Hallo,
In einem solchen Fall fand das betroffene Kind den Müllbeutel
in seinem Bett vor. Es war nie wieder ein Thema (das Bett neu
zu beziehen durfte das Kind dann selbst und das kann, wie wir
alle wissen, doch etwas mühsam sein:smile: Dies war dann
anschliessend nie wieder ein Thema.
Da die Mädels ihre Betten selbst beziehen müssen, wäre das sicherlich eine gute Gelegenheit für einen Bettwäschewechsel außer der Reihe. 
Eine Ladung Corn-Flakes im Bett werden gerne genommen.
Lerneffekt wie oben. Thema erledigt.
Die Cornfläkes werden ja gegessen, also bleibt nur die Schüssel.
- Geduscht werden soll täglich. Erinnere ich insbesondere
Tochter Nr.1 (13) nicht mehrmals daran, duscht sie eben nicht.
Nun ja, wollen wir mal nicht übertreiben. Wenn sie nicht
gerade muffelt wie ein Iltis… Was soll`s. Aber die
Körperhygiene kann auch ohne regelmässiges Duschen (soll
übrigends auch gar nicht SO g
Du weißt aber schon, dass relativ voll entwickelte 13jährige genauso muffeln wie wir Erwachsenen? Und fettige Haare sind auch nicht gerade entzückend.
Da wird es interessant. Du musst Dir ganz klar darüber werden
was wirklcih wichtig ist und welche „Erziehungsziele“ Du wie
massiv umsetzen willst und wie das machen willst. Und daran
musst Du Dich (genau wie die Sprösslinge) dann auch halten.
Daran arbeite ich ja gerade, um die Situation für uns alle erträglicher zu machen.
Wogegen willst du was tun? Gegen die Kinder? Gegen die
Pupertät? Gegen das Erwachsenwerden? Gegen
Erziehungs-Wiederstand? Es klingt banal, aber auch darüber
musst Du Dir Gedanken machen.
Ich möchte ganz einfach, dass mehr mitgedacht wird. Nehmen wir z.B. die Sache mit dem Müll: Kind 1 weiß, heute bin ich dran, also nehme ich ganz selbstverständlich den Müll mit (der ja praktischerweise sogar schon bereit steht). Fertig.
Oder wäre es nicht vielleicht erstrebenswerter gegen Deinen
eigenen Frust was zu unternehmen?
Ich habe keinen Frust und bin ansonsten sehr zufrieden und glücklich mit meinen Kindern und über meine Kinder.
Ich möchte ganz einfach nicht immer und ständig etwas sagen müssen,
Da kommst du aber bei drei Kindern nicht drumrum. Klar kannst
du auch ein „Regime“ errichten bei welchem die Kinder dann auf
ein blosses Kopfnicken oder Augenbrauenzucken „springen“…
Aber willst Du das?
Nein. Aber es sollte, zumindest bei den beiden Größeren, ausreichen, wenn einmal an etwas erinnert wird. Was mir auch ganz einfach fehlt ist ein gewisses Mitdenken. Unser Junior kann den Zusammenhang „Mama kocht, das Essen ist gleich fertig, ich decke schonmal den Tisch“ wunderbar erkennen. Und er deckt gelegentlich sogar den Tisch freiwillig und ohne Aufforderung. Die Mädels würden das niemals machen, nicht ohne mehrfache Aufforderung.
Nein, ist es nicht. Denn sie sind noch Kinder und es gehört
einfach dazu. Nimms locker.
Wann ist denn deiner Meinung nach das Alter erreicht, wo man ein wenig mitdenkt und zugewiesene Aufgaben selbstständig erledigt? Vielleicht denke ich ja auch wirklich falsch und verlange zu viel, deshalb meine Frage an andere Eltern.
Noch erwähnen möchte ich, dass z.B. Dinge, die die Schule
betreffen, vollkommen selbstständig gemacht und organisiert
werden, immer schon. Da scheint es mit dem Gedächtnis besser
zu laufen. 
Freu Dich drüber:smile:)
Das mache ich ganz bestimmt.
Ich hoffe ich konnte dich etwas beruhigen
Ich werde weiter drüber nachdenken, wie gesagt, ich bin mir nicht sicher, ob meine Ansprüche vielleicht zu hoch sind.
Danke dir für deine Antwort,
Doro