auch schön.

seit einigen tagen stillt eleni mit stillhuetchen und es
klappt ganz gut, der kleine hat zugenommen ABER er pennt immer
an der brust ein lange bevor er eine mahlzeit beendet hat, wir
kriegen ihn fast nicht mehr wach, dann beendet eleni die halbe
mahlzeit und kaum ist er weg von der brust wacht er wieder auf
und schreit und ist mies drauf und hat hunger und dann nimmt
ihn eleni wieder ran und das gleiche spiel von vorne.

Solange er zunimmt, ist wenigstens einmal sichergestellt, dass er genug Futter bekommt. Das klingt zwar banal, ist aber schon mal ein bißchen Beruhigung, finde ich.

Das Einschlafen beim Trinken und danach nicht satt-sein kenne ich auch von meinen Kindern, aber es hat sich recht schnell von selbst verloren. Vielleicht kommen auch noch Tipps Marke „ja nicht verwöhnen“, aber das ist auch ein bißchen Einstellungssache. Man entwickelt normalerweise ein Gefühl dafür, ob das Baby nur nölt, weil ihm langweilig ist - dann reicht schon Tragen und Dutzigutzi, oder ob es echt Hunger hat. Glaub mir, auch Ihr werdet das herausfinden, laßt Euch da nicht verrückt machen !

dazu kommt noch das eleni symptome einer wochenbettdepri hat
und sich fuer alles zu schlecht vorkommt … also grad wenig
positives.

Was meint denn Eure Hebamme dazu ?

Warum kommt sie sich zu schlecht vor ? Wenn ich so zurückdenke, dann kann ich nur raten, überhört alle guten Ratschläge von Menschen, die gerne mit Patentrezepten kommen oder selbst so perfekt sind („Also, MEINEM Kind hätte ich das auf keinen Fall erlaubt“ - „Sicher reicht die Milch nicht“ - „Was, du stillst noch ? Gib ihm eine dicke Flasche, am besten mit Schmelzflocken“ - „Was, du möchtest nicht mehr weiterstillen ? Aber es gibt nichts BESSERES“ - Liste unendlich). Vorsicht, auch Mütter untereinander sind leider oft unehrlich, das fängt in den Nachtreffen der Schwangerschaftskurse an und hört nie mehr auf. Man selbst fühlt sich dann schnell sehr unfähig, da es ja angeblich alle locker schaffen, nur das eigene Kind hat merkwürdige Mucken…

Deine Aufgabe ist jetzt, Deine Frau immer wieder aufzubauen. Solltet Ihr ernsthaft an eine Wochenbettdepri denken, dann holt Euch unbedingt Hilfe beim Frauenarzt !

beide sind unausgeglichen und wissen nicht wie sie
mit der situation umgehen sollen SEUFZ any ideas?

Außerdem fiel mir spontan noch das Wort „Wachstumsschub“ ein, das mir bei allen Kindern die Stillerei immer wieder erheblich durcheinandergebracht hat. Ich dachte meistens, jetzt ist Schluss, nix ging mehr - und bald darauf war der Spuk vorbei. Schau mal hier: http://www.ichstille.de/wissen/almanach/almanach_06.htm

Ich kenne die Seite sonst nicht, habe nur mal gegoogelt.

Außerdem gibt es bei www.eltern.de zahlreiche Foren für die Zeit mit Babys, auch ein spezielles Stillforum.

Alles Gute wünscht,

Sylvia-Insel

Total normal
Hallo Peter,

seit einigen tagen stillt eleni mit stillhuetchen und es
klappt ganz gut, der kleine hat zugenommen ABER er pennt immer
an der brust ein lange bevor er eine mahlzeit beendet hat,

Das ist völlig normal. Versucht ihn schon beim einduseln so lange wie möglich wach zu halten, hilft euch keine Hebamme? Meine hat gesagt ich soll an Armen und Beinen ziehen, was auch schön hilft: Kräftig mit den Fingern den Rücken hochkrabbeln.
Meistens drückt das Baby ja beim Trinken in die Windel, also nach dem ersten Stillen wickeln: Da wacht der Kleine wieder auf! Nach dem Wickeln kommt die zweite Seite dran. So haben wir das immer mit Erfolg gemacht.
Kauft euch das Stillbuch von Hannah Lothrop, lasst euch auf gar keinen Fall entmutigen, sucht eine Stillgruppe in der Nähe, das ist sehr hilfreich und schön! Prima, dass ihr euch nicht so schnell ins Bockshorn jagen lasst! Auch das mit den Hütchen habe ich hinter mir, nach einigen Wochen brauchten wir keine mehr. Aber lieber Hütchen als Flasche, denn mit der Flasche kann eine „Saugverwirrung“ entstehen weil das leichter geht, und dann funktioniert es an der Brust noch weniger.
Sei einfach für deine Frau da wenn es ihr schlecht geht, das geht wieder vorbei, und so eine Geburt ist einfach heavy und die Frau körperlich total am Ende, das geht auch auf die Seele. Sie braucht viel Unterstützung, Verständnis und Ruhe von dir, und eine liebevolle Hebamme.
Viel Glück!

Andrea

Genau das hatte ich auch!!!

Hallo nach Berlin!!!

Unser Sohn ist mittlerweile 4 Monate alt, die Sache mit dem Stillen war nix.
Der Kleine wollte nicht saugen und wenn er es tat, dann tat mir das soooo schrecklich weh. Dann hab ich Stillhütchen von Nuk aus Latex ausprobiert. Das klappte ca 2-3 mal. Dann hab ich abgepumpt und nach 3 Wochen kam nix mehr raus.
Und dashalb bekommt der Kleine jetzt das Fläschen. Das war meiner Meinung nach sowieso besser, denn seit dem ist er viel ruhiger und schläft gut durch in der Nacht… Das ist sehr viel wert…