Hallo,
weiß jemand, ob und wie stark eine Stimmgabel auch ein Obertonspektrum besitzt. Ich möchte z. B. bei einer Stimmgabel mit 2000 Hz auch Töne mit 6000 Hz erzeugen können.
Gruß
Dieter
Hallo,
weiß jemand, ob und wie stark eine Stimmgabel auch ein Obertonspektrum besitzt. Ich möchte z. B. bei einer Stimmgabel mit 2000 Hz auch Töne mit 6000 Hz erzeugen können.
Gruß
Dieter
Hallo,
weiß jemand, ob und wie stark eine Stimmgabel auch ein
Obertonspektrum besitzt.
Hm, ich verstehe die Frage nicht ganz. Der Witz an einer Stimmgabel ist doch gerade, einen möglichst obertonarmen Ton zu erzeugen, um danach z.B. Musikinstrumente möglichst präzise stimmen zu können.
Ich möchte z. B. bei einer Stimmgabel
mit 2000 Hz auch Töne mit 6000 Hz erzeugen können.
Wozu?
Grüße
Wolfgang
Hi Dieter,
jede Stimmgabel erzeugt auch Obertöne, die Kunst dabei ist es, die Stimmgabel an der passenden Stelle anzuschlagen. Der Trick bei der U-förmigen besteht ja darin, die Enden anzuschlagen, wodurch der Grundton bevorzugt wird. Es wird Dir aufgrund der Form aber kaum gelingen, der Stimmgabel die 3. Harmonische ohne den Grundton zu entlocken, d.h. die Harmonische geht unter.
Die Stärke der Obertöne nimmt sehr schnell ab. Beim Grundton schwingt ein Stab in seiner ganzen Länge, die 3. Harmonische wird von einem Drittel des Stabes erzeugt. Im Hinterkopf schwirrt mir ein quadratischer Zusammenhang herum, das kriege ich aber jetzt nicht hin. Dann gehen wir mal von linear aus und stellen fest, dass die Harmonische im Grundton nicht zu hören sein wird. Messen könntest Du sie natürlich (auch nicht ganz einfach).
Gruß Ralf
Hallo Ralf,
was ich eigentlich möchte, ist die Erzeugung einer akustischen Schwingung (Körperschwingung, nicht Luftschall) bei genau 6666,7 Hz (oder noch genauer ‚Periode 6…‘).
Da die so käuflichen Stimmgabeln normalerweise nur so bis ca. 4 kHz zu bekommen sind und diese auch außerordentlich kurz schwingen, dachte ich mir die Sache mit den Obertönen aus. Der Grundton darf hierzu durchaus präsent sein.
Ich habe aber auch gehört, dass normale Stimmgabeln eher obertonarm sind.
Inzwischen denke ich für diese Schwingungserzeugung auf Piezo-Basis nach.
Gruß
Dieter
Hallo Wolfgang,
Hm, ich verstehe die Frage nicht ganz. Der Witz an einer
Stimmgabel ist doch gerade, einen möglichst obertonarmen Ton
zu erzeugen, um danach z.B. Musikinstrumente möglichst präzise
stimmen zu können.
Meine Anwendung ist eine ganz andere: Ich möchte die Sensitivität eines Gerätes auf Körperschall der Frequenz 6666,7 Hz prüfen und vergleichen können. Ich wollte hierzu die Möglichkeit einer Stimmgabel prüfen. Aber wahrscheinlich ist eine andersgeartete Schwingungserzeugung angebrachter (z. B. über Piezo-Schwinger).
Gruß
Dieter
was ich eigentlich möchte, ist die Erzeugung einer akustischen
Schwingung (Körperschwingung, nicht Luftschall) bei genau
6666,7 Hz (oder noch genauer ‚Periode 6…‘).
dazu bräuchtest du also eine stimmgabel mit genau 2222,2 periodisch Hz, bei der nur der dritte oberton schwingt. hmm, etwas kompliziert.
wieso machst du es nicht mit dem computer? du kannst eine stimmgabel samplen oder vielleicht gleich eine sinusschwingung ohne obertöne generieren oder irgendwo runterladen, und das kann man mit etlichen audioprogrammen mehr oder weniger stufenlos transponieren. oder du erzeugst einfach per MIDI ein um ein paar cent (das darf jemand anders ausrechnen) erhöhtes gis5 mit einem obertonarmen klang, das kommt auch hin.
Hallo,
dazu bräuchtest du also eine stimmgabel mit genau 2222,2
periodisch Hz, bei der nur der dritte oberton schwingt. hmm,
etwas kompliziert.
Die anderen Harmonischen wären mir egal.
wieso machst du es nicht mit dem computer? du kannst eine
stimmgabel samplen oder vielleicht gleich eine sinusschwingung
ohne obertöne generieren oder irgendwo runterladen, und das
kann man mit etlichen audioprogrammen mehr oder weniger
stufenlos transponieren. oder du erzeugst einfach per MIDI ein
um ein paar cent (das darf jemand anders ausrechnen) erhöhtes
gis5 mit einem obertonarmen klang, das kommt auch
hin.
Ich weiß, dass und wie man es technisch machen kann. Aber ich möchte für diese Demonstration extra so wenig wie möglich Technik einsetzen. Außerdem geht es mir nicht nur um die Tonerzeugung, sondern auch um die Wiedergabe. Wenn ich es mit Computer erzeugt habe, so kann ich es vielleicht mit einem Lautsprecher wiedergeben, aber damit Körperschall zu erzeugen, ist immer noch eine Hürde. Und es soll ein Sensor erregt werden, aber die akustische Lärmbelästigung soll gering sein. Dies wäre durch eine Stimmgabel halt möglich.
Gruß
Dieter