Stilltee

Hallo ExpertInnen,

da mein Lieblingsweibchen mich in den nächsten Tagen mit den Worten „Ich glaube, es geht los!“ aus meinem Träumen reißen wird hier schon mal 'ne Frage im Voraus:
Weiß jemand ein gutes und wohlschmeckendes Rezept für einen Stilltee (so im Stile 1 Teil Minze, 1 Teil Fenchel, 1 Teil Kamille…)? Oder gehört das ins Kochrezeptebrett.

Gruß
Manfred

Hi, Manfred,
am besten kaufst du den Stilltee von Weleda, der schmeckt am besten - mir zumindest. Nur geholfen hat er nicht, aber das haben andere Stilltees auch nicht, nicht mal Malzbier hat geholfen, das soll super sein.
Warum machst du dir eigentlich Gedanken um einen Stilltee? Wartet doch erst mal ab, ob es nicht auch so geht. Wenn eine Frau stillen kann, reicht es eigentlich, wenn sie ausreichend trinkt - am besten Wasser, 3-4 Liter am Tag.

Viel Freude mit dem Kleinen, es gibt nichts Schöneres auf der Welt, finde ich (meine Lea ist inzwischen 6 Monate alt).
Gehst du mit zur Geburt?

Gruß vor allem an deine Frau und alles Gute für sie, ich wünsche ihr eine leichte und schöne Geburt, die Elbin

Hi,
ich muss mich der elbin anschließen, die Tees fand ich nicht sehr hilfreich.
Was geholfen war Ruhe und Entspannung, eine Wärmflasche an die Füße und eine Schultermassage (:smile:))
Du siehst - die Arbeit des Männchens ist nicht mit Teeaufbrühen getan…
Aber im Ernst, macht euch keinen Kopf. Wenn es klappt mit dem Stillen ist es gut, wenn nicht auch!!
Stillen ist so ein komplexer Vorgang, da findet ganz viel auch im Kopf statt.
Stress und dämliches Rumgenerve von Leuten die es gar nichts angeht können einer Frau nach der Geburt die Petersilie ganz schön verhageln.
Ich habe immer gern gestillt weil ich es auch praktisch fand aber der ganze Rummel der darum gemacht wird hat ja schon pseudoreligiöse Züge.

ich wünsche euch viel Freude mit eurem Baby

Sue

Als Lieber Vater und Ehemann habe ich schon viele von den Tees mit getrunken. Egal ob fertig gemischter Stilltee (Fenchel, Kümmel und was da sonst noch so drin steckt) wie auch reinen Fenchel Tee and so on and so on.

Nun wie schon unten geschrieben geht es auch um die Menge an Flüssigkeit die die Frau in dieser Zeit braucht. Die „Nebenwirkungen“ kann man auch anders erzielen.

Meine Frau trinkt neben den oben genannten Tees auch normale Getränke mit wenig Säure (z.B. kein Orangensaft) und löffelt nebenbei noch hin und wieder Kümmel. Wenn ich Ihr glauben darf, kommt es auf das Gleiche hinaus und ist eine schöne Alternative.

Ich für meinen Teil bin auf jeden Fall froh, dass ich nicht die mengen an Still- und Fencheltee trinken muss.

Liebe Grüsse und alles Gute beim „D-Day“

MeToo

Danke
Hallo - und Dank an Euch Drei!

Ich werde also - wie die Elbin geschrieben hat - wenn es dann endlich so weit ist, meine Lieblingsfrau mit 3-4 l Leitungswasser vollpumpen. Über Sues Wärmflasche und Schultermassage laß ich natürlich gerne mit mir verhandeln…
„Ich für meinen Teil bin auf jeden Fall froh, dass ich nicht die mengen an Still- und Fencheltee trinken muss.“ - Hallo MeToo, das kann ich nachvollziehen. Zumindest aus Kümmel und Anis kann man doch wirklich wesentlich bessere Sachen machen…
Zusatzfrage: Gibt es den Film: „FRAUEN AM RANDE DES NERVENZUSAMMENBRUCHS“ auch für Männer???

Gruß
manfred

moin,

milch ist gut. da sind dann auch minerale drin. heiße milch mit honig. ein warmer raum und schaf-felle. malzbier braucht sie bloß bei stress. fruchtsäfte schmecken zwar, sind in den ersten wochen aber noch zu scharf. yaga- oder gewürztee richtet die mama zwar zwischendurch auf, mobilisiert aber auch das baby. alles andere ist mit kuschelalarm machbar. nimmst du urlaub? geht sie nach dem mutterschutz in die 40stundenwoche?

feel spass

Hallo Manfred,

Du kannst fertigen Stilltee kaufen oder einfach Fenchel-Kümmel-Anis-Tee, der ist genauso gut. Nur darauf achten, daß keine Pfefferminze oder Salbei enthalten ist, die wirken nämlich abstillend!!

Noch eine kleine Info: Milchbildungstees dürfen sich nur die Tees nennen, welche kontrolliert wurden und als Arzneimittel zugelassen sind (z.b. Weleda). Stilltee darf sich jeder Tee nennen, wenn er nur will. Da passiert es dann auch, daß z.B. im Stilltee von Milupa Pfefferminze drin ist :frowning:

Wie bei allen Sachen gilt: wenn man übertreibt, geht es oft nach hinten los. Um die 4 Tassen / Tag sind ausreichend! Ansonsten Wasser.

Und noch etwas für Dich: Oft wird beim Stillen ein ganz starkes Durstgefühl ausgelöst. Wenn Du in diesem Moment mit einem Glas Wasser parat stehst, kannst Du Dir der dankbaren Blicke Deiner Frau gewiß sein :smile: Bevor sich Deine Frau hinsetzt, hat sie nämlich noch keinen Durst. Aber die Natur hat das schon so eingerichtet: Wenn der Körper Flüssigkeit abgibt, muß er wieder welche zugeführt bekommen. Und wenn man dann ersteinmal sitzt und stillt, kann man schlecht wieder aufstehen…

Liebe Grüße und alles Gute für Euch!!

Cea

Keine Milch!!
Sorry Biggi,

Milch ist nicht so gut. Muttermilch ist ganz anders aufgebaut als Kuhmilch und ein Teil der Kuhmilch geht auch in die Muttermilch über. Sehr viele Kinder vertragen das nicht und reagieren mit Blähungen und Bauchschmerzen! Das gilt auch für Joghurt und Quark. Zumindest zum Beginn der Stillzeit einschränken bzw. ganz weglassen.

Gruß

Cea

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Hi Cea,

Milch ist nicht so gut.

Trotzdem hat die Mutter noch ihren eigenen Körper und bilanziert auch für sich und nicht nur fürs Baby. Und Milch schmeckt besser als Mineral-Kompretten.

Herzlich,

Hallo Biggi,

ich habe nirgendwo geschrieben, daß eine stillenden Mutter (wie übrigens auch eine schwangernde Mutter) ihren „Mehrbedarf“ extra zuführen soll - bei einer ausgewogenen Ernährung ist dies nicht notwendig. Nichts desto Trotz sollte sie auf ihre Ernährung achten, denn sie hat nicht nur für sich die Verantwortung, sondern auch für das Ungeborene / einen Säugling. Und gerade hundertfach verarbeitete Kuhmilch stellt nicht unbedingt eine super gute und vor allem unersetzbare Quelle für Mineralien unc Co. dar, gerade auch dann, wenn sie vom Kind nicht vertragen wird. Und nicht zu vergessen - viele Kinder entwickeln im ersten Lebensjahr eine Kuhmilchallergie, dies muß man nicht noch künstlich forcieren.
Es gibt immer Kinder, welche den Milchkonsum der Mutter vertragen - kein Problem. Aber einer Mutter muß es auch bewußt sein, daß die Buchschmerzen, Blähungen und Unruhe ihres Kindes in engem Zusammenhang mit ihrem Verzehr von Milchprodukten stehen können.
Und wie gesagt - es gibt bessere Quellen für Mineralien.
In dem Moment, wo ein Wesen quasi in Symbiose mit dem mütterlichen Körper lebt, kann die Mutter nicht nur an die Bilanz ihres Körpers denken, wenn ihre Ernährung direkten Einfluß auf ein anderes Leben hat. Und wenn ich merke, daß der Verzehr von Milch / Tomaten / Blumenkohl / Zwiebeln etc. meinem Kind nicht gut tut, werde ich diesen Verzehr halt einschränken oder bei Notwendigkeit auch ganz einstellen. Das hat nichts mit Aufopferung zu tun, sondern ist die normale Reaktion einer Mutter auf das Befinden des Kindes.
Um es noch einmal deutlich zu machen - es geht nicht um Verzicht: es gibt immer Alternativen!!

Gruß
Cea

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Ammen-Latein
Hallo Cea,

Milch ist nicht so gut.

Trotzdem hat die Mutter noch ihren eigenen Körper und
bilanziert auch für sich und nicht nur fürs Baby. Und Milch
schmeckt besser als Mineral-Kompretten.

bei allem respekt vor weiblichem masochismus, aber selbstvergessene nur-stilleinheiten sind kein langfristiger garant für eine glückliche familie. die scheinbar effektivere stillphase durch pseudo-ökologische sanktionen begrenzt dann auch alles andere, was die milchleistung und -qualität bestimmt. eine betrogene mutter ist nicht unbedingt ein guter milchlieferant. schon der verminderte serotonintiter macht ein stillen uneffektiv. bloßer hautkontakt zum austausch des vorgealterten sexualpartners wird das dann. die mutter holt sich dann alles was sie an wärme und nähe braucht aus der stillphase. ob das irgendeinen aus der familie dann motiviert, nach ablauf der mutterschutzfrist ihren beruflichen wiedereinstieg zu erleichtern, statt selbst nach knackigen zuwendungseinheiten zu schauen, bezweifle ich. außerdem sieht mutter dann schneller ausgemergelt aus. schlaff wie ihre proteinverarmende haut. und die mehrkosten für vaters lust zahlt letztendlich auch das baby.

Es gibt immer Kinder, welche den Milchkonsum der Mutter
vertragen - kein Problem.

es gibt immer väter, die gerne füttern.

Aber einer Mutter muß es auch bewußt
sein, daß die Buchschmerzen, Blähungen und Unruhe ihres Kindes
in engem Zusammenhang mit ihrem Verzehr von Milchprodukten
stehen können.

ein kind, das mitten im leben steht, mit beiden eltern, steckt auch blähungen problemlos weg.

Und wie gesagt - es gibt bessere Quellen für Mineralien.

wird das jetzt milch-casting? liest sich ziemlich deutsch.

In dem Moment, wo ein Wesen quasi in Symbiose mit dem
mütterlichen Körper lebt, kann die Mutter nicht nur an die
Bilanz ihres Körpers denken, wenn ihre Ernährung direkten
Einfluß auf ein anderes Leben hat.

sie kann an mehr als nur an ihre ernährung denken. auch an den sinn ihres eigenen lebens.

Und wenn ich merke, daß der
Verzehr von Milch / Tomaten / Blumenkohl / Zwiebeln etc.
meinem Kind nicht gut tut, werde ich diesen Verzehr halt
einschränken oder bei Notwendigkeit auch ganz einstellen.

dann kann es sein, dass das kind die nahrung mit gleichzeitigem in der familie verknüpft. pawlow sprach dann von bedingten reflexen. wenn du dich zur info-elite aufschwingst, staut diese information allerdings bei dir. das lütte ist dir dann vollständig ausgeliefert. auch deinen monarchoiden entscheidungen.

Das hat nichts mit Aufopferung zu tun, sondern ist die normale
Reaktion einer Mutter auf das Befinden des Kindes.

das hat etwas mit macht zu tun. und mit dem zeitaufwand, der zum ausüben dieser macht nötig ist.

Um es noch einmal deutlich zu machen - es geht nicht um
Verzicht: es gibt immer Alternativen!!

wess brot ich ess, dess lied ich sing.

Herzlich,

Ammen-Latein ?!
Hallo Biggi,

nimm es mir nicht übel - Du wirfst mir Ammenlatein vor? Was Du schreibst, kommt aus der größten Schublade des Ammenlateins!
Wenn man sich für ein Kind entscheidet, entscheidet man sich damit auch zwangsläufig auch für Einschränkungen im eigenen Leben. Das hat nichts mit Masochismus zu tun, sondern mit der ganz normalen Mutterrolle. Ein Kind zu haben ist nun mal nicht wie mit einem neuen Auto, was irgenwie funktioniert und bei dem man sich nicht weiter drum kümmern muß. Die Menschheit will es immer leichter haben. Möglichst eine Pille bei jedem Wehwehchen, eine Geburt darf nicht wehtun und ein Baby muß auch funktionieren - möglichst beizeiten durchschlafen, sauber werden und nicht klammern bei Mama.
Wohin führt eine solche Entwicklung noch?

Weiterhin würde ich mir von Dir eine sachlichere Argumentation ohne Beleidigungen und Vermittlung von polemischen Ansichten wünschen. Das betrifft nicht nur dieses Forum. Ich habe mich immer bemüht, auf Deine Beiträge sachlich zu Antworten, aber tut mir leid, ich habe nicht den Eindruck, daß Du wirklich an Sachlichkeit interessiert bist. Vielleicht wärst Du dann doch eher bei den div. Nachmittags-Talkshows aufgehoben, dort wird nämlich ständig so argumentiert, wie Du es tust (Du merkst, jetzt war ich unsachlich).

Trotzdem alles Gute! Und ich haben keine Lust diese Diskusion auf diesem Niveau weiterzuführen (um Spitzen Deinerseits zu vermeiden: es ist mir zu niedrig und nicht zu hoch!)

Danke

Alice

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Hallo Cea,

nimm es mir nicht übel - Du wirfst mir Ammenlatein vor? Was Du
schreibst, kommt aus der größten Schublade des Ammenlateins!
Wenn man sich für ein Kind entscheidet, entscheidet man sich
damit auch zwangsläufig auch für Einschränkungen im eigenen
Leben.

es ging um kuhmilch für stillende mütter…

Das hat nichts mit Masochismus zu tun, sondern mit der
ganz normalen Mutterrolle.

…die jede für sich ganz individuell formuliert.

Ein Kind zu haben ist nun mal nicht
wie mit einem neuen Auto, was irgenwie funktioniert und bei
dem man sich nicht weiter drum kümmern muß.

ich hab kein auto, nur zwei kinder. und die auch nur ein paar tage die woche. wenn frau sich für kinder entscheidet, passiert das manchmal.

Die Menschheit
will es immer leichter haben. Möglichst eine Pille bei jedem
Wehwehchen, eine Geburt darf nicht wehtun und ein Baby muß
auch funktionieren - möglichst beizeiten durchschlafen, sauber
werden und nicht klammern bei Mama.

die menschheit?

Wohin führt eine solche Entwicklung noch?

kuhmilch so auszuweisen, dass du dich genügend schützen kannst?

Weiterhin würde ich mir von Dir eine sachlichere Argumentation
ohne Beleidigungen und Vermittlung von polemischen Ansichten
wünschen. Das betrifft nicht nur dieses Forum. Ich habe mich
immer bemüht, auf Deine Beiträge sachlich zu Antworten, aber
tut mir leid, ich habe nicht den Eindruck, daß Du wirklich an
Sachlichkeit interessiert bist. Vielleicht wärst Du dann doch
eher bei den div. Nachmittags-Talkshows aufgehoben, dort wird
nämlich ständig so argumentiert, wie Du es tust (Du merkst,
jetzt war ich unsachlich).

Trotzdem alles Gute! Und ich haben keine Lust diese Diskusion
auf diesem Niveau weiterzuführen (um Spitzen Deinerseits zu
vermeiden: es ist mir zu niedrig und nicht zu hoch!)

hm,

Hallo Biggi,

es ging um kuhmilch für stillende mütter…

Eben drum. Und wenn Du Dir meine ersten Postings zu diesem Thema noch einmal durchliest, wirst du sehen, daß ich zu nichts anderem geschrieben habe. Mit dem Rest hast Du angefangen.

Gruß

Alice

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