Mein Stirling - Motor läuft nicht kontinuierlich und geht nach einer gewissen Zeit ganz aus . Wer kann helfen, das er die Leistung beibehält und auch nicht zu heiss wird? Der Wärme-Abtransport ist ganz ok. weil ich damit einen 2000Liter Beuler vorheize im Brauchwasserbereich. Vielen Dank für jeden Hinweis.
Hallo alkor, ein wenig detailliertere Angaben wären sicher hilfreich, Deine Frage so richtig beantworten zu können. Welche Bauweise, Größe, Beheizung, könnten eventuell bei heißem Motor irgendwelche Dichtungen/Wellendurchführungen lecken, sodaß ein Gasaustausch zur Umgebung stattfindet? Hast du eventuell schon eine Meßreihe für die Kühlwassertemperatur gemacht, um zu sehen, ob das Stehenbleiben des Motors regelmäßig bei einer bestimmten Wassertemperatur auftritt, solche messungen vllt. nicht nur für den Tank allgemein, sondern auch in unmittelbarer Nähe der Motorwandung? könnte es ein Problem mit der Konvektion oder vllt. Abgabe der Abwärme vom Kühlwasser an die Luft geben?
mit freundlichem Gruß,
die eule
Vielen Dank für Deine Antwort; ich freue mich erst einmal mit jemandem über das Problem sprechen zu können. Es ist nicht die Temperatur welche zu hoch ist ,sondern das Öl aus dem Getrieberaum wird bei der Bewegung der Kolben durch die Kolbenstangendichtung hindurch in den Arbeitsraum gebracht. Dort sind ja die Arbeitstemperaturen bei 900^C und dann verbrennt das Öl auf dem Regenerator und verschmutzt diesen so stark, dass der Gasaustausch nicht mehr gewährleistet ist. Das Problem ist also Dichtungen zu finden, welche den Druck von 150Bar und die Arbeits-Temperatur aushalten und trotzdem den Helium-Arbeitsraum frei von Ölresten halten. Dieses BHKW bringt 2-7KW elektrische und 25KW thermische Leistung was eigentlich für mich ausreichend wäre ! Vielen Dank für Deine Mühe MfG alkor67.
Hallo alkor67
Bitte beschreibe mir dein St-motor etwas näher.
z. b. Zeichnungen ,Fotos etc.
Sicherlich werden wir der lösung des Problems
eiwas näher rücken.
vielen Dank für die anfrage i.A. Henning Lütje
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nochmal hi alcor,
Ist Dein Gerät ein Eigenbau? wenn nein soltlest du dich mit dem problem direkt an den Hersteller wenden. ein wenig frage ich mich, wie in einer Heliumatmosphäre Öl „verbrennen“ soll. gut, daß der Regenerator verschmutzt wird sicher die Performance mindern. und was solche Dichtungen angeht, frag doch mal im kfz-Zubehörhandel, woraus normale Motorraumdichtungen, Zylinderdichtungen usw sind, vllt kannst du ja eine entsprechende neue Dichtung aus sowas fertigen.
vllt ein wenig weiter weg aber meines wissens erprobte technik, wenn auch teuer: ferrofluid oder ähnliche magnetischen flüssigkeiten als dichtung. (zb von - will keine werbung machen aber kenne einfach keine andere quelle - www.supermagnete.de). einen starken Permamentmagnet-Ring mit möglichst hoher curie-temperatur um die Durchführung legen. vorder-wie rückseitig einen Stahlring davor, damit das magnetfeld nich den kompletten motor magnetisiert und ggf außer funktion setzt, dann könnte das klappen.
da fällt mir gerade ein: wenn du das getriebehaus ebenfalls unter druck setzt und letztlich nur unbewegliche durchführungen für kabel schläuche etc richtig versiegeln mußt hättest du vermutlich auch kein problem, passende dichtungen zu finden, diese hätten schließlich zwar hohe temperaturen, aber nur geringe drücke auszuhalten.
mit freundlichem gruß,
die eule
Erst mal vielen Dank für die Gedanken , welche Du Dir gemacht hast . Als erstes ist dieses Gerät ein Fertiges BHKW mit allem was dazu gehört . Leider ist aber der Hersteller insolvent und dadurch müssen sich die Anwender selbst kümmern. Deshalb war ja meine Frage auch ob jemand noch so ein Teil Stirling 161 besitzt und vor allem benutzt. Bei Interesse kann ich Dir auch meine Telefonnummer zum mündlichen Erfahrungsaustausch senden. Der Gedanke mit dem Magnetfeld ist ja hoch interessant , aber dann muss das Schmiermittel auch ein dementsprechendes sein. Im Kraftfahrzeugbau gibt es diese Bedingungen nicht , nur in der Industrie für die Herstellung für Flüssiggasen . Vielleicht hattest Du schon mal damit zu tun. Dieses Gebiet kann vieles was im Stirling auch alltäglich ist ( z.B.Trockenlauf der Kolben im Arbeitsprozess). Nochmals vielen Dank MfG alkor67.
werter alkor,
ich habe zwar eher mit kleinen stirlings erfahrung, weiß aber um die besonderheiten so recht allgemein etwas bescheid. offen gesagt, fällt mir zu deinem problem sonst nur noch ein, dich entweder an einen der anderen am markt befindlichen hersteller vergleichbarer BHKW, einen am ort befindlichen maschinenbauer, die ansässige universität (zb abteilung für gerätebau, physik oder maschinenbau) oder evtl an w.o.schmidt in oberursel zu wenden.
Vielen Dank für den Hinweis leider kann ich dazu nichts finden . vielleicht können wir miteinander auch mal sprechen über 035241-80267, damit alles etwas handfester wird. Meine Suche erfolgte mit dem Örtlichen Telefonbuch ,nicht richtig? Ich glaube ich ordne meine Antworten noch nicht richtig ein so wie sich das für einen wer-weiss-was benutzer gehört. Sicher lerne ich das noch ; MfG alkor67
Hallo alkor67,
meine praktische Erfahrungen mit den Stirling endet bei ca 10W
. Aber eine Theorie fällt mir dazu natürlich immer ein :
Wenn er nach einer gewissen Zeit ausgeht, hört sich das wirklich stark so an, als würde sich da etwas langsam aufheizen was aber kühl bleiben sollte .
Könnte es sein, daß der mechanische Kontakt des Wärmetauschers bei grösserer Hitze schlechter wird - sich dadurch weiter erhitzt und noch schlechter wird und immer so weiter ??
Ich kenne halt den Aufbau deines Aggregats nicht.
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Bei mir handelt es sich um ein BHKW solo-stirling 161 Motor ,welcher schon gelaufen ist und auch seine Leistung gebracht hat . Leider ist aber bei der Konstruktion etwas daneben gegangen so dass das Schmieröl aus dem Kurbelgehäuse in den Helium Arbeitsraum geschleppt wird. Dadurch wird dies natürlich im Regenerator bei den hohen Temperaturen verbrannt und bleibt dort als kruste hängen ,was ja nicht sein darf. Dieses Hochschaukeln erfolgt dann genau wie Du das gedacht hast ,nur das der Gasdurchgang nicht mehr möglich ist und damit der Wärmeaustausch blockiert wird . Also Ursache ist das verbrannte Öl , was man nur durch entsprechende Kolbenstangendichtung verhindert . Also Konstruktion und Material der Stangen - Dichtung ist für den korrekten Lauf dieser Maschine.
Beim Hersteller ist nichts zu holen der ist insolvent und hat seine Produktion nach Schweden verlagert. Schau bitte bei der obigen Bezeichnung im Internet nach.
Nochmals vielen Dank für die Gedanken die Du Dir gemacht hast; MfG alkor67 (Bernd)
Hallo alkor67,
bitte verzeih mir meine mangelnde pietät - aber du hast da ein klasse Problem für einen Konstrukteur 
Lösungsansätze
No1 :
Kurbelgehäuse schmierfrei betreiben - da müssen dann wohl die Lager neu überdacht werden.
2. Neue Materialpaarung für die Dichtung besorgen - also natürlich etwas das auch beschaffbar ist. Wer da auch echt eine gute Hilfestellung bietet ist zB www.busakshamban.de
Die haben auch hochtemperatur Dichtungen und man kann viel herumprobieren.
Aber die Dichtungen sind schon immer die Schwachstelle das Stirling gewesen.
3. Der Kolben muß nicht unbedingt mit einer Gleitdichtung abgedichtet werden - es giebt auch das Konzept mit dem Faltenbalg. Dieser nachträgliche Umbau ist aber wohl eher unwahrscheinlich .
Bitte halte mich auf dem laufenden
und Gruß Hans
Hallo alkor67
Brauchst du noch Hilfe.
Ich bin seit langem mal wieder in meinem Profil bei WWW gewesen und hab gesehen dass da eine Frage von dir steht.
Irgendwie ist die eMail an mir vorüber gegangen.
Harry
wie gehts dem motor??? noch aktuell das thema?
Grüsse
Ume