STO Substrat unter SEM

Hallo,

habe ein Problem mit Strontium Titanat unterm SEM.
Trotz Au-Sputtern „läuft“ es ab 40.000 facher Vergrösserung „weg“.
Mit Weglaufen meine ich, dass es nicht wie eine Aufladung aussieht, sondern es richtig aus dem Bild läuft, kontinuierlich.
(bei 10 kV)
Auf dem STO befindet sich eine ferroelektrische Schicht, wurde schon vermutet, dass sie magnetisch ist, und deshalb den Strahl ablenkt, aber das kann nicht sein, selbe Schicht auf Platin beschichtetem Si macht keine Probleme.

Was könnte dieses „Weglaufen“ denn nun sein?
Und wie kriege ich das Ding zum „stehen“? Nun ist schon Gold drauf, ich kanns ja nicht nochmal mit Kohle bedampfen.
Als Probenhalter dienen übrigens mässig leitende Kohle-Klebepads.
C-Paste vom STO Substrat zum Probenhalter ziehen, wurde noch vorgeschlagen, aber ob es das bringt.

Danke für Hilfe! (habe nicht die Antwort in der Expertensuche gefunden)

Grüsse,
Nicole

Hallo Nicole

Ich glaube nicht, dass Du mit einer so speziellen Frage hier jemanden findest, auch ich kann Dir nicht helfen.

mein Tipp wäre, den Hersteller des SEMs zu kontaktieren. Meine Frau arbeitet bei Omicron und meinte dazu, dass dies typische Servicefragen sind. Auch wenn der Kunde die Sache verbockt hat, kennen sich die Hersteller meist so gut mit dem Gerät aus, dass sie eher herausfinden können, wo das Problem ist - und vielleicht ist die Ursache tatsächlich eine fehlerhafte Elektronik.

Gruss
Thomas

Problem gelöst
Hallo Thomas,

trotzdem danke für Deine Antwort!

Ich konnte inzwischen jemand Verantwortlichen antreffen und befragen, es kam heraus, dass es sich doch um eine Aufladung handelte.
Habe die Probe letztendlich mit flüssiger C-Lösung befestigt (leitet um einiges wohl besser, aber dunstet übelst aus), und nur 5 kV eingestellt bei schwachem Strom (8^10-6 A).
Da „lief“ nichts mehr weg.

Viele Grüsse,
Nicole