Ammen-Latein
Hallo Cea,
Milch ist nicht so gut.
Trotzdem hat die Mutter noch ihren eigenen Körper und
bilanziert auch für sich und nicht nur fürs Baby. Und Milch
schmeckt besser als Mineral-Kompretten.
bei allem respekt vor weiblichem masochismus, aber selbstvergessene nur-stilleinheiten sind kein langfristiger garant für eine glückliche familie. die scheinbar effektivere stillphase durch pseudo-ökologische sanktionen begrenzt dann auch alles andere, was die milchleistung und -qualität bestimmt. eine betrogene mutter ist nicht unbedingt ein guter milchlieferant. schon der verminderte serotonintiter macht ein stillen uneffektiv. bloßer hautkontakt zum austausch des vorgealterten sexualpartners wird das dann. die mutter holt sich dann alles was sie an wärme und nähe braucht aus der stillphase. ob das irgendeinen aus der familie dann motiviert, nach ablauf der mutterschutzfrist ihren beruflichen wiedereinstieg zu erleichtern, statt selbst nach knackigen zuwendungseinheiten zu schauen, bezweifle ich. außerdem sieht mutter dann schneller ausgemergelt aus. schlaff wie ihre proteinverarmende haut. und die mehrkosten für vaters lust zahlt letztendlich auch das baby.
Es gibt immer Kinder, welche den Milchkonsum der Mutter
vertragen - kein Problem.
es gibt immer väter, die gerne füttern.
Aber einer Mutter muß es auch bewußt
sein, daß die Buchschmerzen, Blähungen und Unruhe ihres Kindes
in engem Zusammenhang mit ihrem Verzehr von Milchprodukten
stehen können.
ein kind, das mitten im leben steht, mit beiden eltern, steckt auch blähungen problemlos weg.
Und wie gesagt - es gibt bessere Quellen für Mineralien.
wird das jetzt milch-casting? liest sich ziemlich deutsch.
In dem Moment, wo ein Wesen quasi in Symbiose mit dem
mütterlichen Körper lebt, kann die Mutter nicht nur an die
Bilanz ihres Körpers denken, wenn ihre Ernährung direkten
Einfluß auf ein anderes Leben hat.
sie kann an mehr als nur an ihre ernährung denken. auch an den sinn ihres eigenen lebens.
Und wenn ich merke, daß der
Verzehr von Milch / Tomaten / Blumenkohl / Zwiebeln etc.
meinem Kind nicht gut tut, werde ich diesen Verzehr halt
einschränken oder bei Notwendigkeit auch ganz einstellen.
dann kann es sein, dass das kind die nahrung mit gleichzeitigem in der familie verknüpft. pawlow sprach dann von bedingten reflexen. wenn du dich zur info-elite aufschwingst, staut diese information allerdings bei dir. das lütte ist dir dann vollständig ausgeliefert. auch deinen monarchoiden entscheidungen.
Das hat nichts mit Aufopferung zu tun, sondern ist die normale
Reaktion einer Mutter auf das Befinden des Kindes.
das hat etwas mit macht zu tun. und mit dem zeitaufwand, der zum ausüben dieser macht nötig ist.
Um es noch einmal deutlich zu machen - es geht nicht um
Verzicht: es gibt immer Alternativen!!
wess brot ich ess, dess lied ich sing.
Herzlich,